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RV Mecklenburg-Vorpommern

Kontakt: Suse Hawer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0176-34679232

6.8.2022 Stralsund 6.8.2022 Stralsund

 

Hiroshima-Gedenktag

Mit großem Engagement wurde durch viele Helfer Stralsunds, aus der Russischen Gemeinde, dem Kinderschutzbund, der Linksfraktion, MEDVEDI (Allee der Engel), der Marxistische-Leninistischen Partei Deutschlands und der Umweltgewerkschaft eine zweistündige Kundgebung zur Mahnung und Gedenken an die Atombombenabwürfe im August 1945 über den beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki organisiert und durchgeführt. Grundthemen waren das Erinnern an Hintergrund und Tatgeschehen vor 77 Jahren. Mit der beeindruckenden Fotowand der bundesweiten Wanderausstellung "Allee der Engel" wurde an die Kinder erinnert, die weltweit bei allen Kriegen Opfer sind. Die Fotos sind Auszüge der Dokumentation der ermordeten Kinder im derzeitigen Ukraine-Krieg. Das Bündnis "Majors for peace" (Bürgermeister für den Frieden) wurde vorgestellt und kritisiert, dass von den 26 angeschriebenen und telefonisch kontaktierten Bürgermeistern von Mecklenburg-Vorpommern, die dem Bündnis seit 2002 beigetreten waren, nur einer die Rückmeldung gab, dass er anderweitige Termine habe, somit niemand direkt über diese Bündnisarbeit sprechen konnte. Unter Einbeziehung der Presseerklärung des Bundesvorstandes der Umweltgewerkschaft konnte ich unter anderem auf die bestehende Weltkriegsgefahr aufmerksam machen. Gleicher Tonart sprachen die Redner der Linksfraktion, Frau Latendorf, und Herr Schulze, MLPD. Ca. 40 Teilnehmer waren dauerhaft vor Ort. Mit durchlaufenden Passanten entspannten sich interessante Gespräche, die bei manch einem zu einem AHA-Effekt führten, da es immer noch viele Menschen gibt, die den Einmarsch Russlands in der Ukraine als verstehendes Manöver der Abwehr einer Bedrohung von Seiten der NATO gegen Russland sehen. Auch viele Fakten zu den Atombombenabwürfen waren nicht bekannt. Da halfen die aufgestellten Themenplakate weiter und lockten zugleich, nachzulesen. Auf einer Plakatwand wurden Unterschriften gegen die Waffenlieferung in Kriegsgebiete (weltweit) gesammelt. Sie wird in der Wanderausstellung verbleiben und weiter gefüllt  werden. Die Veranstaltung wurde begleitet von Friedensliedern, was wiederum Passanten zum Stehenbleiben, zum Sehen und Lauschen bewegte. Danke an alle Mitwirkenden!

Suse/ Stralsund

01.05.22 1 01.05.2022 Rostock, Barnstorfer Wald, privat

01.05.2022 Rostock

Da in Stralsund der DGB zwar zur "Kundgebung" aufgerufen hatte, diese jedoch im -Bürgergarten- (einem Biergarten) stattfinden sollte und Redner außer dem DGB nicht vorgesehen waren, begab ich mich nach Rostock auf den Kastanienplatz, der dortige DGB-Veranstaltung. Ohne Anmeldung bekam ich keinen Standplatz auf dem Gelände selber, wurde aber angrenzend geduldet. Anstrengende, aber spannende Gespräche rund um Krieg und Frieden, aber auch der Müllverbrennungsanlage in Rostock, Erneuerbare Energien auf dem Meer, notwendige Zukunftstechnologien in der Stromerzeugung und Speicherung usw. zeigten auf, dass die Umwelt-Frage, auch hinsichtlich der Zukunft der Jugend beantwortet werden will. Zwar konnte kein neuer Kontakt gewonnen werden, aber der Literaturverkauf von Themenbroschüren und  Perspektive-Heften brachte 16 Euro ein, dazu 24 Euro Spenden für das Ahrtal. Mein solidarischer Zuspruch, und der vieler Veranstaltungsteilnehmer, gilt der MLPD, deren Mitglieder die Teilnahme an der Veranstaltung mittels Platzverweisen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen durch die Polizei, im Auftrag der DGB-Veranstaltungsleitung, verboten wurde. 

