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Auf Initiative der Umweltgewerkschaft Dresden kamen etwa 20 Menschen zur Kundgebung am Dresdner Hauptbahnhof. Sie kamen von der Dresdner Montagsaktion, der LINKEN - AG Ökologie, der MLPD oder waren nicht organisiert, neugierig, umweltbewegt. Auch vom MDR war ein Journalist mit Kamera für den heutigen "Sachsenspiegel" da.
Die Umweltgewerkschaft selbst griff die Diskussion um die Braunkohle in Sachsen und Brandenburg auf. Bis 2038 soll sie im Kraftwerk "Schwarze Pumpe" verbrannt werden - für Profite für die LEAG, zweitgrößter Stromerzeuger in Deutschland und seit 2016 im Besitz des tschechischen Energiekonzerns EPH.

Braunkohle ist extrem umwelt- umd klimaschädlich. Dass die sächsische Landesregierung (CDU, GRÜNE, SPD) 18 weitere Jahre Abbau und Verbrennung absichern will ist nicht hinzunehmen. Der Braunkohleabbau muss sofort gestoppt werden! Allerdings sind die Einwänder der Bergarbeiter und ihrer Familien in der Lausitz berechtigt. Der Stopp des Braunkohleabbaus darf nicht auf ihre Kosten stattfinden.

Bereits 2017 hat die Umweltgewerkschaft ein Aktionsprogramm "Arbeitsplätze mit Braunkohle-Stopp" vorgeschlagen. Umwelt- und Arbeiterbewegung können nur zusammen erkämpfen, dass notwendige Maßnahmen für den Umwelt- und Klimaschutz zu Lasten der Profite der Energiemonopole stattfinden.

Die Kundgebung fand mit einem Hygienekonzept und vorbildlich mit Mund-Nasenbedeckung für alle und dem gegenseitigen Hinweis auf die Abstandsregelung statt.

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