Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

Die Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen - Bottrop - Gladbeck lädt ein zu einem Vortrag mit Bildern, und anschließender Diskussion: 

Keine Flutung von Zechen!  

Die Ruhrkohle AG riskiert mit ihrer geplanten Zechenflutung Trinkwasservergiftung, Bergsenkungen, Schieflagen und Erdbeben.

Wir akzeptieren die Zechenschließung nicht!

Für Arbeitsplätze und Umweltschutz.

Keine Kohleverbrennung. Kohle ist ein vielseitiger und wichtiger Rohstoff.    

Wann: Freitag, 3. August 2018, 18:30 Uhr
Wo:  im "Treff International", Gelsenkirchen, Hauptstr. 40 (am Marktplatz)

Eintritt frei                                            

                                                                                                                                                                    

Nächster Info-Stand ist 

am Samstag, 28.07., 10:45 bis 13:00 Uhr

in Buer, Ecke Hochstraße / Springestraße                                                              

Samstag, 21.07.2018, ab 17 Uhr im Nordsternpark (auf der Wiese am Förderturm)

Interessierte sind herzlich willkommen!

Mit zahlreichen Kurzreden und Musik führten wir in der Fußgängerzone bei großem Publikumsverkehr einen eindrucksvollen Stand mit 9 Mitgliedern der Umweltgewerkschaft durch. Mit dabei ein ganz neues Mitglied. Wir sammelten offensiv Unterschriften gegen die Schließung der beiden letzten Steinkohlezechen und gegen die von der RAG (Ruhrkohle) geplante Zechenflutung.

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Von den Passanten, die stehen blieben, haben 88 unterschrieben. Besonders hervorzuheben: 18 von ihnen wollen weiter über die Sache und auch über die Umweltgewerkschaft informiert werden. Das Thema wurde mit Interesse aufgenommen.Neben dem Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen bei den Bergleuten und noch mehr in der Zulieferindustrie und neben der eingeschränkten Zukunft der Jugend, stieß vor allem die Umweltfrage auf Empörung, dass mutwillig von der RAG eine große Umweltkatastrophe in Kauf genommen wird. Wenn das Grubenwasser die Gifte unter Tage nach oben spült und mit dem Grundwasser in Kontakt kommt. Wir erhielten große Zustimmung, dass dies verhindert werden muss. Außerdem stieß auf breites Unverständnis, dass hier moderne Zechen geschlossen werden, während gleichzeitig die Kohle unter zum Teil miserablen Bedingungen in anderen Ländern gefördert wird und nach Deutschland importiert wird.  Es geht immer nur um den Höchstgewinn. Dass die Kohle ein wichtiger und vielseitig verwendbarer Rohstoff ist, der nicht verbrannt werden darf, war für einige der Zuhörer etwas Neues. Vor allem das von uns gesungene und von Gitarrenmusik begleitete Steiger-Lied berührte die Menschen tief. Denn wir wiesen darauf hin, dass wir das Lied nicht als Abgesang auf den Bergbau verstehen, wie es zur Zeit die Politik und leider auch die IGBCE tut. Wir wollen uns mit dem Lied für den Erhalt der letzten Zechen einsetzen.

Wir wollen auf jeden Fall die Unterschriftensammlung weiter unterstützen, damit es wie im Saarland auch im Ruhrgebiet und in NRW zu einer Massenbewegung kommt.

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Bergmannskultur auch beim Bäcker ...

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Liebe Umweltfreunde,
 
die Umweltgewerkschaft GE-Bottrop-Gladbeck macht am Samstag, den 2.6. von 10.45- 13.00 einen Info-/Aktionsstand in der Fussgängerzone Buer, Hochstr. /Ecke Springestr.
 
Für diesen Aktionsstand bitten wir um rege Teilnahme und um Unterstützung. Vielleicht hat jemand Interesse, einen Kuchen mitzubringen oder Kekse (sollte mir dann vorher kurz mitgeteilt werden), oder will sich am offenen Mikrofon zu Wort melden.
 
