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Kontakt: Regionalgruppe Essen/Mülheim
Hannes Stockert 0175-9175952 (Mülheim) / Olaf Swillus 017682446338 (Essen)
e-mail: umweltgewerkschaft-emh<at>posteo.de

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Hier ein Bericht aus Mülheim zu unserem gemeinsamen Auftreten von NRW-Umweltgewerkschaftern und NRW-Umweltgewerkschaftsgruppen bei der Protestaktion gegen die Politik der verbrannten Erde durch die RAG am letzten Samstag, 05. Juni in Gelsenkirchen.

Bei der Demo sind wir sehr kompakt und geschlossen und mit 2 Transparenten, 4 Flaggen und alle mit Westen mit ca. 12 Mitgliedern aufgetreten.
Das einheitliche Auftreten war sehr gut Es wird damit für jeden deutlich, dass hier eine gemeinsame organisierte Kraft bzw. Organisation auftritt. Das wirkt auch anziehend.

Während der Demonstration wurde auch noch ein Redebeitrag der Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen gehalten - er kann auf der Homepage angesehen werden.
An unserem Infostand haben wir dann 10 neue Umweltgewerkschafts-Mitglieder gewonnen. Davon über die Hälfte aus wichtigen Großbetrieben wie ThyssenKrupp oder Ford. 3 weitere überlegen es sich noch ernsthaft.

Das "Geheimnis" dieses noch kleinen Erfolgs war:
- Wirklich jede und jeden ansprechen, ob er/sie denn schon bei der Umweltgewerkschaft dabei ist. Hier konnte auch so direkt und mit einer herausfordernden Selbstverständlichkeit auf die Mitgliedschaft angesprochen werden, weil das Thema Kampf gegen Giftmüll unter Tage und gegen Zechenflutung für alle ein fester Bestandteil des Kampfs gegen die Politik der verbrannten Erde durch die RAG war.

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Die erste Aktion der am 5. März gegründeten Regionalgruppe Essen/Mülheim:

 

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Teilnahme anm globaler Klimastreik am 19.3,  ein bundesweiter Aktionstag von Friday For Future in mehr als hundert Städten. In Essen gab es eine Fahrraddemonstration. Die neue Regionalgruppe Essen-Mülheim der Umweltgewerkschaft – war dabei, und traf sich mit einigen Mitgliedern schon um 10.30 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen.  8 Magazine wurden verkauft, 9 Kontakte geknüpft, viele Gespräche wurden geführt.

 

 

 

 

 

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Am 5.März 2021 war die Gründungsmitgliederversammlung der neuen UG-Regionalgruppe Essen/Mülheim.

Zehn Mitglieder, je fünf aus Essen und Mülheim waren anwesend. Nach der Diskussion einer Gründungserklärung, ging es zur Wahl des Vorstands Drei Kandidaten, Martin Brands und Hannes Stockert aus Mülheim und Olaf Swillus aus Essen stellten sich vor und wurden gewählt. Die Vorstandstreffen sind offen für Mitglieder. Der Vorstand soll bald um ein Mitglied aus Essen erweitert werden. Der Vorstand wählt einen Kassierer aus seinen Reihen oder gewinnt ein Mitglied dafür. Auch eine Kassenprüferin wurde gewählt,

Gründungserklärung

 

20210305 UG EMh Erklaerung zur Gruendung der Regionalgruppe Essen Muelheim 800

[Update 20.11.2020] drei Redebeiträge:

http://www.linksdiagonal.de/2020/11/20/redebeitraege-umwelt-und-klima-aktionstag-2020-in-essen-kray/

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In Essens Vorort Kray versammelten sich am 14. November gut 20 Leute mit einem bunten Aktionsstand vor der Barbarakirche, um Protest und ihre Forderungen im Kampf gegen die drohende Umweltkatastrophe zum Ausdruck zu bringen. Immer wieder blieben Passanten stehen, informierten sich, nickten Zustimmung.

Als Veranstalter hatte die örtliche Gruppe der Umweltgewerkschaft, zusammen mit dem Internationalistischen Bündnis Essen/Mülheim den Stadtteil auch zur Erinnerung an die große Umweltdemo hier vor genau fünf Jahren ausgesucht, die das Ende der PCB-Vergiftung durch eine Krayer Shredderfirma einleitete. Erfolgreich nach dem Motto: Um uns selber müssen wir uns selber kümmern!

Und so waren Mitstreiter der damaligen Bürgerinitiative gekommen, aber auch Rotfüchse, Rebellen, Umweltkämpfer*innen der MLPD, von Courage und einfach Neugierige. Angegriffen wurde der Versuch, die wachsende Bedrohung von Klima und Umwelt angesichts der Wirtschafts- und Coronakrise wegzuschieben, angegriffen wurde auch das Chaos des Merkelschen Krisenmanagements, das Gesundheitsschutz im Munde führt, aber nur was der Profitwirtschaft nicht schadet – und so den Massen die Hauptlasten aufbürdet. Vielseitige Redebeiträge, guter Zuspruch – darin waren sich die Teilnehmer einig.

