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Die Ruhrkohle AG hat aus reinen Profitgründen begonnen, die stillgelegten Schächte von Auguste Victoria in Marl zu verfüllen und die Wasserhaltung einzustellen. Damit besteht die Gefahr, dass früher oder später das Trinkwasser für Millionen Menschen im Ruhrgebiet mit schlimmsten Giften wie Dioxin, Furane usw. verseucht wird. Sehenden Auges provoziert die Rurhkohle AG damit eine regionale Trinkwasserkatastrophe. Als Umweltgewerkschaftsgruppe haben wir hier von Anfang an die Aufklärungsarbeit und den Widerstand der Bergarbeiter mitgetragen und zu unserer Sache gemacht.

Die Ruhrkohle AG ist jetzt nach der Schließung der letzten Zeche im Ruhrgebiet zu einer Politik der verbrannten Erde übergegangen. Entgegen aller Versprechungen, dass es niemals betriebsbedingte Kündigungen geben werde, erhielten 200 noch im Bergbau beschäftigte Kumpels die Kündigung. 124.000 Bergbaurentnern oder ihren Hinterbliebenen wird durch eine schäbige Tarifvereinbarung die Rente gekürzt, indem das "Kohle-Deputat" gestrichen und durch eine völlig unzureichende Einmalzahlung abgegolten wird. Die günstigen Bergbauwohnungen wurden privatisiert, seither steigen die Mieten. Statt den Giftmüll unter Tage auf ihre Kosten ordnungsgemäß zu entsorgen, soll die Bevölkerung des Ruhrgebiets die Zeche zahlen.

Wir unterstützen den Aufruf der Bergarbeiter "Damit darf die RAG nicht durchkommen!"

Kundgebung und Demonstration am 15. Juni 2019 in Bottrop

Auftakt um 11 Uhr Prosperstraße/Ecke Ostring, 11 Uhr 30 Demonstration durch Bottrop-Batenbrock, 12 Uhr 30 Abschlusskundgebung auf dem Berliner Platz.

Der Aufruf zur Demonstration kann hier gelesen werden:

 

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