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UG Mülheim Oberhausen Weltklimaaktionstag 2020 20201114 121043Insgesamt waren bei der Aktion ca. 15 aktiv Beteiligte dauerhaft anwesend. Wir haben als Umweltgewerkschaft in Mülheim die Initiative ergriffen und die Aktion auch sehr weitgehend geprägt in der Durchführung und auch im Auftreten mit unseren Westen, einem Infostand, unseren Beiträgen und der Moderation am offenen Mikrofon. Das war sehr gut, da wir endlich seit langem wieder eine Aktivität machten und wieder auf der Strasse "Flagge zeigten" :-)  Allen anwesenden Umweltgewerkschaftern hat es großen Spass gemacht und wieder mobilisiert. Wir haben das Flugblatt eingesetzt und breit verteilt, damit ins Gespräch gekommen und für Kontakt und Mitgliedschaft angesprochen.
Es gab - trotz etwas widriger Corona-Bedingungen - doch überwiegend sehr reges Interesse und vielfältige Gespräche. Wir haben die Umweltgewerkschaft auf jeden Fall breiter bekannt gemacht - auch unter den eher zufällig anwesenden WWF-Leuten, die allerdings aus dem Rheinland kamen für einen Werbeeinsatz in Mülheim.
Leider haben wir keinen Kontakt und kein neues Mitglied gewonnen. Das war ein kleiner Wehrmutstropfen bei der insgesamt guten und schönen Aktion. Etliche zeigten wirklich ehrliches Interesse und wollten sich das mitgenommene Material nochmal in Ruhe ansehen. Wir gaben ihnen auch direkte Kontaktmöglichkeiten zu unserer Gruppe.
 
Hier noch eine Korrespondenz von einem Teilnehmer unserer gestrigen Aktion in Mülheim an der Ruhr:
"Die Mülheimer Gruppe der Umweltgewerkschaft hatte zu einer Protestaktion in der Mülheimer Innenstadt anläßlich des Weltklimatages aufgerufen. An der Aktion beteiligten sich außerdem Vertreter der MLPD, Courage, eine Vertreterin von Greenpeace, IGM- und Verdi-Kolleginnen und Kollegen - unter anderem aus Mülheimer Metallbetrieben und von Siemens, sowie  verschiedene weitere  Umweltkämpfer. Der WWF führte ebenfalls dort einen Infostand durch und begrüßte die Protestaktion. Zeitweilig hörten zwischen 20-25 Passanten aufmerksam den Beiträgen am offenen Mikrofon zu: ein Stahlarbeiter kritisierte das Greenwashing der Stahlkonzerne, ein Siemenskollege machte die erneuerbaren Energien zum Thema und setzte klare Kante für die Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung, eine Vertreterin von Courage prangerte die Gefährdung der Corona-Pandemie unter anderem mit den Geschehnissen der Übertragung des Virus vom Mensch auf Tier und wieder umgekehrt, in Nerzzuchten an, eine engagierte Umweltschützerin aus Mülheim und Ruhr-Auen-Wächterin machte auf das Artensterben aufmerksam und rief dazu auf lokal,regional und global zu handeln, der Vertreter der MLPD griff die Profitwirtschaft als Ursache des Übergangs in eine globale Umweltkatastrophe an und betonte die Notwendigkeit eines gesellschaftsverändernden Kampfes. Am Ende brachte der Vertreter der Umweltgewerkschaft es nochmal auf den Punkt: organsiert euch - wir brauchen im Umweltkampf ein breites Bündnis von Religion bis Revolution!"
 
 
 
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