Kontakt: Christa Stark, Eickenscheidter Fuhr 70, 45139 Essen, Tel: 0177 5655534, e-mail: umweltgewerkschaft-essen<at>posteo.de

 

UG Einladung Monatstreffen April 2018 640

Liebe Umweltfreundinnen und Umweltfreunde!

Herzliche Einladung zum
Treffen im April der Umweltgewerkschaft-Essen


Wir bleiben weiter dran an der Forderung für einen unentgeltlichen, nachhaltigen Nahverkehr in Essen, als eine wesentliche Maßnahme die Klimaerwärmung zu stoppen . Das ist eine Existenzfrage v . a . für die Zukunft der Jugend .
Deshalb wollen wir auf dem rebellischen Musikfestival an Pfngsten mit einer „Schnippeldisko“ die gesunde Ernährung unterstützen und diskutieren, dass dazu der Kampf für ein nachhaltiges Verkehrssystem notwendig ist . Der 1 . Mai ist eine wichtige Möglichkeit für diese Ziele die Einheit von Arbeiter - und Umweltbewegung zu stärken .

am Freitag, den 27.04.2018, um 19 Uhr
in der Goldschmidtstraße 3, Essen,
im Courage-Zentrum im Südostviertel
Bringt gerne Freunde und Bekannte mit – wir freuen uns auf Euch !

Viele Menschen im Ruhrgebiet sind nicht damit einverstanden, dass die Ruhrkohle AG (RAG) zum Ende des Jahres die beiden letzten Steinkohlezechen in Deutschland schließen will. Wir, das überparteiliche Wahlbündnis „Essen steht AUF“ und die bundesweite Bergarbeiterinitiative „Kumpel für AUF“ laden deshalb herzlich zu einem Bergbau-Stammtisch in der Nähe von Zollverein ein.

Ende dieses Jahres sollen die letzten beiden Steinkohlezechen in Bottrop und Ibbenbüren geschlossen werden. Mit viel Tamtam wollen die Ruhrkohle AG, Landesregierung und Lokalpolitiker 2018 einen Abgesang auf den Bergbau feiern. Mit ihrem Motto „Glück auf Zukunft“ will die RAG den Eindruck erwecken, als stehe ihre Politik für Fortschritt und Menschlichkeit.

Was gibt es da zu feiern?

Die Kumpel auf den Zechen und die Bevölkerung in den Steinkohlerevieren haben diesen Kurs nie akzeptiert. Ohne den Massenkampf der Bergleute 1997 wäre der Bergbau schon längst platt gemacht worden. Die RAG steht unter Druck. So hat sie jetzt begonnen, einige hundert Bergleute auf das Ultragift PCB im Blut untersuchen zu lassen. Im Saarland gibt es Massenproteste gegen die Flutung der Gruben. Rund 1000 aktive und ehemalige Bergleute klagen gegen die Streichung des Deputats, indem dieser Lohn- und Rentenbestandteil durch eine (viel zu geringe) Einmalzahlung abgegolten werden soll.

Die Schließung der letzten Zechen ist eine kapitale Fehlentscheidung, die rein aus Profitgründen erfolgt. Auch wenn die Zeiten der Verbrennung fossiler Energieträger zu Ende gehen, bleibt die Steinkohle ein wichtiger Rohstoff, z.B. als Aktivkohle im Umweltschutz oder für neue Werkstoffe aus Kohlefasern.

Selbst wenn die letzten beiden Zechen geschlossen würden, könnte man nicht von einem „Aus“ für den Bergbau sprechen. Denn da sind ja noch die „Ewigkeits-Aufgaben“, vor allem das Abpumpen des Grubenwassers.

Von den Kosten dieser Aufgaben möchte sich die RAG möglichst befreien, indem sie überall das Grubenwasser ansteigen lassen will. Das hätte für die RAG den zusätzlichen Vorteil, dass sie den von ihr unter Tage hinterlassenen Giftcocktail aus PCB und eingelagertem Giftmüll einfach wegspülen kann. Damit werden Millionen Menschen vorsätzlich der Gefahr ausgesetzt, in Zukunft kein genießbares Trinkwasser mehr zu haben.

Zukunft sieht anders aus

Auch wenn in Essen die letzte Zeche 1986 geschlossen wurde, bleibt unsere Stadt vom Bergbau geprägt. Etliche noch aktive Bergleute und viele Bergbau-Rentner und -Witwen leben vor allem im Essener Norden. Und hier zeigt sich auch, dass die jahrzehntelange Vernichtung zehntausender Arbeits- und Ausbildungsplätze alles andere als „sozialverträglich“ oder gar ein erfolgreicher „Strukturwandel“ war. Hier liegt der wahre Grund für die besonderen sozialen Probleme der nördlichen Stadtteile.

