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FridaysForFuture 22 02 2019

Friday for future am 22.2.2019:

Heute war der Meinungsaustausch bei der wöchentlichen Kundgebung vor dem Stuttgarter Rathaus wieder voll entfaltet. Es ging hin und her. Während die Seite der Veranstalter mehr auf Parolen wie „Was wollen wir? Climate justice“ orientierten und alle Kundgebungsteilnehmer mit riefen „Climate justice“ war der Gegenpol diesmal ein junger Anarchist der begeistert in die Menge rief: „Brecht die Macht der Banken und Konzerne!“ und wieder riefen alle begeistert mit.
Sehr viele Jugendliche sind hin und her gerissen von den vielen Meinungen, Parolen und Losungen. Was ist das überhaupt „Climat justice“ und kann es so was überhaupt geben? Eine klimagerechte Emissionspolitik würde es vielen Entwicklungsländern erlauben, ihren Treibhausgas-Ausstoß zum Teil erheblich zu steigern. Für die Hauptverursacher des Klimawandels, die industrialisierten Nationen, würde dies hingegen einer Reduktion um bis zu 95 Prozent gleichkommen. In Wirklichkeit sind es nicht die industriellen Nationen, sondern Chemiekonzerne, Stahlkonzerne, Müllverbrennungsanlagen, Energiekonzerne die Kohleverstromung betreiben usw.
Angela Merkel ist Anhängerin von „Climate justice“. Wollen wir tatsächlich mit ihr in einem Boot sitzen? Wollen wir tatsächlich mit einer gerechten Emissionspolitik in die Klimakatastrophe? Nein!
Aus dieser Idee der „climate justice“ folgte der Emissionshandel. Und seit es ihn gibt, steigen die CO2 Werte beständig und gewaltig.
Aus der Forderung nach Klimagerechtigkeit blasen die in der Zwischenzeit groß gewordenen imperialistischen Länder China und Indien riesige Mengen an CO2 in die Luft und zerstören unser Klima.
Da hört sich doch die Losung „Brecht die Macht der Banken und Konzerne!“ gleich viel besser an. Doch dazu reichen die freitäglichen Demos und Kundgebungen nicht. Dazu bedarf es einer international verbundenen und kämpferischen Umweltgewerkschaft.

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