UG Mülheim Oberhausen Weltklimaaktionstag 2020 20201114 121043Insgesamt waren bei der Aktion ca. 15 aktiv Beteiligte dauerhaft anwesend. Wir haben als Umweltgewerkschaft in Mülheim die Initiative ergriffen und die Aktion auch sehr weitgehend geprägt in der Durchführung und auch im Auftreten mit unseren Westen, einem Infostand, unseren Beiträgen und der Moderation am offenen Mikrofon. Das war sehr gut, da wir endlich seit langem wieder eine Aktivität machten und wieder auf der Strasse "Flagge zeigten" :-)  Allen anwesenden Umweltgewerkschaftern hat es großen Spass gemacht und wieder mobilisiert. Wir haben das Flugblatt eingesetzt und breit verteilt, damit ins Gespräch gekommen und für Kontakt und Mitgliedschaft angesprochen.
Es gab - trotz etwas widriger Corona-Bedingungen - doch überwiegend sehr reges Interesse und vielfältige Gespräche. Wir haben die Umweltgewerkschaft auf jeden Fall breiter bekannt gemacht - auch unter den eher zufällig anwesenden WWF-Leuten, die allerdings aus dem Rheinland kamen für einen Werbeeinsatz in Mülheim.
Leider haben wir keinen Kontakt und kein neues Mitglied gewonnen. Das war ein kleiner Wehrmutstropfen bei der insgesamt guten und schönen Aktion. Etliche zeigten wirklich ehrliches Interesse und wollten sich das mitgenommene Material nochmal in Ruhe ansehen. Wir gaben ihnen auch direkte Kontaktmöglichkeiten zu unserer Gruppe.
 
Hier noch eine Korrespondenz von einem Teilnehmer unserer gestrigen Aktion in Mülheim an der Ruhr:
"Die Mülheimer Gruppe der Umweltgewerkschaft hatte zu einer Protestaktion in der Mülheimer Innenstadt anläßlich des Weltklimatages aufgerufen. An der Aktion beteiligten sich außerdem Vertreter der MLPD, Courage, eine Vertreterin von Greenpeace, IGM- und Verdi-Kolleginnen und Kollegen - unter anderem aus Mülheimer Metallbetrieben und von Siemens, sowie  verschiedene weitere  Umweltkämpfer. Der WWF führte ebenfalls dort einen Infostand durch und begrüßte die Protestaktion. Zeitweilig hörten zwischen 20-25 Passanten aufmerksam den Beiträgen am offenen Mikrofon zu: ein Stahlarbeiter kritisierte das Greenwashing der Stahlkonzerne, ein Siemenskollege machte die erneuerbaren Energien zum Thema und setzte klare Kante für die Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung, eine Vertreterin von Courage prangerte die Gefährdung der Corona-Pandemie unter anderem mit den Geschehnissen der Übertragung des Virus vom Mensch auf Tier und wieder umgekehrt, in Nerzzuchten an, eine engagierte Umweltschützerin aus Mülheim und Ruhr-Auen-Wächterin machte auf das Artensterben aufmerksam und rief dazu auf lokal,regional und global zu handeln, der Vertreter der MLPD griff die Profitwirtschaft als Ursache des Übergangs in eine globale Umweltkatastrophe an und betonte die Notwendigkeit eines gesellschaftsverändernden Kampfes. Am Ende brachte der Vertreter der Umweltgewerkschaft es nochmal auf den Punkt: organsiert euch - wir brauchen im Umweltkampf ein breites Bündnis von Religion bis Revolution!"
 
 
 
UG Mülheim Oberhausen Weltklimaaktionstag 2020 20201114 120935 UG Mülheim Oberhausen Weltklimaaktionstag 2020 20201114 121922 UG Mülheim Oberhausen Weltklimaaktionstag 2020 20201114 123033

Kommt mit uns zum Umwelt- und Klima-Aktionstag, Samstag, 14. November 2020, 11:00 – 12.30 Uhr, Essen-Kray, Krayer Straße, vor der Barbara-Kirche

Kundgebung mit Offenem Mikrofon (unter strikter Beachtung des Schutzes vor Corona)

Die diesjährige UN-Klimakonferenz wurde abgesagt. Wir gehen an diesem Wochenende weltweit trotzdem auf die Straße, denn: der Übergang in eine globale Umweltkatastrophe setzt sich täglich beschleunigt fort. Das Jahr 2020 ist bereits jetzt neues Rekordjahr der Klimaerwärmung. Trockenheit, Starkregen, Hitzewellen und Waldbrände nahmen weltweit neue Dimensionen an. Für Millionen Menschen wurde das bereits zur Existenzfrage. Im Ruhrgebiet droht eine Vergiftung der Trinkwassersysteme durch die Flutung der Zechen durch die RAG. Damit können wir uns weder abfinden noch „anpassen“! Letztes Jahr waren in Deutschland über 3 Millionen Menschen für Klima- und Umweltschutz auf der Straße. In Essen kämpfen viele gegen die Bebauung von Grünflächen und Frischluftschneisen.

