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Mit zahlreichen Kurzreden und Musik führten wir in der Fußgängerzone bei großem Publikumsverkehr einen eindrucksvollen Stand mit 9 Mitgliedern der Umweltgewerkschaft durch. Mit dabei ein ganz neues Mitglied. Wir sammelten offensiv Unterschriften gegen die Schließung der beiden letzten Steinkohlezechen und gegen die von der RAG (Ruhrkohle) geplante Zechenflutung.

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Von den Passanten, die stehen blieben, haben 88 unterschrieben. Besonders hervorzuheben: 18 von ihnen wollen weiter über die Sache und auch über die Umweltgewerkschaft informiert werden. Das Thema wurde mit Interesse aufgenommen.Neben dem Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen bei den Bergleuten und noch mehr in der Zulieferindustrie und neben der eingeschränkten Zukunft der Jugend, stieß vor allem die Umweltfrage auf Empörung, dass mutwillig von der RAG eine große Umweltkatastrophe in Kauf genommen wird. Wenn das Grubenwasser die Gifte unter Tage nach oben spült und mit dem Grundwasser in Kontakt kommt. Wir erhielten große Zustimmung, dass dies verhindert werden muss. Außerdem stieß auf breites Unverständnis, dass hier moderne Zechen geschlossen werden, während gleichzeitig die Kohle unter zum Teil miserablen Bedingungen in anderen Ländern gefördert wird und nach Deutschland importiert wird.  Es geht immer nur um den Höchstgewinn. Dass die Kohle ein wichtiger und vielseitig verwendbarer Rohstoff ist, der nicht verbrannt werden darf, war für einige der Zuhörer etwas Neues. Vor allem das von uns gesungene und von Gitarrenmusik begleitete Steiger-Lied berührte die Menschen tief. Denn wir wiesen darauf hin, dass wir das Lied nicht als Abgesang auf den Bergbau verstehen, wie es zur Zeit die Politik und leider auch die IGBCE tut. Wir wollen uns mit dem Lied für den Erhalt der letzten Zechen einsetzen.

Wir wollen auf jeden Fall die Unterschriftensammlung weiter unterstützen, damit es wie im Saarland auch im Ruhrgebiet und in NRW zu einer Massenbewegung kommt.

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