Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

Die Bürgerinitiative "Dicke Luft Herne" lädt am Mittwoch, den 21.2.2018 um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein. Ort: Kleingartenvereinsheim Löns-Mühle, Hofstederstr. 24, Herne

Anwohner und Umweltschützer sind mächtig sauer, es stinkt zum Himmel: erneut ein Antrag der Fa Suez auf Kapazitätserweiterung der Anlage mit allen Tricks, nun der 22. Antrag seit 1995. Mitten im Wohngebiet hätte die Anlage so nie gebaut werden dürfen. Deklariert ist sie offiziell als „Bodenreinigungsanlage“. Seit 2013 werden dort neben Bohrschlämmen auch „freigemessener“ Bauschutt aus dem AKW Würgassen verbrannt, Umweltschützer befürchten radioaktive Belastung, wie immer wiegelt die Firma ab. Jetzt besteht die Befürchtung, dass künftig auch Bohrschlämme von Fracking-Bohrungen aus Niedersachsen herangekarrt werden, mit Zustimmung des Landesministeriums. Kein Giftmüll-Tourismus, Stop der geplanten Kapazitätserweiterung: dies sind die Forderungen der neu gegründeten Bürgerinitiative, die sich längerfristig auch für die komplette Schließung der Anlage einsetzt.

Liebe Mitglieder und Freunde der Umweltgewerkschaft,
 
ich möchte Euch einladen zum nächsten Treffen der Umweltgewerkschaft
am Freitag, den 9.2.18  um 18.30 Uhr im Treff International, Hauptstr. 40 (am Marktplatz).
 
Wir werden von unseren Delegierten einen Bericht über die Bundesdelegiertenversammlung in Berlin hören und als 2. wichtigen Punkt über den Vorschlag unserer Mitarbeit als Umweltgewerkschaft GE im regionalen Internationalistischen Bündnis beraten und entscheiden.
Dieses Internationalistische Bündnis hat sich gegen den Rechtsruck der Regierung, der sich auch in der Umweltpolitik ausdrückt, auf Bundesebene gegründet und hat mittlerweile verschiedene Plattformen, unter anderem auch eine Umweltplattform.
Auf regionaler Ebene soll das Internationalistische Bündnis Ende Februar am Ort gegründet werden.
Weiterhin werden wir über unsere weitere Arbeit beraten und einen kurzen Bericht über die Entwicklung der Bürgerinitiative "Dicke Luft Herne" gegen die Giftmüllverbrennung der Fa Suez hören.
Wieder spannende Themen.
 
Wir hoffen, dass ihr zahlreich kommt und vielleicht auch Interessierte mitbringt.
 
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Grünwald, Regionalsprecher

Bus von Gelsenkirchen zur Demo am 11.11. nach Bonn:

Abfahrt:

  • 8.30 Uhr Parkplatz Horster Mitte
  • 8.45 Uhr Parkplatz Musitheater

Rückfahrt:

  • ca 18 Uhr in Bonn

Busfahrkarte kostet 11 Euro.

Liebe Mitglieder und Umweltfreunde,

ich möchte Euch herzlich einladen zu unserem nächsten Treffen. Die Aktivitäten der Umweltgewerkschaft und anderer Organisationen zum COP23-Protest und zur Großdemonstration am Samstag 11.11. sind in vollem Gange. Wir haben Flyer und Plakate und wollen bei unserem Treffen besprechen, wie wir am Ort die breite Werbung in der letzten Woche aktiv durchführen und auch die Busfahrkarten verkaufen.

Wir fahren gemeinsam im Bus nach Bonn, die Buskarte kostet 11.- Euro und ist erhältlich bei Dieter Grünwald oder Constanze Küppers.

