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RV Mecklenburg-Vorpommern

Kontakt: Suse Hawer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0176-34679232

14.01.2024 Berlin LLLMit der Umweltgewerkschaft bei der LLL
am 14.01.2024 in Berlin (Foto privat)

Moin! Die Mitglieder Umweltgewerkschaft haben erkannt, dass ein Umweltkampf der Massen gebunden ist an die gesellschaftlichen Verhältnisse, in der er stattfindet.

Wollen wir ein Leben in Einheit von Mensch und Natur, bedarf es einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft, ohne den Raubbau an der Natur.

Da der Kapitalismus mit seinen Krisen, seinen Kriegen, in seinem Streben nach immer mehr Profit, uns diese Rahmenbedingungen nicht geben kann, bedarf es also auch für den Umweltkampf den Schulterschluss mit den Arbeitern und Bauern, der Frauen-, Jugend- und Flüchtlingsbewegung.

Der Umweltkampf bedarf eines gesellschaftsverändernden Charakters. Deshalb waren wir, die Regionalgruppe MV, mit auf der Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration!

Wir bewarben zusammen mit Mitgliedern anderer Ortsgruppen erfolgreich die Unterstützung und Durchführung der Strategiekonferenz Ende April 2024.

i.A. Suse/ Stralsund

 

Moin! Am Wochenende 09./10.Dezember 2023 fand in Alt Schwerin, im Ferienpark Plauer See, der Abschluss-Subbotnik 2023 statt. Dem Wetter geschuldet verblieben die bundesweit angereisten, ca.15 Teilnehmer im Haus beschäftigt. Büro-Arbeit, Küchenhilfen, Malerarbeiten waren die Hauptthemen. Als Umweltgewerkschaft haben wir uns in den letzten Jahren erarbeitet, dass der Umweltkampf auch einen gesellschaftsverändernden Aspekt einnehmen muss. Der Ferienpark Plauer See wird ökologisch nachhaltig betrieben, ist mensch- und tierbezogen sehr offen, Faschismus und Rassismus haben dort keinen Platz. Während auf Grund der wirtschaftlichen Lage in der Müritz-Region viele Hotels- und Gaststättengewerbe schließen, kann der Ferienpark weiter am Laufen gehalten werden. U.a. auch durch die 4 x im Jahr stattfindenden Subbotniks. Freiwillige Arbeitsleistungen zum Wohle der Gemeinschaft. Da bleibt dann auch noch Zeit für Gemeinsames: Spaß und Spiel, Musik und Naturerlebnisse. Und immer das Lernen.

Kommt vorbei, auch 2024 werden wir im Ferienpark Plauer See aktiv werden. Man kann es auch super kombinieren mit Urlaub, Kursen oder Kuren, die im Haus angeboten werden.

Suse/Stralsund/ RG MV

Herbstdemo der Montagsdemo HH 

Die Umweltgewerkschaftsguppe HH auf der Herbstdemo der Montagsdemo am 28.10.23 in HH (privat)

Die Herbstdemonstration der Montagsdemonstration in Hamburg, war mit gut 400 Teilnehmern die größte bundesweite Aktion der Montagsprotestbewegung.

Von vielen Menschen noch nicht realisierte Gefahr einer globalen Umweltkatastrophe durch den vom Kapitalismus betriebenen Raubbau an der Natur, seinen Kriegen, die Gefahr eines 3. Weltkrieges mit jedem neuen Brandherd seiner militärischen Aggressionen, ist Grund genug, für die Mitglieder der Umweltgewerkschaft, zumal sie ja auch selbst Betroffene sind, sich an die Arbeiterkämpfen, den Aktionen der Frauen-, Flüchtlings- und Jugendbewegung zu beteiligen.

Solidarisch sein, sich organisieren war der Grundtenor ein jeder gehaltenen Rede der verschiedensten Mitstreiter, der seit 19 Jahren unerschütterlich zum Widerstand gegen die kapitalistische Ausbeutung aufrufende und mahnenden Bewegung.

