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.... wie steht die Umweltgewerkschaft dazu?

2015 wurde das Abkommen als großer Durchbruch frenetisch gefeiert. Es wurde so die Illusion verbreitet, Politik und Wirtschaft hätten es begriffen und der Klimaschutz sei in ihren Händen gut aufgehoben.

In Wirklichkeit sind seit dieser COP 21 die Treibhausgas-Emissionen in die Atmosphäre Jahr für Jahr gestiegen. Deutschlands Emissionen sind tatsächlich leicht gesunken, aber weit unter dem technisch Machbaren. Und selbst das „Tempo“ Deutschlands reicht nicht aus, die Klimakatastrophe abzuwenden.

Die kapitalistischen Wirtschaftssysteme sind gesetzmäßig auf Wachstum und Höchstprofite fixiert. Und damit auch auf den Raubbau an den natürlichen Ressourcen. Deshalb darf sich die Umweltbewegung nicht auf die Vertreter dieser Wirtschaftspolitik verlassen! Die Umweltbewegung muss ihre Aktionen international koordinieren – dazu war die globale Fridays For Future- Bewegung auch ein großer Erfolg! Gestärkt werden muss die Ausrichtung gegen die Hauptverursacher in den Konzern- und Finanzzentralen, die die globale Profitwirtschaft beherrschen. Und: Ein Zusammengehen von Arbeiter- und Umweltbewegung würde diesem Kampf die entscheidende Kraft verleihen. Dafür steht die Umweltgewerkschaft.

Diese Aspekte sind Teil der Strategiedebatte, welche die Umweltbewegung führen muss. Wir fordern FFF Ulm auf, sich ohne Vorbehalte daran zu beteiligen und die Vielfalt der Argumente und ihre Austragung positiv zu sehen. 

Hier der Aufruf der Umweltgewerkschaft zum Weltklimaaktionstag. Unten der Bericht unserer Kundgebung am 14.November.

Fridays For Future Ulm ruft zu einer Kundgebung am 11.12. auf:

"Unter dem Motto #FightFor1Point5 und zum 5-jährigen Pariser Klimaabkommen wird es am 11.12 auf dem Münsterplatz eine Kundgebung mit Reden, Musik, Videos und Kerzenschriftzügen geben. Wer kann, gerne eigene Lichter mitbringen!   Wir freuen uns auf euch!"

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