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Wohin wir auch kommen, Parolen, Parolen, Parolen. An den Wänden, auf dem Gehweg, auf dem Strassenbelag, an Lichtmasten, an Reklametafeln, auf Bannern, auf Plakaten, einfach fast überall! (Nur Flugblätter sind offenbar nicht üblich). Die am meisten verbreitete Forderung ist die nach einer neuen Verfassung und verfassungsgebenden Versammlung aus Basis-Vertretern der aktuellen Massenproteste (siehe auch unseren Bericht Chile-03).

Parole neue Verfassung oder nichts

("Neue Verfassung oder Nichts")

Parole verfassungsgebende Versammlung

("Verfassungsgebende Versammlung für ein Leben mit Gerechtigkeit und Gleichheit")

Auch Umweltschutz-Parolen sind häufig zu sehen, meist in Bezug auf die Wasser-Frage:

Parole Gesetz das Gletscher schützt

("Für ein Gesetz, das alle Gletscher schützt!")

Eine verbreitete Demo-Sprechparole lautet:

"El agua, el agua, el agua es un derecho! El agua no se vende, tampoco es un privilegio!"  (Das Wasser, das Wasser, das Wasser ist ein Recht! Das Wasser steht nicht zum Verkauf, und ist auch kein Privileg!)

Das nachfolgende Plakat haben wir in der großen Hafenstadt Valparaiso gesehen, zu der wir heute mit dem Bus einen kurzen Abstecher gemacht hatten. Es enthält eine halbe "Schulung" zur Geschichte des Imperialismus in Lateinamerika. Überschrift: "COLON (=Kolumbus) und TRUMP sind der gleiche alte und neue Imperialismus." 

Die Bilder danach vermitteln einen kleinen Eindruck von dieser schönen, lebendigen und zugleich von krassen sozialen Gegensätzen geprägten Stadt.

Valparaiso alterneuer Imperialismus

Valparaiso Blick zum Hafen

Valparaiso Nachbarschaftskünstler

 Valparaiso Exporthafen

Valparaiso extreme Armut

Valparaiso Nachbarschaftsgestaltung

Valparaiso armer Stadtteil

 

 

 

 

 

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