Deshalb wollen wir vom kommunalen Wahlbündnis „Essen steht AUF“ gemeinsam mit der bundesweiten Bergarbeiterinitiative „Kumpel für AUF“ auch in Essen eine breite Diskussion gegen den Abgesang auf den Bergbau in Gang setzen:

  • Alles gelaufen oder Ist das Aus für die letzten beiden Zechen noch zu verhindern?
  • Arbeitsplätze und Umweltschutz gehören zusammen – gute Gründe gegen die Schließung der letzten Zechen
  • Unser „Glückauf Zukunft“: Kämpferisch und organisiert für unsere Interessen

Über diese und weitere Themen wollen wir mit Euch diskutieren.

19.4., 19 Uhr im Fünf Mädelhaus, Hugenkamp 35, 45141 Essen

Die Einladung zum Bergbau-Stammtisch kann hier heruntergeladen werden.
Einladung Stammtisch neu.pdf
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Dienstag, 17. April, 18.00 Uhr,
im Forum Kunst & Architektur, Kopstadtplatz 12, Essen Innenstadt
Verkehrswende – aber wie?
mit: Heiner Monheim (Prof. em. der Geografie und Verkehrswissenschaftler)


Die Verkehrswende organisieren – aber wie?

180417 verkehrswende mohnheim a 320Die Städte ersticken in Abgasen, Feinstaub und Lärm.
Autos kosten (öffentlichen) Platz, stehen die meiste Zeit des Tages sinnlos herum, sorgen für Gesundheitsgefahren und für mehrere Tausend Verkehrstote im Jahr. Alle Maßnahmen zum Schutz der Menschen, von technischen Nachrüstungen bis hin zu Fahrverboten, sind eher kosmetischer Natur.

Ein gemeinsame Veranstaltung von:
Bündnis 90 Die Grünen Ratsfraktion Essen
Umweltgewerkschaft Essen
DIE LINKE Kreisverband und Linksfraktion Essen

Derzeit werden von Industrie und Politik Elektroautos oder automatische Fahrzeuge propagiert. Doch löst es unsere Verkehrsprobleme, wenn in Zukunft das automatische E-Fahrzeug statt des Dieselstinkers im Stau steht? Der individuell organisierte Verkehr als solcher ist das Problem.

Im Grunde genommen ist allen klar, dass der Verkehr neu organisiert werden muss. Der Öffentliche Personennahverkehr muss ausgebaut werden, häufiger fahren und schneller werden, außerdem an allen Tagen zu allen Zeiten die Menschen zuverlässig ans Ziel bringen.

Aber wie ist das machbar? Wie kann der Umstieg gelingen?

Erst vor kurzem sollte unsere Stadt Essen zur Modellkommune für einen „kostenlosen“ Öffentlichen Personennahverkehr werden. Das Projekt geisterte nur wenige Tage durch die Medien, bevor unser Oberbürgermeister, von Hause aus Autoverkäufer, es sang- und klanglos beerdigte. Wäre so ein Nahverkehr wirklich nicht finanzierbar?

180417 verkehrswende mohnheim b 320Am 17. April diskutieren wir mit dem Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim über die Kosten des öffentlichen und des privaten Verkehrs. Welche Vorschläge hat er, wie ein neu aufgestellter öffentlicher Personenverkehr finanziert werden
kann?

Dienstag, 17. April, 18.00 Uhr, im Forum Kunst & Architektur,
Kopstadtplatz 12, Innenstadt
Verkehrswende – aber wie?
mit: Heiner Monheim
(Prof. em. der Geografie und Verkehrswissenschaftler)

AK Öffentlicher Nahverkehr von Kreisverband und Ratsfraktion DIE LINKE. Essen,
Severinstr. 1, 45127 Essen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (v.i.S.d.P.: Ralf Fischer)

Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Kopstadtplatz 13, 45127 Essen,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Umweltgewerkschaft e.V. Ortsgruppe Essen
c/o C. Stark, Eickenscheidter Fuhr 70, 45139 Essen,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Um EU­-Strafen wegen überhöhter Schadstoffwerte in deutschen Innenstädten zu vermeiden, schlug die Bundesregierung Anfang Februar vor, kostenlosen Nahverkehr in den fünf Städten Bonn, Essen, Herrenberg, Reutlingen und Mannheim zu testen. Dieser Vorschlag wurde vom Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen zunächst begrüßt, nun aber aus Kostengründen endgültig verworfen. Tatsächlich gibt es aber Städte in Europa, die schon seit Jahren gebührenfreien Nahverkehr erfolgreich praktizieren; z.B. Hasselt in Belgien (seit 1997), Tórshavn/Färöer (seit 2007), Aubagne in Frankreich (seit 2009), Vitré in Frankreich (seit 2001), Tallinn, Estland (seit 2013). In Estland ist 2018 sogar geplant es auf das ganze Land auszuweiten, berichtete der DLF1.
Tatsächlich gibt auch für Deutschland Vorschläge zur Finanzierung des kostenlosen Nahverkehrs bundesweit. Die Subventionen für den Dieseltreibstoff belaufen sich auf 8 Milliarden Euro jährlich. Eine Sonderabgabe der Automobilindustrie, zweckgebunden für die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs könnte auch erhoben werden, denn das Verkaufen nicht genehmigter Fahrzeuge kann nach geltendem Recht mit 5000 Euro geahndet werden. Sabine Leidig2 rechnete bei einer Bundestagsdebatte vor: Bei 5 Millionen illegal verkaufter Diesel­-Pkw, würde das immerhin eine Summe von rund 25 Milliarden Euro ergeben. Die Diskussion um die Essener Tafel machte deutlich, dass es auch Armut in Essen gibt.
Auch weil Mobilität für ärmere Menschen, die sich weder Auto noch Verkehrs­Ticket leisten können, ein Grundbedürfnis ist, wäre kostenloser Nahverkehr wichtig, betont Olaf Swillus von der Umweltgewerkschaft Essen.

 

Nachweise:
1 http://www.deutschlandfunk.de/kostenloser-nahverkehr-freie-fahrt-ist-in-tallinn-nichts.795.de.html?dram:article_id=410830
2 https://www.linksfraktion.de/parlament/reden/detail/sabine-leidig-fuer-eine-sozial-oekologische-verkehrswende-ja-zum-nulltarif/

UG Einladung Monatstreffen Jan18 640

Einladung zum Ersten
Treffen der Umweltgewerkschaft-Essen
im Neuen Jahr

mit Rückblick auf das alte Jahr ( Weltklimatag, und Hausdurchsuchungen ) und mit
Blick nach vorn : Jahresplanung, lokale Umweltbrennpunkte hier in Essen,
internationale Kontakte, z . B . mit einer Umweltorganisation aus Sri Lanka, zu der wir
Kontakt haben . Am 4 . 2 . 2018 soll unser Neujahrsempfang stattfnden, das muss
vorbereitet werden .

am Freitag, den 19.01.2018, um 19 Uhr
in der Goldschmidtstraße 3, Essen,
Bringt gerne Freunde und Bekannte mit – wir freuen uns auf Euch !
Herzliche Grüße
Euer Ortsvorstand

 

Umweltspaziergang der Umweltgewerkschaft

in Mülheim a . d . Ruhr , Sonntag , den 27.08.2017 „Wasser … Fluss = Leben Mensch Natur!“

Die Ruhr ist Lebensader und Namensgeberin einer großen bevölkerungsreichen Region. Von Mülheim, der „Stadt am Fluß“ ist der industrielle Aufschwung mit dem heutigen Wohlstand, aber auch den ökologischen Problemen ausgegangen. Wir wollen uns in einem Rundgang durch die Mülheimer Innenstadt mit einem Besuch im Haus Ruhrnatur mit „unserem“ Fluß beschäftigen.

Treffpunkte : Essen; Hauptbahnhof, an der Freiheit, 10 Uhr

Mülheim a. d. Ruhr; um 11 Uhr direkt am Brunnen auf dem Kurt Schumacher Platz (vor Backboard)

UG Einladung Monatstreffen juli excursion neanderthal final 640

 

 

Exkursion ins Neanderthal - Museum
zur Sonderaustellung
Zwei Millionen Jahre MIGRATION


Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste
menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration
selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind . Menschen
waren zu allen Zeiten mobil .
Reiner Dworschak aus Köln führt uns durch die Ausstellung. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Fragen
der Urgeschichte und der Entstehung des Menschen. Nach einer Umschulung zum Maschinenschlosser ist
er seit 30 Jahren als Metallarbeiter beschäftigt.
Am Sonntag den 23. Juli 2017,
Treffpunkt für Essener: 9.30 Uhr an der Deutzer Freiheit, Essener Hbf.
Wir erfahren, dass wir auch mobil sind, entweder mit Autos oder mit der Bahn.
Wer allein zum Neanderthal-Museum möchte: Treffpunkt 11 Uhr am Neanderthal-Museum
https://www.neanderthal.de/de/anreise-und-parken.html
Bringt gerne Freunde und Bekannte mit – wir freuen uns auf Euch !
Herzliche Grüße Euer Ortsvorstand
Christa Stark, Eickenscheidter Fuhr 70, 45139 Essen, mobil: 0177 5655534, mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bilder Ortsgruppe Essen