Gesundheit vor Profit!
Die Bundesregierung lobt sich für ihr Vorgehen in der Corona-Pandemie. In Wirklichkeit steckt ihr Krisenmanagement selbst in der Krise. Dringend benötigte Kliniken werden sogar geschlossen, wie in Altenessen und Stoppenberg. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind im Gegensatz zu Banken für uns systemrelevant.
Klatschen reicht nicht! Wir brauchen mehr Gesundheitsschutz, mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen.

Kapitalismus killt Umwelt und Jobs,
obwohl Jobs für den Umweltschutz gebraucht werden. Mit dem Kohlekraftwerk Datteln4 geht eine riesige CO2-Schleuder in Betrieb. RWE erhält 4 Mrd. € für den viel zu langsamen Ausstieg auf der Braunkohleverbrennung - das wird auch noch als „green deal“ gepriesen. Die Wirtschaftskrise vertieft sich weiter. Massenhafte Job-Vernichtung bei MAN, Karstadt, Siemens, Widia, Kolektor, Daimler... Still und leise wurden als Erste zehntausende Leih-Beschäftigte „abgemeldet“. Von den Entlassungen in Kleinbetrieben, Gastronomie und Kultureinrichtungen gar nicht zu reden. Um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz muss gekämpft werden!

Hand in Hand für Umweltschutz und Arbeitsplätze
Um die globale Klima- und Umweltkatastrophe abzuwenden, sind enorme gesellschaftliche Anstrengungen nötig. Doch es entstehen auch neue Möglichkeiten: Wir brauchen Millionen neuer Jobs allein für die schnellstmögliche Umstellung auf 100% erneuerbare Energien und ein entsprechendes Verkehrssystem. Für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich! Schnellstmögliche Umstellung auf ein Verkehrssystem, das auf die Nutzung fossiler Brennstoffe verzichtet! Verpflichtendes Recycling für Konzerne, statt Müllverbrennung und Abschieben ins Ausland! Arbeiter- und Umweltbewegung – gemeinsam unschlagbar!

System change, not climate change!
Wir brauchen eine neue Art des Wirtschaftens, Produzierens und Konsumierens. Wir brauchen eine Strategiedebatte ohne antikommunistische Vorbehalte. Wir brauchen statt UN-Gipfel ein breites Bündnis von Religion bis Revolution – alle gemeinsam für die Rettung der Umwelt!

Kommt mit uns am 14.11. auf die Straße. Erheben wir gemeinsam unsere Stimme!

Pressemitteilung:

Essener Umweltgewerkschaft unterstützt Demo am Vortag der Kommunalwahl
Nicht nur "eine Klimawahl".

 

Die Ortsgruppe Essen der Umweltgewerkschaft 
unterstützt die Demonstration am Vortag der Kommunalwahl, zu der 'Aufstehen gegen Rassismus' einladen hat. > Keine Stimme der AfD! > Rassisten raus aus den Parlamenten! > Die AfD hat eine Schlüsselrolle für die Zunahme rassistischer Anfeindungen und den Anstieg rechter Gewalt. > Wer gegen Geflüchtete, Migrant:innen und Muslime hetzt, überschreitet eine Grenze und muss mit Widerspruch rechnen. > Eine Partei, die Faschist:innen in ihren Reihen duldet, darf nicht zur politischen Normalität werden. schrieb die Aktivengruppe Essen von 'Aufstehen gegen Rassismus', die damit zur Demonstration zum Vortag der Kommunalwahl einlädt. "Genauso sehen wir das auch, und unterstützen daher die Demonstration", meint Olaf Swillus von der Umweltgewerkschaftsgruppe in Essen. Gemeint ist die Demonstration von 'Aufstehen gegen Rassismus', die in Essen am 12.09.2020, 15 Uhr auf dem Hirschlandplatz beginnt. "Wir wissen, dass es längst nicht nur um die Klimakrise geht, sondern auch darum gegen die Rechtsentwicklung vorzugehen, von der das Erstarken der AfD der stärkste Ausdruck ist", fügt Christa Stark, ebenfalls Aktivistin der Essener Umweltgewerkschaft, hinzu. Tatsächlich: Wer eine umfassende globale Umwelt-Katastrophe verhindern will,
sich Sorgen wegen des bedrohlichen Artensterbens macht, der Vernichtung der Regenwälder,
oder des Umkippens der Ozeane, ihre Vermüllung und Vergiftung, wegen Mikroplastik in der Nahrungskette, usw …
der muss sich auch gegen die AfD stellen, die diese Probleme leugnet, und die Umweltbewegung bekämpft. Wer sich für der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen engagiert, sollte sich auch für Menschen in konkreter Not einsetzen. Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf genauso wenig Teil unserer Normalität werden,
wie irgendwelche Spaziergänge selbsternannter Bürgerwehren in Steele und anderswo.

Im Stadtrat reden einige Politiker immer wieder vom "Königssteiner-Schlüssel",
demzufolge die Stadt keine Flüchtlinge aufnehmen könne oder müsse.
Daran zu erinnern ist richtig angesichts bevorstehender Wahlen.
Denn wir haben eben nicht nur "eine Klimawahl".

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