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Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

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Hier ein Bericht aus Mülheim zu unserem gemeinsamen Auftreten von NRW-Umweltgewerkschaftern und NRW-Umweltgewerkschaftsgruppen bei der Protestaktion gegen die Politik der verbrannten Erde durch die RAG am letzten Samstag, 05. Juni in Gelsenkirchen.

Bei der Demo sind wir sehr kompakt und geschlossen und mit 2 Transparenten, 4 Flaggen und alle mit Westen mit ca. 12 Mitgliedern aufgetreten.
Das einheitliche Auftreten war sehr gut Es wird damit für jeden deutlich, dass hier eine gemeinsame organisierte Kraft bzw. Organisation auftritt. Das wirkt auch anziehend.

Während der Demonstration wurde auch noch ein Redebeitrag der Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen gehalten - er kann auf der Homepage angesehen werden.
An unserem Infostand haben wir dann 10 neue Umweltgewerkschafts-Mitglieder gewonnen. Davon über die Hälfte aus wichtigen Großbetrieben wie ThyssenKrupp oder Ford. 3 weitere überlegen es sich noch ernsthaft.

Das "Geheimnis" dieses noch kleinen Erfolgs war:
- Wirklich jede und jeden ansprechen, ob er/sie denn schon bei der Umweltgewerkschaft dabei ist. Hier konnte auch so direkt und mit einer herausfordernden Selbstverständlichkeit auf die Mitgliedschaft angesprochen werden, weil das Thema Kampf gegen Giftmüll unter Tage und gegen Zechenflutung für alle ein fester Bestandteil des Kampfs gegen die Politik der verbrannten Erde durch die RAG war.

Kumpel für AUF & AUF Gelsenkirchen laden ein:

zum Protest gegen die Politik der verbrannten Erde durch die RAG mit festlicher Enthüllung eines Denkmals für den großen Bergarbeiterstreik März 1997

Wegen Corona verschoben. Neuer Termin:
Samstag, 05. Juni 2021
12 – 18Uhr
45899 Gelsenkirchen-Horst

12 Uhr: Demonstration, Auftakt am Marktplatz Horst-Süd Marken- / Devensstraße
Ab ca. 13.30 Uhr: Protestversammlung Industriestr. 35/37 vor der Gesamtschule Horst

Wir möchten alle Leser bitten, die folgende Petition zu unterzeichnen und sie vor allem auch an Freunde und Bekannte weiter zu schicken:
http://www.openpetition.de/!pellets
Dieser von der Bezirksregierung Münster bisher genehmigte Umweltskandal muss sofort aufhören. Dies will ein breites Aktionsbündnis durchsetzen und umfassend aufklären, entgegen aller Verschleierung und Verharmlosung durch den BP-Konzern.
Bisher haben 2131 Personen die Petition unterzeichnet (Stand: 21.7.19). Damit das Ziel von 3000 in den kommenden 6 Wochen erreicht wird, bitten wir um zahlreiche Unterstützer.

Der große Bergarbeiterstreik 1997 - Veranstaltung am 6. Oktober 2018 an und in der HORSTER MITTE, Gelsenkirchen, Schmalhorststr. 1a
Vorprogramm 16–19 Uhr: mit Bergmannsliedern, Ausstellungen, Infoständen, Ruhrpott-Leckereien und vielem mehr.
19 Uhr: Revue, der Bergarbeiterstreik wird lebendig mit Zeitzeugen, Theater, Liedern, Jugendliche fragen nach den Lehren, danach Tanz.

Eintrittspreise:
- frei bis 12 Jahre
- 3,00 €: Jugendliche ohne Einkommen und Geringverdiener
- 10,00 €: Normalverdiener
- ab 15,00 €: Solidaritätspreis

1997 verhinderten die Kumpel mit dem größten, selbständig organisierten Bergarbeiterstreik seit dem II. Weltkrieg, dass die Kohl-Regierung und die RAG ihre Pläne zur Schließung der Steinkohlezechen durchziehen konnten. Das ganze Revier solidarisierte sich – hunderttausende Menschen standen auf. Damit wurde das Ende der Kohl-Regierung besiegelt.
Diese Erfahrung ist heute aktueller denn je: Mit der Schließung des Steinkohlebergbaus sollen erneut tausende Arbeitsplätze vernichtet werden.

Bericht von Umweltgewerkschaftern aus Gelsenkirchen und Herne über die Demonstration am 23.09.

180923 Hambacher Forst Web

Trotz richterlichem Verbot einer Demonstration als Waldspaziergang durch den Hambacher Wald haben sich mehr als 7.500 Umweltschützer das Recht zu demonstrieren nicht nehmen lassen. Bei strömendem Regen und massivem Polizeiaufgebot gingen sie protestierend in den Wald. Wir freuten uns über die riesige Beteiligung von Jugendlichen. Frauen zogen ihre Kinderwägen durch den Matsch. Nicht wenige Eltern hatten ihre Kinder dabei, damit sie die Welt mit richtigen Augen kennen lernen.

Der Protest und die Wut über den Raubbau an der Natur, den Klima schädlichen Braunkohletagebau, über die Waldzerstörung und die Kohleverbrennung mischten sich mit der Trauer über den tragischen Tod des Foto-Journalisten und langjährigen Umweltschützers. Er war im Hambacher Wald bestens bekannt.

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