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Aufruf Ärzte - Psychologen - Apotheker: Zechenflutung stoppen - Giftmüll entsorgen

c/o Dr. med. Günther Bittel . Siegfriedstrasse 9 . 47226 Duisburg

Mit Schließung der letzten Zechen in Nordrhein-Westfalen will die Ruhrkohle AG (RAG) jetzt vollendete Tatsachen schaffen und hat die Flutung der Zechen in NRW und im Saarland begonnen. 1,6 Millionen Tonnen Giftmüll wurden in den 90er Jahren in den Zechen eingelagert, über 10000 Tonnen des Ultragiftes PCB versickerten ebenfalls unter Tage. Mit der Flutung der Zechen kommt Grubenwasser mit hoher Wahrscheinlichkeit in Kontakt
mit dem Grundwasser, das abgepumpte Grubenwasser landet in Flüssen und Meeren und steigert dort die bereits erkennbaren Störungen ganzer Öko-Systeme. Wir sehen auch größte Gefahr für das Grund- und Trinkwasser ganzer Regionen und warnen vor einer drohenden schleichenden Wasservergiftung mit erheblicher Gesundheitsgefahr für Millionen Menschen. Schadstoffe wie Schwermetalle, PCB und Benzol wirken über Jahre und Jahrzehnte mit den möglichen Folgen von Krebs, Leukämie, Immunkrankheiten, Nervenkrankheiten und Schädigungen des Erbguts. Schon jetzt wird Grubenwasser mit nachweislichem Gehalt an PCB und Schwermetallen ungefiltert und damit fahrlässig in öffentliche Gewässer eingeleitet. Nachdem bereits heute fast jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens eine Krebsdiagnose erhält und viele andere chronische Erkrankungen zunehmen, fordern wir höchste Standards für den Umweltschutz und Verhinderung weiterer Gifteinträge in die Umwelt.
Deswegen muss die Zechenflutung umgehend gestoppt, der Giftmüll sachgerecht entsorgt und das abgepumpte Grubenwasser gereinigt und entgiftet werden. Mit diesen und weiteren Umweltschutzmaßnahmen könnten auch die 200 Bergleute weiter beschäftigt werden, die von der RAG gekündigt werden.

Infomaterial zum Giftmüll in der Zeche: Infosammlung PCB

Aufruf Pfingstjugendtreffen 2019Das Pfingstjugendtreffen findet unter dem Motto statt: „Gegen die Rechtsentwicklung der Regierung! Kein Fussbreit den Faschisten – Für internationale Solidarität!“.

Es gibt Konzerte, Workshops, Sportturniere, Kinderaktivitäten und Diskussionen (www.pfingstjugendtreffen.de).

Die Umweltgewerkschaft ist eine der Trägerorganisationen und hat die Verantwortung für den Umwelt-Treffpunkt auf dem Pfingstjugendtreffpunkt übernommen. Hinweise zum Programm im Umwelt-Treffpunkt findet man im aktuell veröffentlichten Programmheft.

Die Umweltgewerkschaft ruft auch zur Zukunftsdemonstration am 8. Juni um 11 Uhr in Sonneberg/Thüringen (Pikoplatz/Bahnhofstrasse) auf.

 Hier einige Eindrücke der Auftaktkundgebung zur Zukunftsdemo:

13.5.2019

Erklärung zu den Wahlen am 26. Mai (EU-Parlament und Bürgerschafts-, Bezirksversammlungs- bzw. Kommunalwahlen in 10 Bundesländern)

Die wichtigste Gemeinsamkeit in der Umweltgewerkschaft ist die Überzeugung, dass wir dringend eine breite Massenbewegung für den Umweltkampf weltweit brauchen und dass der Kampf die ganze Art zu produzieren und zu konsumieren heute infrage stellen muss. Dafür sind wir demokratisch und überparteilich organisiert. Eigenständigkeit auf dieser Grundlage und Zusammenarbeit mit Organisationen und politischen Kräften, die konsequent für wirklichen Umweltschutz stehen, gehören für uns untrennbar zusammen.
Wir kandidieren nicht als Organisation für Parlamentswahlen. Unseren Mitgliedern steht es aber frei, für eine demokratische politische Partei zu kandidieren.
Die Hauptverantwortlichen für die drohende Umweltkatastrophe sitzen in den Konzernzentralen, Banken und Regierungen weltweit. Das gilt auch für die entsprechenden Institutionen der EU: die Europäische Zentralbank (EZB) und die Europäische Kommission (EK).