Die Umweltgewerkschaft rief auf dieser Demonstration auch auf, die im nächsten Jahr geplante Strategiedebatte der Umweltverbände zu unterstützen. Eine Debatte, auf der Umweltverbände und Umweltkämpfer sich eine gemeinsame Richtung, sich ein gemeinsames WIE des Umweltkampfes erarbeiten wollen.

Die am Nachmittag stattfindende Veranstaltung zu "100 Jahre HH Aufstand" war für Herz und Hirn ein "Segen".

Eine leidenschaftliche Rede der Frau Fechtner, MLPD, zur Geschichte bis hin zum heutigen Zeitgeschehen, mit Lehren daraus und mit Aufgaben für die Zukunft.

Eine engagierte, witzige, frische Revue, ein Gänsehaut-Effekt und Leidenschaft, als der ganze Saal textsicher die Lieder der Arbeiterklasse mitsang.

Danke!

Suse/ Stralsund

rfnews Im Fahnenblock dabei durch Sankt. Pauli, HH, (rf-news)

03.10.2023 HH Friedensdemo  HH 03.10.23

(Foto links HH-Friedensforum, 03.10.2023 HH, rechts privat, Abschlusskundgebung))

Herr Möller von den Naturfreunden beschrieb es in seiner Rede so, dass der Umweltkampf auch dort beginnt, wo man Seite an Seite mit anderen Friedensaktivisten steht. Denn Kriege und all seine vorbereitenden Manöver, die Aufrüstung, sind die "Klimakiller" schlechthin. Verschlingen Ressourcen an Rohstoffen, Arbeitsleistung und finanzielle Mittel, vergiften Natur und Umwelt, Zerstören und am Ende nehmen sie den Menschen das Leben in vielfacher Weise. Gewinnen tun meist die, die die Kriege entfesseln.

500 Menschen, ca., kamen bei anfangs strömenden Regen und einem Wind, der die Fahnen lustig flattern lies, nach Hamburg.

500, von denen überörtliche Presse keine Notiz nahm, aber sehr wohl von den 1000en, die angeblich die Einheitsfeier bei Bier und Bratwurst an der Alster genossen.

Von Altona bis runter zum Fischmarkt ging der Demonstrationszug. Vor allem "Hoch die internationale Solidarität!" war ein gemeinsam lautstark getragener Slogan, der viele Zuschauer an die Fenster ihrer Wohnung lockte.

Auf dem Fischmarkt gab es eine flammende Rede zu den aktuellen Kriegsgebieten, zu den noch immer schwelenden "Nachfeuern älterer Kriegsherde", auch in Europa, vor allem Kroatien/ Serbien/ Bosnien Herzegowina, der LINKEn Bundestagspolitikerin Zaklin Nastic. Leider richtete sie am Ende auch nur ihren Appell an die Regierung, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, statt die Menschen, uns, aufzurütteln, aufzurufen zur vielfacher Unterstützung, zur Mobilisierung, zu Demonstrationen, zur Solidarität.

Doch unterwegs die zahlreichen Gespräche waren sehr lohnend, wenn auch ohne Gewinn eines neuen Mitgliedes.

Am 25.11.23 findet in Berlin die bundesweite Friedensdemonstration in Berlin statt. Macht euch kundig, wer kann nehme dran teil!

Nochmals mit Herrn Möller: Friedens- und Umweltbewegung gehören zusammen!

Suse (Stralsund)

 

18.08.2023 Teddy Stralsund Thälmann-Denkmal, Stralsund, privat

Zu Ehren aller Opfer des Hitlerfaschismus! Zur Mahnung der Lebenden in heutiger Zeit!

Vor 79 Jahren, am 18.08.1944, wurde auf persönlichem Befehls Adolf Hitlers, der deutsche Arbeiterführer Ernst Thälmann, hinterrücks im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. Mit ihm viele aufrechte Gegner des Hitlerregimes. Voraus gegangen war das Attentat des Herrn Stauffenbergs auf Adolf Hitler.

