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Madrid beim ersten Kaffeee

Ökologisch Reisen nach Madrid

Im Vergleich zu Chile liegt Madrid ja sozusagen vor der Haustür. Als Umweltaktivistin also eine Selbstverständlichkeit, von Berlin nach Madrid mit der Bahn zufahren, in sage und schreibe 24 Stunden, zumal es um den Weltklimagipfel geht. (COP25 wurde bekanntlich kurzfristig von Chile nach Spanien/Madrid verlegt.)

WENN ES GELINGT, EINE FAHRKARTE ZU BEKOMMEN!

Stundenlange Internetrecherche, fünf verschiedene DB-Bahn „Profi“ - Beratungen an unterschiedlichen Bahnhöfen, Ergebnis: Interrail Global Pass. Kosten: 1 Person über 60 Jahre für 5 Reisetage innerhalb eines Monats 254€. Steht Flexi drauf, ist aber nicht Flexi drin. Keine Nachtzüge und ab dem 1. TGV muss reserviert werden!  Brüssel - Lyon 20€, Lyon - Barcelona 19€, Barcelona - Madrid 10€. Natürlich will man auch Berlin - Köln - Brüssel nicht auf dem Gang rumhängen, also weitere Reservierung 9€. Alle Reservierungen in Summe hin und zurück 116€ + 254€ Ticket macht zusammen 370€!  Zum Vergleich: Flug wäre nur 130€!  KRASS, ODER?

Wenn diese Kröte geschluckt ist, besteht die Aufgabe, Reservierungen auch tatsächlich zu bekommen. Nach drei Besuchen beim bemühten Schalterbeamten fehlt immer noch eine Etappe für den Rückweg, von Madrid nach Barcelona. O.k., das machen wir vor Ort.

Dann Madrid, Puorta de Atocha, riesiger Bahnhof, 14 Ticketschalter, besetzt sind 7. Schlange bis vor die Eingangstür. Unsere Beratungsnummer: 287, aktuelle Beratungsnummer 188. Also 99 Menschen vor uns, 1 1/2 Stunden Wartezeit. Ergebnis: die Züge in Frankreich und weiter nach Deutschland sind in Madrid nicht buchbar. Ab Paris warten weitere Überraschungen auf uns. Unter anderem die Nachtstunden ohne weitere Verbindungen.

Erkenntnis des Tages: die Strukturen des Reisens sind auf Fliegen ausgerichtet!
  Was es da noch zu tun gibt!

 

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