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Moin! In Zeiten der immer mehr spührbaren Krisenhaftigkeit des Kapitalismus, in Zeiten von Rassismus, Hetze und offenen Neiddebatten, in Zeiten von wachsener Kriegsgefahr und drohender Umweltkatastrophe, beteiligte sich die Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern am Subbotnik im Ferienpark Plauer See in der Nähe von Malchow. Subbotnik ist die freiwillige kollektive Arbeit ohne Entgeld, ist eine Form der Solidarität. Entstanden und geprägt in einer Zeit, als die Menschen in der Sowjetunion, nach dem Sieg über den Faschismus, das Land wieder aufbauen mussten, um Energie und Nahrung für das Überleben zu sichern. Sie beschlossen, am Samstag, Subbota, unentgeltlich zu arbeiten, zum Wohle des Volkes. In verschiedene Formen lebt diese Art der solidarischen Hilfe fort. Dieses Jahr wurde wieder die Außenanlage gepflegt, Fenster im Objekt geputzt, Innenräume gereinigt und eine Dienstwohnung für die Sanierung vorbereitet. Am Abend lauschten wir dem Vortrag eines Mitgliedes der Hamburger Geschichtswerkstatt zum Sülze-Aufstand Juni 1919 in Hamburg und den weiterführenden Ereignissen dort bis zur Machtübergabe an Adolf Hitler durch das deutsche Monopolkapital. Die anschleßende lebhafte Diskussion zeigte bekräftigend auf, dass das Bestehenbleiben der kapitalistische Gesellschaftsordnung den Untergang der Menschheit zur Folge haben wird. Solidarität ist ein wichtiges Instrument des Klassenkampfes!

Suse aus Stralsund

Subbotnik 1  Subbotnik 2 Subbotnik- Momente November 2019

 

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