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Auch zum 1. Mai in diesem Jahr war die Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen - Bottrop - Gladbeck präsent. Gleich bei der Auftaktkundgebung am Musiktheater in Gelsenkirchen stellten wir unseren Standpunkt zum Diesel-Umweltskandal der Autoindustrie, allen voran VW, in den Mittelpunkt unserer Kurzrede am offenen Mikrofon und forderten die hundertprozentige Übernahme aller Kosten durch die Verursacher.

Erster Mai

Ein großes Transparent mit der Forderung "Rettet die Erde vor dem Kollaps" begleitete den Demonstrationszug zum Kundgebungsplatz in der Innenstadt, wo unser Informationsstand mit seinem vielseitigen Informationsmaterial das Interesse vieler Demonstranten und Kundgebungsbesucher weckte. Ein besonderer Schwerpunkt war die Unterschriftenliste mit der Forderung:

"Wir akzeptieren die Zechenstilllegung nicht! Prosper und Ibbenbüren müssen bleiben! Offenhaltung der Schächte! Keine Flutung von Auguste Victoria und anderen Zechen! Nein zu Fracking! Kein Giftmüll und PCB im Grund- und Trinkwasser! Für Arbeits- und Ausbildungsplätze - und die Zukunft unserer Jugend!"

Hier war es in den Gesprächen wichtig, die große Bedeutung der Steinkohle hervorzuheben und weiter zu fördern, anstatt sie einfach nur umweltschädlich zu verbrennen.

Besonderes Interesse fand auch unser Standpunkt zu den Atomkraftwerken, die nicht nur in Belgien, sondern alle weltweit sofort abgeschaltet werden müssen.