Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

Auch zum 1. Mai in diesem Jahr war die Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen - Bottrop - Gladbeck präsent. Gleich bei der Auftaktkundgebung am Musiktheater in Gelsenkirchen stellten wir unseren Standpunkt zum Diesel-Umweltskandal der Autoindustrie, allen voran VW, in den Mittelpunkt unserer Kurzrede am offenen Mikrofon und forderten die hundertprozentige Übernahme aller Kosten durch die Verursacher.

Erster Mai

Ein großes Transparent mit der Forderung "Rettet die Erde vor dem Kollaps" begleitete den Demonstrationszug zum Kundgebungsplatz in der Innenstadt, wo unser Informationsstand mit seinem vielseitigen Informationsmaterial das Interesse vieler Demonstranten und Kundgebungsbesucher weckte. Ein besonderer Schwerpunkt war die Unterschriftenliste mit der Forderung:

"Wir akzeptieren die Zechenstilllegung nicht! Prosper und Ibbenbüren müssen bleiben! Offenhaltung der Schächte! Keine Flutung von Auguste Victoria und anderen Zechen! Nein zu Fracking! Kein Giftmüll und PCB im Grund- und Trinkwasser! Für Arbeits- und Ausbildungsplätze - und die Zukunft unserer Jugend!"

Hier war es in den Gesprächen wichtig, die große Bedeutung der Steinkohle hervorzuheben und weiter zu fördern, anstatt sie einfach nur umweltschädlich zu verbrennen.

Besonderes Interesse fand auch unser Standpunkt zu den Atomkraftwerken, die nicht nur in Belgien, sondern alle weltweit sofort abgeschaltet werden müssen.

Am Freitag, den 4.5. findet um 18.30 Uhr das öffentliche Treffen der Umweltgewerkschaft im Treff International, Hauptstr. 40 (am Marktplatz) statt. Bringt Freunde und Bekannte mit. Das Treffen wird nochmals zur Entwicklung im Bergbau gehen, mit einer Planung, was wir uns alles vornehmen gegen die komplette Schließung des Steinkohlebergbaus und gegen Giftmüll und PCB unter Tage.
 
 
 

Wie in den vergangenen jahren beteiligte sich unsere Ortsgruppe wieder an der Gelsenkirchener Aktion „GE-Putzt“ im Ortsgteil Hassel, dieses Mal mit 6 Mitgliedern. An dieser Initiative nehmen mitlerweile viele Bürger aus Vereinen und öffentlichen Einrichtungen teil. Wegen der eisigen Kälte waren leider nur wenige Menschen unterwegs, was die gleichzeitige Werbung für die Umweltgewerkschaft leider stark eingeschränkt hat.

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Liebe Freunde und Mitglieder der Umweltgewerkschaft,

Wir möchten Euch bitten, am 17.3. bei GE-Putzt mitzumachen. Wir haben dies wieder für Hassel angemeldet und treffen uns um 10 Uhr vor der Kirche am Eppmannsweg. Unser Einsatz dauert bis 14 Uhr; wenn jemand früher nach Hause muss, geht das natürlich auch. Neben dem Sauber-machen in Hassel werden wir natürlich wieder Flyer der UG verteilen und für die UG Interesse wecken. Anschließend wollen wir uns bei Bruni zum Kaffee treffen.

Bitte gebt kurz Bescheid, wenn noch jemand Interesse hat mitzumachen. Das wäre auf jeden Fall super.

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Mit 11 Personen protestierten wir von der Umweltgewerkschaft zusammen mit einer Rebellin effektvoll gegen Atomkraft, mit einem Aktions- und Informationsstand. In kurzen Reden wurde darüber informiert, dass obwohl die dramatischen Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima bis heute andauern, die Menschen zur Rückkehr in die verstrahlten Gebiete gezwungen werden.

Neben der Umweltpolitik der Bundesregierung wurde vor allem der „Schrottreaktor“ Tihange mit seinen bisher 3219 Störfällen angegriffen, der mit Brennstäben auch aus Deutschland unter der Großen Koalition beliefert wurrde. Bei der anschaulich dargestellten Explosion des Reaktors wäre nicht nur der ganze Aachener Großraum, sondern auch das Ruhrgebiet im Abstand von nur 180 km direkt betroffen.

Auch über den von der RAG unter Tage eingelagerten Giftmüll und das hochgifige PCB, eine drohende regionale Umweltkatastrophe, wurde informiert. Die Umweltgewerkschaft fordert, dass die bestehenden letzten Zechen offen bleiben müssen und nicht von der RAG an der untertägigen Wasserhaltung gespart werden darf. Der Verursacher, die RAG, ist und bleibt in vollem Umfang für die Ewigkeitskosten verantwortlich!

Bei schönem Wetter hatten wir eine gelungene Aktion.

 

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am Samstag, 10.03., 11 - 13 Uhr, GE-Buer, Hochstraße / Ecke Springestraße

Nächstes öffentliches Treffen der Umweltgewerkschaft GE-Bottrop-Gladbeck

am Donnerstag, 22.3., um 18 Uhr 30

im Treff International, Hauptstr. 40, GE (am Marktplatz).

Diskutiert wird unter anderem über "Giftmüll und PCB unter Tage" und den Widerstand gegen die Pläne der RAG, das Grubenwasser ansteigen zu lassen, was längerfristig zu einer regionalen Umweltkatastrophe führen könnte.