Sue/ Stralsund

05.02.2022 Stralsundprivat, UG, DKP, LINKE, Frauentreff Sundine, Stralsund

Das Friedensbündnis Stralsund hält seit einer Woche Mahnwache am Ehrenmal der gefallenen Sowjetsoldaten bei der Befreiung der Stadt Stralsund. Uns einen verschiedene politische Hintergründe, so ist dann die Losung auf dem Banner noch etwas sehr pazifistisch angehaucht, wenn es auch wichtige Forderungen sind. Die NATO, als aggressives imperialistisches Militärbündnis zu betiteln, hat etwas Überzeugungsarbeit notwendig gemacht, doch nun ist es bereits seit 2020, dem Beginn der DEFENDER-Großmanöver in Europa, fester Bestandteil unserer Aktionen. Zur Position zu Russland, gibt es durch die verschiedenen Berührungspunkte mit der ehemaligen Sowjetunion und der Weiterführung dieser Kontakte daraus bis ins heutige Russland, immer wieder kontroverse Diskussionen. Doch die Einigkeit des imperialistischen Wesens der Gesellschaftsstrukturen und damit verbundene Kriegsgefahr unter den imperialistischen Mächten besteht mittlerweile. Im Sinne der Mitgliedschaft im Internationalistischem Bündnis, vertrete ich die Umweltgewerkschaft im Friedensbündnis Stralsund als Teil der antifaschistischen Einheitsfront, die es gilt aufzubauen. Ein schwerer Weg, da die "Weltrevolution" an sich noch vielfach abgelehnt wird. Doch die Frage, wie diese zu erreichen sei, wenn ich meine, sie sei als Einzige in der Lage das Gesellschaftssystem des Kapitals zu beseitigen hin zum Sozialismus, kann ich beantworten: Lernen, Lernen, nochmals lernen (W.I.Lenin) und beständige Aufklärung über das System, unsere Stellung darin, Ursachen und Wirkungen der Krisenhaftigkeit des Kapitalismus usw. 

Suse/ Stralsund

Die Umweltgewerkschaft bei der LLL-Demo 2022 in Berlin

 

„Die sogenannte Umweltfrage ist längst zu einer höchst politischen Frage geworden. Welche Existenzberechtigung hat eine Gesellschaftsordnung, deren ganzes Dasein auf einer Mensch und Natur bedrohenden Grundlage ruht?“ (Stefan Engel, „Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?“ S.8)

Ca. 7000 Menschen fanden sich unter Roten Fahnen zusammen um so den großen Visionären des Sozialismus und Anführern der Arbeiterklasse, W.I.Lenin, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu gedenken. Stellvertretend für alle, die für das Ziel einer befreiten Menschheit lebten, lernten, kämpften, starben. Und nicht nur zum Gedenken, sondern aufzurütteln, dass die Idee, die Hoffnung, unlösbar verbunden mit der Arbeiterklasse, lebt. Aufzuzeigen, dass unter der Profitgier der Monopole, die Menschheit zum Untergang verurteilt ist, weil ihr die Lebensgrundlage entzogen wird. Solidarität tut not. Deshalb stand die Umweltgewerkschaft Seite an Seite mit den Vertretern des Internationalistischen Bündnisses, Courage, ATIF, Rebell, MLPD, Die LINKE, DKP, KPD und vielen anderen. Wir mögen nicht immer einig sein im Weg, manchmal nicht einmal im Ziel. Der eine verhaltend, andere revolutionär. Doch als Umweltgewerkschaft sind wir wahrlich überparteilich im Kampf gegen Faschismus und Krieg, für Gleichberechtigung von Mann und Frau, für Arbeitsplatzerhalt und Umweltschutz, für den Schutz der Familie, für Bildung und Kultur, Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien und mehr. Die Demonstration stärkt die Gewissheit: Wir sind nicht alleine in unserem Kampf zur Rettung von Mensch und Natur!

Suse / Stralsund

UG auf LLL Demo 2022 klein Im gemeinsamen Fahnenblock, Danke an Berlin!

Herbstsubbotnik im Ferienpark "Plauer See" in Alt Schwerin

Am Wochenende 20.-21.10.2021 fand der traditionelle Herbstsubbotnik im Ferienpark "Plauer See" bei Alt Schwerin statt.