Außerdem hat nun neben Anthony Gazotti von den Dakota-Indianern, die sich gegen die Ölpipeline zur Wehr setzen, auch noch eine Frau des indianischen Volkes Tohono O` Odham aus Arizona (an der Grenze zu Mexico) Interesse angemeldet, uns anläßlich der Weltklimakonferenz zu besuchen. Dieser Volksstamm wehrt sich gegen die menschenfeindliche rassistische Einwanderungspolitik der US-Regierung gegenüber Migranten aus Mexico und kritisiert heftig den Bau einer Mauer entlang der Grenze. Constanze wird uns dazu mehr berichten können.

Zum Schluss wollen wir noch über unsere weiteren Aktivitäten beraten und einen Bericht von dem Treffen in Herne gegen die skandalöse Erweiterung der Giftmüllverbrennung der Firma Suez in Herne geben.

Liebe Grüße an alle Umweltfreunde

Dieter Grünwald

Das Treffen findet statt am Freitag, 03.11., um 18 Uhr 30 im Treff International, Gelsenkirchen, Hauptstraße 40
Großdemonstration: Samstag, 11.11., 12 Uhr 30 auf dem Münsterplatz in Bonn
Bus-Abfahrt von Gelsenkirchen: 8 Uhr 30 Parkplatz Horster Mitte, 8 Uhr 45 Parkplatz Musiktheater; Rückfahrt um 18 Uhr

 

 

 

Liebe Monika,

 

Dir als aktives Mitglied der Umweltgewerkschaft gilt unsere volle Solidarität gegen die faschistischen Angriffe. Wir sind besorgt, entsetzt und wütend wegen der Beleidigungen und Morddrohungen im Internet gegen Dich und wegen der Drohungen gegen die Bewohner des Hauses in der Hauptstraße in Gelsenkirchen. Das ist ein neuer Höhepunkt faschistischer Angriffe. Wir bekunden Euch hiermit unsere Solidarität und Unterstützung.

Auch eines unserer Bundesvorstandsmitglieder und seine Familie wurden schon oft von Faschisten bedroht, was die Polizei herunter spielte und im Gegenteil die Antifaschisten beim Auftreten gegen faschistische Kundgebungen prügelte und Angriffe der Faschisten auf die Teilnehmer duldete. Er und seine Familie lassen sich wie Du davon nicht beeindrucken.

Offensichtlich fühlen sich die Faschisten durch die Aufwertung und die Wahlerfolge der AfD jetzt ermutigt; auch duldet die Bundesregierung schon lange die Aktivitäten türkischer Faschisten auf deutschem Boden. Diese Kräfte betreiben das Handwerk der Herrschenden, auch indem sie die heraufziehende Klimakatastrophe wie die AfD leugnen. Dagegen wollen wir künftig eine entschiedenere Arbeit entwickeln.

Wir wollen unsere Wachsamkeit verstärken und den Anfängen gemeinsam wehren. Wer unsere Mitglieder angreift, legt sich mit der ganzen Organisation an!

 

Solidarische Grüße

 

Bundesvorstand der Umweltgewerkschaft

 

einstimmig verabschiedet auf dem Treffen

am 7./8.10.2017

 

 

Solidaritätserklärung, 08.10.2017

Liebe Kollegin Gärtner-Engel,
Liebe Monika
Empört haben wir von der Morddrohung gegen dich und die Mieter in der Hauptstraße gehört. Du bist ja seit
Beginn Mitglied der Umweltgewerkschaft.
Die Umweltgewerkschaft ist eine Gewerkschaft und da müssen alle zusammenhalten und zusammen stehen.
Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!
Wir wollen dir hiermit unsere Solidarität ausdrücken und, dass du dich hundertprozentig auf uns verlassen
kannst!

Wir erklären auch unsere Solidarität gegenüber den Mietern und Nutzern in der Hauptstraße, die auch Ziel
von faschistischen Angriffen wurden. In diesem Haus befindet sich der „Treff International“, in dem wir unsere
Treffen durchführen.
Wir werden das auch unter unseren Mitgliedern bekannt machen.
Ihr könnt euch unserer Solidarität sicher sein!

- Umweltgewerkschaft -Regionalvorstand Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck -

Mit freundlichen Grüßen,
i.A. Christian Zajonc