Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

Liebe Mitglieder und Freunde der Umweltgewerkschaft,

die kommende Woche wird ereignisreich. Ich möchte Euch dazu an wichtige Aktivitäten der Umweltgewerkschaft erinnern und zur aktiven Mitarbeit einladen.

Bezüglich des BP-Umweltskandals der Ölpellet-Verbrennung wurde jetzt das Urteil des Landgerichts Bochum öffentlich, das dem Widerstand des Aktionsbündnisses inhaltlich voll und ganz recht gibt. Durch die Unterschriftensammlung, das Aktionsbündnis und durch das Urteil gerät BP weiter unter Druck, aber auch die Bezirksregierung Münster wegen ihres  Kontrollversagens und dienstbeflissenen Abnickens der Verbrennung (im Anhang der interessante Bericht der WAZ). Nun hat sich auch Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland im Stadtspiegel vom 19.1. mit klaren Worten gemeldet: "Seiner Meinung nach müsste zumindest überlegt werden, ob aus Gründen der Gefahrenabwehr nicht ein vorläufiger Stopp der Verbrennungen bzw ein Entzug der Genehmigung zur Verbrennung der Ölpellets geboten wäre."

Ingrid Lettmann hat als Sprecherin des Aktionsbündnisses sofort auf den Bericht in der WAZ mit einer Pressemitteilung geantwortet (im Anhang), die morgen in der WAZ erscheinen soll.

*Am Freitag, 25.1. 10:30 Uhr

macht das Aktionsbündnis, in dem die Umweltgewerkschaft mitarbeitet, vor dem Tor der BP, Hassel, Alexander-von Humboldt-Str. 1 die Übergabe der beglaubigten Unterschriften mit einer lautstarken Protestaktion. Bitte beteiligt Euch, bringt Schilder mit. Wir gehen davon aus, dass Presse vor Ort ist, evtl auch Fernsehteam von SAT 1.

*Am Freitag, 25.1. 18:00 Uhr

macht die Umweltgewerkschaft den Neujahrsempfang, Treff International, Hautpstr. 40 (am Marktplatz) mit einem kleinen kulturellen Programm, einem Jahresrückblich und einem Imbiss. Bringt Freunde und Bekannte mit. Wir feiern dann auch die Aktion von morgens.

*Am Sonntag, 27.1.

wollen wir uns an dem  Spaziergang der Umweltgewerkschaft Vest 11 Uhr in Marl-Hüls, Carl-Duisberg-Str./Ecke Römerstr. beteiligen. Treffpunkt um 10:15 Uhr an der Horster Mitte, Mitfahrgelegenheit. Wer mitfahren möchte, sollte auf jeden Fall mit Mail Bescheid geben.

Bei dem Spaziergang rund um das Bergwerk Auguste Viktoria geht es um den aktuellen Widerstand gegen die Flutungspläne der RAG, da dort jede Menge PCB und Giftmüll eingelagert ist.

*Und nicht vergessen, unsere außerordentliche Mitgliederversammlung am Freitag, 1.2. 18 Uhr im Treff International mit Nachwahl zur Stärkung des Ortsvorstandes.

 

Mit ihrer Rede wurde die 16 jährige Greta Thunberg aus Schweden in Katowice wegen ihrer
kämpferischen Art und Deutlichkeit schnell zum Vorbild für Schülerinnen und Schüler weltweit.
In vielen Städten, auch in Deutschland, organisieren Jugendliche nun Schülerproteste, zu finden im
Internet unter  www.fridaysforfuture.de.
Allein am Freitag, den 18.1. gibt es in 56 deutschen Städten Aktionen.
Greta schrieb mit ihrer Rede den Regierungsvertretern der Welt ins Stammbuch:
„…..Unsere Biosphäre soll es ertragen, dass reiche Menschen in Ländern wie meinem
unbekümmert in Luxus leben. Es ist das Leid von vielen Menschen für diesen Luxus der wenigen
zu zahlen.“
Sie spricht davon, dass ihre Enkel sie vielleicht fragen werden, was die Verantwortlichen damals
getan haben, als es noch Zeit war zu handeln. Sie sagte weiter: „ Wenn die Lösungen in diesem
System so unmöglich zu schaffen sind, sollten wir das System selbst ändern!… Wir sind nicht
hierhergekommen, um die Weltelite anzubetteln. Sie hat uns in der Vergangenheit ignoriert und wird
das auch zukünftig tun...Wir sind hierhergekommen, um Euch zu sagen, dass der Wechsel da ist, ob
ihr es mögt oder nicht. Die wahre Macht liegt bei den Menschen. Danke!“
Diese Rede und Gretas Praxis, den Schulbesuch unter dem Motto zu boykottieren „Was nützt lernen
für eine Zukunft, wenn es die nicht mehr geben wird“, hat Schülerinnen und Schüler weltweit
wachgerüttelt. Deshalb wird nun in vielen Städten Freitags der Schulbesuch boykottiert, um klar zu
machen: Jetzt muss gehandelt werden.
Die Umweltgewerkschaft findet diese Aktionen hervorragend und ruft die Ortsgruppen auf, dafür
Werbung zu machen und sich daran zu beteiligen.