Wir wollen mit Kurzreden und Musikbeiträgen die Unterschriftensammlung von Kumpel für AUF unterstützen. Als Umweltgewerkschaft wollen wir die Zechenstilllegung nicht akzeptieren und uns dafür einsetzen, dass die Zechen offen bleiben und nicht geflutet werden. Denn mit einer Flutung droht eine regionale Vergiftung des Grundwassers, nur weil die RAG an den "Ewigkeitskosten" sparen will. Dies ist ein Umweltskandal, über den wir mit den Menschen diskutieren wollen. Im Saarland hat sich dazu bereits eine ganz breite Widerstandsbewegung entwickelt.
Außerdem geht es um Tausende von Arbeitsplätzen und um die Ausbildung der Jugend, auch um die Erhaltung der Bergmannskultur. Zudem droht auch bei ZF/TRW in Gelsenkirchen die Vernichtung von über 500 Arbeitsplätzen.
Und Kohle ist ein wichtiger Rohstoff, für die Zukunft. Aber die RAG will aus Gewinngründen aus der heimischen Kohleförderung aussteigen, lieber Kohle importieren und dafür in die Bereiche Chemie und Immobilien ihren Schwerpunkt verlagern.
Also jede Menge Gründe für unseren Protest gegen die RAG und die Politik. Für einen Widerstand ist es nie zu spät.
Die ganzen Feierlichkeiten zum Abgesang des Bergbaus regen wegen ihrer Heuchelei etliche Leute auf.
      Gleichzeitig wollen wir damit auch neue Kontakte und neue Mitglieder für die Umweltgewerkschaft werben.
 
Ich hoffe, ihr kommt zahlreich, auch wenn jemand nicht die ganze Zeit bleiben kann.
Peter wird die Anlage und seine Gitarre mitbringen. Dafür einen großen Dank.
Mit Umweltgrüßen
D. Grünwald

Auch zum 1. Mai in diesem Jahr war die Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen - Bottrop - Gladbeck präsent. Gleich bei der Auftaktkundgebung am Musiktheater in Gelsenkirchen stellten wir unseren Standpunkt zum Diesel-Umweltskandal der Autoindustrie, allen voran VW, in den Mittelpunkt unserer Kurzrede am offenen Mikrofon und forderten die hundertprozentige Übernahme aller Kosten durch die Verursacher.

Erster Mai

Ein großes Transparent mit der Forderung "Rettet die Erde vor dem Kollaps" begleitete den Demonstrationszug zum Kundgebungsplatz in der Innenstadt, wo unser Informationsstand mit seinem vielseitigen Informationsmaterial das Interesse vieler Demonstranten und Kundgebungsbesucher weckte. Ein besonderer Schwerpunkt war die Unterschriftenliste mit der Forderung:

"Wir akzeptieren die Zechenstilllegung nicht! Prosper und Ibbenbüren müssen bleiben! Offenhaltung der Schächte! Keine Flutung von Auguste Victoria und anderen Zechen! Nein zu Fracking! Kein Giftmüll und PCB im Grund- und Trinkwasser! Für Arbeits- und Ausbildungsplätze - und die Zukunft unserer Jugend!"

Hier war es in den Gesprächen wichtig, die große Bedeutung der Steinkohle hervorzuheben und weiter zu fördern, anstatt sie einfach nur umweltschädlich zu verbrennen.

Besonderes Interesse fand auch unser Standpunkt zu den Atomkraftwerken, die nicht nur in Belgien, sondern alle weltweit sofort abgeschaltet werden müssen.

Am Freitag, den 4.5. findet um 18.30 Uhr das öffentliche Treffen der Umweltgewerkschaft im Treff International, Hauptstr. 40 (am Marktplatz) statt. Bringt Freunde und Bekannte mit. Das Treffen wird nochmals zur Entwicklung im Bergbau gehen, mit einer Planung, was wir uns alles vornehmen gegen die komplette Schließung des Steinkohlebergbaus und gegen Giftmüll und PCB unter Tage.