Kontakt: Umweltgewerkschaft Mülheim-Oberhausen <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>

Gemeinsam am 11. März 2017

6. Jahresgedenken an die Atomkatastrophe von Fukushima 2011

Protest gegen die weitere Nutzung von Atomkraftanlagen

Die Atomkatastrophen - 26. April 1986 Tschernobyl, 3. März 2011 Fukushima - haben endgültig gelehrt: Kernkraftwerke sind Herde für Horror-Katastrophen! Der Mensch hat ihre Gefahren nicht im Griff!

Die Havarie-Folgen und selbst die Folgen des „Normal“betriebs sind verheerend (Heimatverlust, Krankheit, Tod für Tausende von Menschen, Strahlungsverseuchung großer Siedlungsgebiete, immense gesellschaftliche Kosten, unlösbare Endlagerprobleme, ...)

Trotzdem läuft - im Großen und Ganzen - der ganze Atomzirkus unbeeindruckt weiter, weltweit, in der EU und auch durch deutsche Unternehmen und unsere Regierung. Nur vereinzelten Rückzugsmanövern stehen laufende Neubauprojekte und gewaltige Erweiterungspläne gegenüber. In der öffentlichen Debatte ist das Thema abgeflaut, da der bei uns erklärte Atomausstieg die durchaus weit verbreiteten latenten Bedenken befriedigt und die aufschreckenden Reaktorkatastrophen schon wieder
weiter zurückliegen. Die Wahrnehmung von Sicherheit ist aber trügerisch und gefährlich: ständige Notabschaltungen und Unfälle in europäischen „Pannenreaktoren“, eine Urananreicherungsanlage für Atomkraftwerke in aller Welt in Gronau/NRW mit unbefristeter Betriebserlaubnis, ein Deal zum Freikaufen der Energiekonzerne aus den Milliarden-Folgekosten für die kommenden Generationen, ...
Im Gedenken an die Atomkatastrophe von Fukushima fordern wir deshalb
"Schluss mit dem Atomenergie-Abenteuer!
Endlich und sofort - es ist eigentlich schon nach zwölf!"
in Mülheim an der Ruhr, Kurt-Schuhmacher-Platz, 11. 3. 2017 11 – 13 Uhr

Wir wollen dies mit einer breit aufgestellten, gemeinsamen und gleichberechtigten Protestaktion aller Atomkraftgegner in Mülheim und Oberhausen zum Ausdruck bringen und dabei auch das Einsetzen für regenerative Energieerzeugung fördern. Wir sehen den dringenden Bedarf, die Anti-AKW-Stimme immer noch und lautstark zu erheben, dass sich möglichst Viele daran beteiligen und viele Weitere dafür gewonnen werden und appellieren an Sie/Euch deshalb vehement, engagiert mitzumachen.