Die Umweltgewerkschaft GE-Bottrop-Gladbeck arbeitet zusammen mit Vertreter*Innen von AUF, Kumpel für AUF, der MLPD, der Hasseler Mieterinitaitive und der Tierschutzpartei in einem Aktionsbündnis gegen die Verbrennung der Ölpellets - für saubere Luft und möchte zu den folgenden Aktivitäten einladen:

Wir laden alle Mitglieder, Freunde, Mitkämpfer und Interessenten recht herzlich ein zu unserem Neujahrsempfang am 25.01.2019:

 

Beteiligt Euch aktiv am 8.12. um 11 Uhr an der Demonstration in GE-Buer, Domplatte/Ecke Hochstr mit Abschlusskundgebung auf dem Altmarktplatz. Bringt Schilder, Transparente, Fahnen mit! Stoppt die Verbrennung der krebserzeugenden BP-Ölpellets im Kraftwerk Scholven!

Außer der Forderung nach wirksamen Maßnahmen für den Klimaschutz wollen wir auch unsere anderen umweltpolitischen Themen auf die Straße tragen - die von der RAG geplante Flutung der stillgelegten Zechen, die Verbrennung giftiger Raffinerie-Rückstände durch BP, die Belastung der Luft durch Feinstaub und Stickoxide.

Den Aufruf der Regionalgruppe zum Weltklimatag 2018 gibt es hier:

Gegen den Umweltskandal der BP mit der Verbrennung hochgiftiger Öl-Pellets im Kraftwerk Scholven möchte die Umweltgewerkschaft zu einer wichtigen Bürgerversammlung von AUF am Mittwoch, 28.11. um 18.30 Uhr ins Stadtteilzentrum Bonni, Eppmannsweg 32, GE-Hassel einladen. Die Umweltgewerkschaft unterstützt diese Veranstaltung und bittet um große Beteiligung.

181109 Einladung Buergerversammlung

Der große Bergarbeiterstreik 1997 - Veranstaltung am 6. Oktober 2018 an und in der HORSTER MITTE, Gelsenkirchen, Schmalhorststr. 1a
Vorprogramm 16–19 Uhr: mit Bergmannsliedern, Ausstellungen, Infoständen, Ruhrpott-Leckereien und vielem mehr.
19 Uhr: Revue, der Bergarbeiterstreik wird lebendig mit Zeitzeugen, Theater, Liedern, Jugendliche fragen nach den Lehren, danach Tanz.

Eintrittspreise:
- frei bis 12 Jahre
- 3,00 €: Jugendliche ohne Einkommen und Geringverdiener
- 10,00 €: Normalverdiener
- ab 15,00 €: Solidaritätspreis

1997 verhinderten die Kumpel mit dem größten, selbständig organisierten Bergarbeiterstreik seit dem II. Weltkrieg, dass die Kohl-Regierung und die RAG ihre Pläne zur Schließung der Steinkohlezechen durchziehen konnten. Das ganze Revier solidarisierte sich – hunderttausende Menschen standen auf. Damit wurde das Ende der Kohl-Regierung besiegelt.
Diese Erfahrung ist heute aktueller denn je: Mit der Schließung des Steinkohlebergbaus sollen erneut tausende Arbeitsplätze vernichtet werden.