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Ohne jegliche demokratische Legitimation spielen sich die G20-Regierungen als selbsternannte Weltregierung auf.

Wir haben sie nicht eingeladen. Sie sind uns auch nicht willkommen. Doch, wo sie schon einmal da sein werden, werden auch wir da sein: Um unseren Protest deutlich zu zeigen, deutlich sichtbar werden zu lassen. Ihre Ziele sind nicht die unsrigen. Der G20-Gipfel ist ein Machtschauspiel. In einer Stadt im Ausnahmezustand. Mit Menschen, denen ein Staatsapparat gegenübersteht. bewaff net bis an die Zähne. Aufgehetzt durch eine  Propaganda, die jeden Protest als feindlich einstuft. Alles, um in Medien Bilder zu erzeugen und alle Hintergründe und Absichten zu verschleiern. Passend im Wahlkampf für eine Regierung unter einer Kanzlerin, die sich und ihre Politik als „alternativlos“ sieht. Auf der ganzen Welt entbrennen Proteste. Diese Welt schreit nach Veränderung. Daher die Verschärfung der Gesetzeslage, der innenpolitische Rechtsruck. Es wird Proteste geben, die weltweit Unterstützung finden: Denn immer mehr Menschen erkennen, dass es nicht ihre Krisen sind, nicht ihre Kriege, die den Raubbau an der Natur, die Arbeitsbedingungen, die Lebensbedingungen ständig verschärfen. Besonders jene, die ihre Heimat verlassen müssen, die sich weiter in Gefahr begeben, um das einzige noch zu retten, was sie haben: Ihr Leben. Die Antwort ist die weitere Militarisierung. Koste es was es wolle zugunsten der Waffenschmieden. Zugunsten der Banken, die jedes Risiko ausschließen, weil sie „systemrelevant“ seien. Weil das Finanzsystem eine Politik befördert, an deren Spitze Trump und Putin, die Europäische Union, China und neuimperialistische Staaten wie die Türkei oder Saudi-Arabien stehen. Also die G20-Staaten, die sich in Hamburg ein Stelldichein geben. Die vorsätzlich die Einheit von Mensch und Natur zerstören.
Beteiligt euch an der Vorbereitung und den Aktionen beim Weltklimagipfel im November in Bonn - Wir organisieren Protest gegen eine verfehlte und wirkungslos Klima - und Umweltpolitik seitens der Verantwortlichen in Regierungen und Konzernen!
Lest dazu bei unseren Verteiler*innen unsere klimapolitische Erklärung zu G20 und tragt euch in die Listen ein.

Die Umweltgewerkschaft ruft zu den Protesten in Hamburg auf.

Wir sehen uns auf der großen Demonstration am 08.07.2017.

NOG20 Mitglied werden!

Die 2014 gegründete Umweltgewerkschaft mit Sitz in Berlin und vielen weiteren Städten in allen Bundesländern schließt überfälligerweise die Lücke zwischen klassischer Umweltarbeit einerseits und der Produktion andererseits. Im herrschenden Verständnis dient Umweltschutz als Kostensenker nur dann, wenn es sich lohnt. Die Umweltgewerkschaft dagegen will den Einklang von Mensch und Natur. „Wir wollen die Erde vor dem Kollaps retten“, haben wir uns als Motto gesetzt. Wir beschäftigen uns mit Umweltthemen, unternehmen praktische Exkursionen, sind zu Umweltfragen aktiv und praktizieren eine solidarische Streitkultur. Kern unserer Arbeit ist ein entwickeltes Programm mit einer perspektivischen Zielrichtung. Markenzeichen sind fi nanzielle Unabhängigkeit, gesellschaftpolitisches Engagement und breite Bündnisfähigkeit.
Wir blicken zurück auf erfolgreiche Auseinandersetzungen zum Beispiel gegen Auto- und Energiekonzerne, rückständige politische Entscheidungen, gegen die Finanz- wirtschaft und internationale Monopole.
2017 stehen zwei Großereignisse für die Umweltgewerkschaft an: der G20 Gipfel in Hamburg und die Klimakonferenz Cop23 im November in Bonn. In breiten Bündnissen wollen wir mit vielen Menschen den gemeinsamen Kampf gegen die Friedensbedrohungen und für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt führen.

Vormerken!
Nächstes Bündnisstreffen wegen COP23 am 29.07. in Bonn