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Umweltzerstörung und Umweltproteste in Chile und illegale Baumfällungen in Magdeburg

Wir hatten zahlreiche Einladungen für den Chile-Umwelt-Vortrag unseres UG-Regionalleiters und anschließender Diskussion am 17.10.2019 im Umwelthaus Magdeburg verschickt. Per mail an unsere Mitglieder, Freunde, andere Umweltorganisationen und Initiativen. Und bei einer Aktion von FFF-Magdeburg auf dem Campus der Universität den Einladungsflyer mit kurzen Gesprächen - auch über die UG und ihre Schwerpunkte - unter die vorwiegend jungen Besucher gebracht.

Besonders der Gedanke, dass die vereinzelten Kräfte der Umweltbewegung mehr zusammenkommen und zusammenstehen und sich auch mehr als bisher mit Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung zusammenschließen müssten, um auf Dauer wirklich etwas zu erreichen, fand positives Gehör.

Aus aktuellem Anlass stellten wir dem Vortrag ein in Magdeburg brandheißes Thema voran, nämlich die
illegalen Baumfällungen der MWG im Stadtpark Rotehorn und die umfangreichen Bauvorhaben in der "grünen Lunge" der Stadt - zumal auch eine kompetente Vertreterin der diesbezüglichen Bürgerinitiative unserer Einladung gefolgt war.


Da in unserer Diskussion deutlich wurde, dass die Profitgier in dieser Frage die kommunal Verantwortlichen offenbar Natur- wie auch Katastrophenschutz vergessen lassen, war der
Bogen zur Situation und den Protesten zur 25.(!!) Weltklimakonferenz in Chile und der Umweltbewegung dort mühelos gespannt.

Aufmerksam folgten wir dem Vortrag mit seinen überzeugenden Fakten und Schaubildern zur allgemeinen Klimaentwicklung und dem sich daraus ergebenden dringenden internationalen Handlungsbedarf, dem greenwashing der Konzerne und Regierungen und der Notwendigkeit starker kämpferischer weltweiter Umweltbewegungen. Besonders eindrucksvoll wurde in zwei Kurzvideos gezeigt, wie mutig Umweltaktivisten (u.a. der Mapuche - Indianer) in Chile der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen entgegentreten und welchen Repressalien bis hin zu Gewalt und Mord sie ausgesetzt werden. (Wenige Tage nach unserer Veranstaltung bestätigte sich mit dem landesweiten Massen-Aufstand in Chile die große Unzufriedenheit der chilenischen Bevölkerung.)

Es folgte eine
überaus lebendige und engagierte Diskussion - bis hin zu der Notwendigkeit, sich in der Umweltgewerkschaft zu organisieren. Drei Anwesende überlegen ihre Mitgliedschaft! FFF-Magdeburg hatte, da sie selbst in der Zeit ein Treffen hatten, einen Vertreter geschickt, der die Veranstaltung sehr interessant fand und die Verbindung halten will. In der Pause fand besonders das neue Baumplakat der UG Beachtung und schon einigen Absatz. 40 Euro wurden am Ende für die UG-Delegationsreise nach Chile gespendet.

Hier nochmal der Einladungsflyer:

UG Veranstaltung MAGDEBURG Weltklimakonferenz 2019 Chile

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