Das Erstarken der Kommunistischen Partei Deutschlands, dessen Vorsitzende der Hamburger Arbeiter Ernst Thälmann gewesen ist, ließ die ultrareaktionären Kreise des Finanzkapitals sich zusammentun und Adolf Hitler an die Macht setzen. Durch vielfachen Verrat wurde die Parteiführung der KPD und viele Gegner der NSDAP,  in kürzester Zeit inhaftiert und/ oder ermordet.

Noch im Gefängnis, zog Ernst Thälmann die Lehre aus diesem Geschehen, dass der politische Gegner nur so erstarken konnte, weil sich die linken politischen Kräfte uneins über die Gefahr waren und zu keiner Einheit gegen den Faschismus finden konnten. Dieses gelang erst durch hohe Opferzahlen, durch blutiges Lehrgeld, welches die Arbeiterklasse und ihre Verbündeten schmerzlich zahlen mussten.

So fanden sich gut 30 Menschen aus den verschiedensten linken Gruppierungen, wie Die LINKKE, DKP, KPD, MLPD und auch die Umweltgewerkschaft ein, um an den aufrechten, unbeugsamen, standhaften Arbeiterführer zu erinnern. Ernste, mahnende Worte fanden alle Redner hinsichtlich der gewachsenen Weltkriegsgefahr durch die Kriegsverschärfung in der Ukraine.

Wir sind uns mitnichten einig, wem welche "Schuld" am Kriege dort trifft, doch wir sind uns einig, dass dieser Krieg umgehend beendet werden muss! Nicht durch neue Waffenlieferung, sondern auf diplomatischen Weg, besser noch durch die solidarischen Aktionen der Völker, voran der Arbeiterklasse, aller Kriegsparteien. Die BRD gehört auch dazu!

Nur im Schulterschluss mit der Arbeiterklasse, kann die Umweltbewegung einen Widerhall bei den Menschen finden. Diese imperialistischen Kriege sind die größten Umwelt- und Menschheitsverbrechen!

Fünf Finger kann man brechen, doch nicht eine Faust! (im Sinne Ernst Thälmanns)

Suse/ Stralsund

 

 

Hiroshima- Nagasaki- Gedenktag am 06.08.2023 Stralsund

 

Im Friedensbündnis Stralsund gemeinsam organisiert, trafen sich ca. 50 Menschen zum mahnenden Gedenken der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki am 06. bzw. 09.August 1945. Verbunden war dieses Gedenken an das Erkennen und Benennen der heutigen drohenden Weltkriegsgefahr, durch das erneute massive Aufrüsten der direkt und indirekt am Ukraine-Krieg beteiligten Staaten der EU, der NATO und Russland. Erkennen dahingehend, dass eine weitere verstärkte Waffenlieferung an die Ukraine den Krieg nicht beenden, ganz im Gegenteil, nur weiter verschärfen wird. Dass die BRD bereits Kriegspartei ist und die Regierung die Forderung der Mehrheit ihrer Landesbürger nach Frieden durch Diplomatie, mit Füßen tritt. Eine neue Friedensbewegung muss erstarken!

Es gab und gibt noch immer Kontroversen hinsichtlich der Rolle Russlands im Ukraine-Krieg, doch auch die Einsicht, hätte man die Bürger beider Länder sich zusammensetzen lassen, statt die Oligarchen und deren Regierungsvertreter, wäre ein Krieg zu verhindern gewesen.

Unbestritten bei allen, dass Kriege die größten Umweltverbrechen an Natur und damit am Menschen sind. Die Kriege weltweit müssen beendet werden! Verbot aller ABC-Waffen! Die BRD muss endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen! Die 20 Wasserstoffbomben der USA in Büchel/ Eifel abziehen lassen!

Die LINKEN, DKP, Umweltgewerkschaft, Freie Christen, MLPD, Schüler der Stadt Stralsund, der 1.stellvertretende Bürgermeister der Stadt Stralsund, auch als Vertreter der internationalen Vereinigung „Majors for Peace“, der Stralsund angehört, Vertreter der "Neuen Friedensbewegung gegen Faschismus und Krieg" sowie Passanten, die den Reden lauschten, Plakate lasen, fotografierten, ließen erahnen, wie wichtig das Thema Frieden, wie ernsthaft die Bedrohung eines 3. Weltkrieges, auch unter Benutzung atomarer Waffen, geworden ist.

