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Das Hochmoor als wunderbare Naturlandschaft erlebten die Umweltgewerkschafter aus Heilbronn bei ihrem Tagesausflug nach Kaltenbronn im Schwarzwald hautnah. Alle genossen die Ruhe, das satte Grün im warmen Regen, und viel Wissenswertes über dieses Ökosystem erklärte die Försterin bei ihrer Führung: von der Entstehung von Torf und dem Hochmoorsee, typischen Baum- und Pflanzenarten, vom Moor als gigantischem CO2-Speicher, vom Bannwald, der seit Jahrzehnten vollkommen sich selbst überlassen wird.

Dabei diskutierten die Teilnehmer/innen auch, welche Maßnahmen sinnvoll sind – angesichts der Klimaerhitzung – das Austrocknen des Moores zu verhindern. Interessant der Blick in die Geschichte: vor 300 Jahren war der Wald dort zur Holzverarbeitung komplett gerodet; was man heute sieht, ist das Ergebnis damaliger Wiederaufforstung. Die Baumarten wie z.B. die Fichten kommen aber mit der Klimaerhitzung heute immer weniger zurecht, bei vermehrter Trockenheit hat der Borkenkäfer leichtes Spiel.

Insgesamt wurde deutlich, dass die Wälder nicht isoliert mit Bannwald- oder Aufforstungskonzepten allein zu retten sind, sondern die Wechselwirkungen der globalen Biosphäre berücksichtigt werden müssen. Eine Wandertour also mit viel Gelegenheit, die Natur zu genießen und zu verstehen.

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