Ihr Zweck ist, den stärksten europäischen Konzernen im Bündnis einen großen Binnenmarkt zu sichern und ihre Konkurrenzfähigkeit weltweit zu fördern. Die Ausbeutung von Mensch und Natur für Maximalprofit und Konkurrenz bis zur wirtschaftlichen Vernichtung und Kriegen wird durch die EU nicht abgeschwächt, sondern potenziert.

am ersten mai

Für einen kämpferischen 1. Mai:

Solidarität mit dem Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz,
für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich und für Ersatzarbeitsplätze im Umweltschutz!

Schnellstmögliche und vollständige Umstellung der Energieversorgung und der Antriebe im Verkehr auf erneuerbare Energien!

Sofortige Nachrüstung aller Dieselfahrzeuge mit SCR-Kat auf Kosten der Autokonzerne!
Einführung und Ausbau eines unentgeltlichen ÖPNV!

Für ein abseitiges gesetzliches Streikrecht, Recht auf Widerstand und zivilen Ungehorsam!
Sofortige weltweite Stilliegung und Entsorgung aller Atomanlagen auf Kosten der Betreiber!

Verbot und Vernichtung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen!

 

Hier sind schöne Fotos von der Demonstration #unteilbar in Berlin am 13.10. zu sehen:

Der Hambacher Wald wird akut bedroht! Seit vergangenem Freitag, 24.08. ist die Polizei mit großem Aufgebot vor Ort, um Barrikaden zu beseitigen. Derzeit gehen wir davon aus, dass die Polizei bereits ab September mit der Räumung der Baumhäuser im Hambacher Wald beginnen wird, damit RWE am 1.10.2018 die Rodung des Hambacher Waldes vollziehen kann. Das ist ein Skandal! Der Hambacher Wald ist seit einigen Jahren durch Initiative der Anwohner_innen, durch die anhaltende Besetzung, durch große Ende Gelände-Aktionen und NGO-Klagen Kristallisationspunkt des Widerstands gegen die zerstörerische Kohleindustrie.

RWE will Fakten schaffen - trotz ausstehender Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes in Münster, ob der Hambacher Wald überhaupt gerodet werden darf und noch während die Kohlekommission in Berlin den Ausstieg aus der Kohle verhandelt. Die Menschen, die dauerhaft im Wald leben, sollen vertrieben werden, damit sie die Rodung nicht dokumentieren und nicht behindern können. Polizei und Innenminister Reul agieren hierbei als Handlanger für RWE‘s Profitinteressen.

Dortmund, den 10.8.2018

In den Massenmedien findet eine bemerkenswerte Berichterstattung über die Hitzewelle statt. Man wird zugeschüttet und zwar etwas vereinfacht dargestellt: Wo brennt's gerade und was wird gemacht (was macht die Feuerwehr, wie verkaufen sich Ventilatoren, wie reagiert der Straßenbelag usw.; vielleicht auch noch die Frage, was mit der Ernte ist). Was wirklich passiert und was zu tun ist – das wird vorenthalten. Dies sind unter anderem folgende Gesichtspunkte:
Die Hitze führt nicht nur dazu, dass die Flora verödet. Mit dem Absterben der Pflanzen werden diese auch als CO2-Speicher abgetötet, mit der Auswirkung, dass der Treibhauseffekt verstärkt wird. Eine Katastrophe begünstigt also die andere. Das gilt nicht nur in diesen Zusammenhang.
Natürlich bleibt das nicht ohne Auswirkung auf die Fauna, weil die Natur in einem geschlossenen System existiert, worin sich auch der Mensch befindet.

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