Ich bedanke mich von Herzen bei meinen Mitorganisatoren aus der Partei Die Linke, bei der Stadt Stralsund, die außerhalb des bürokratisch genehmigten Flaggentages, die Fahne der „Majors for Peace“ über den Alten Markt wehen lies, bei der MLPD für die technische Betreuung, bei allen Rednern und Nutzern des „offenen Mikrofons“ für ihre Beiträge. Danke an O.W./ Stralsund, der seine privaten Bilder für diesen Artikel zur Verfügung stellte.

Suse/ Stralsund

06.08.2023 Stralsund

Foto: privat, O.W. Stralsund: (v.l) MLPD, Die Linke (Christiane Latendorf, Fraktionsvorsitzende im Kreistag der Linken), Umweltgewerkschaft, Senator und  2.Stellv.des Oberbürgermeisters Stralsund/ Majors for Peace Heino Tanschus

 

22.06.2023 Stralsund 22.06.2023 Stralsund, privat

Am 22.06.1941 überfiel Hitler-Deutschland trotz eines Nichtangriffspaktes die Sowjetunion. Im Laufe des nun beginnenden 2. Weltkrieges starben während und in Folge dessen mehr als 55 Millionen Menschen weltweit. Bis heute wirkt dieser Krieges nach, sterben Menschen an den Spätfolgen, werden verkrüppelt geboren. Noch heute gibt es irreparable Umweltschäden. Die massiv zerstörte Infrastruktur wurde zum größten Teil wieder aufgebaut, doch werden wieder, verschärfter, Ressourcen sinnlos verschwendet, um erneut einen Weltkrieg anzuzetteln, weil Kapitalisten um die Vermehrung ihres Profites, das Ausschalten von internationalen Konkurrenten im "Kampf" um die Weltherrschaft, erneut über Leichen gehen.

Ca. 25 Menschen trafen sich am Sowjetischen Ehrenmahl der Befreier Stralsunds auf dem Neuen Markt in Stralsund. Das heutige Russland ist nicht die damalige Sowjetunion, doch die Sowjetrepubliken, Russen, Weißrussen, Ukrainer und alle anderen, trugen mit ca. 27 Millionen Toten den größten Anteil an menschlichen Opfern dieses Krieges. Es wurde an all jene erinnert, die einst an der Seite der Sowjetunion den Hitlerfaschismus bezwangen. Es wurde an das Kriegsverbrechen der Belagerung Leningrades gedacht...Aber auch daran, dass laut Verfassungsschutzbericht der BRD bereits 2022 alle russischstämmigen Deutschen unter Beobachtung stehen, als potentielle Verbündete des Russischen Regierungsoberhauptes Herrn Putin. Die völkerrechtswidrige Annexion der Krim, der völkerrechtswidrige Überfall Russlands auf die Ukraine, wird nicht von allen Teilnehmern des Gedenkens als ein solches angesehen, doch der Bruch bestehender Verträge zwischen den internationalen kapitalistischen Konkurrenten sehr wohl als Gleiches zur damaliger Zeit. Und die Erkenntnis, dass nur die Völker in enger Solidarität miteinander, solch aggressiver Politik entgegentreten können und müssen. Dazu gehört es aber auch, Geschichte lebendig zu erhalten und nicht, sie umzuschreiben, um sie den heutigen Zielen der Herrschenden anzupassen. In den Medien war kaum etwas zu lesen, vor dem Bundestag sprach nur Herr Bartsch/ LINKE davon.

Wir als Umweltgewerkschaftsmitglieder sehen die Gefahr eines 3. Weltkrieges, der das Potential hat, die Menschheit auszulöschen. Da hilft nur aktiver Widerstand, auch in Form des Lernens, sich Wissen anzueignen zu gestern, zu heute, zu Perspektiven. Zu Lernen, wie kämpfe, wie organisiere ich mich heute?

S./ Stralsund

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