Schon Lenin beurteilte die selbstlose Leistung der Subbotniker, als die beste Eigenschaft der Arbeiterklasse und ihrer Verbündeten. Die freiwillige Arbeitsleistung für Viele, statt nur für sich. Etwas, was in der heutigen Zeit, im Kapitalismus, nicht üblich ist, da die bürgerlichen Regierungen egoistische Standpunkte massiv in die Massen der Menschen hineintragen, um ihre Spaltung zu betreiben, zu erhalten und zu fördern. Denn dann werden sie, die Monopolisten, an der Macht bleiben.

So konnten dann die Subbotniker, getreu dem Motto: Jeder nach seinen Fähigkeiten!, insgesamt ca. 280 Arbeitsstunden erbringen.

Vom Laubharken im ganzen Außenrevier, Reinigung der Terrassenanlagen am Haus, Graben von Lichtkabelschächten und deren weitere Bearbeitung, Fensterputzen, Küchenhilfe und vielem mehr, konnten alle freiwilligen Helfer nutzbringend eingesetzt werden. Danke an die gute Vororganisation des Hauses!

Für uns teilnehmenden Umweltgewerkschafter war es ebenfalls ein Bedürfnis, diesem Objekt etwas wiederzugeben dafür, dass wir dort regelmäßig und preiswert Sitzungen und andere Treffen abhalten können.

Zugleich kommen wir dort mit Menschen in Kontakt, die in großen Teilen mit uns eins im Sinne unseres Gründungsprogrammes sind. Und wir lernen von ihnen, dass der Kampf um die Erringung des Sozialismus, des Klassensystems, welches die Einheit von Mensch und Natur mit Leben erfüllen kann, eine Selbstveränderung von uns allen erfordert. Eine Selbstveränderung dahingehend, organisiert selbst aktiv zu werden.

Wir laden Euch ein, mitzumachen, teilzuhaben! Organisiert Euch!

Suse/ Stralsund

(für die Teilnehmer: Bilder können bei mir nachgefragt werden!)

21.10.21 Alt Schwerinprivat, Suse/ Stralsund, Außenarbeiten am Tulpenbaum

06.11.21 Weltklimatag Lübeck

06.11.2021 Lübeck, Delegation aus MV, privat

 

06.11.2021 Internationaler Klimakampftag

Bericht aus Lübeck

 

Zum Weltklimatag wurden in Mecklenburg-Vorpommern (MV) keine Veranstaltungen bekannt. So beschlossen Mitglieder der Regionalgruppe MV der Umweltgewerkschaft (UG) die Ortsgruppe Lübeck zu unterstützen. Deren Aktionstage zu Ostsee-Themen und Einlagerung des alten AKW-Bauschutts auf Hausmülldeponien der Region, begleiten wir seit längerem. Weitere Unterstützung erhielten wir von Mitgliedern der MLPD aus MV. (siehe Foto)

Ca. 25 Menschen fanden sich am Treffpunkt ein. Montagsdemo, Courage, Umweltgewerkschaft, MLPD, Internationalistisches Bündnis, Rebell und Freunde und Unterstützer der UG. Kritisiert wurde vom Moderator, dass von mehreren örtlichen Medien, wo der Aufruf zum heutigen Aktionstag bekanntgegeben wurde, nur eines diese auch öffentlich machte. Dennoch hat die Stadt Lübeck eine Umzugsroute durch die Fußgängerzone der Lübecker Altstadt genehmigt. Dort kamen die kurzen Redebeiträge und das  „Offenen Mikrofon“, gut an. Auch das kleine Theaterstück zur Machenschaften der Subventionierung in der Automobilbranche wurde begeistert aufgenommen. Die Abschlussveranstaltung auf dem Markt fasste dann nochmals alle Themen zusammen, die heute zur Sprache gekommen waren: Energiepolitik, ÖPNV, Bergbau, Automobilbranche, Ostseeverschmutzung, Atomlobby, Greenwashing, Glasgow.

Fazit: Die kapitalistische Gesellschaftsordnung, mit ihrem Bestreben nach Maximalprofit, wird nicht in der Lage sein, die Einheit von Mensch und Natur wieder herzustellen. Das wird nur im und mit dem Sozialismus gelingen. Das Verursacherprinzip muss umfassend zu Lasten der verursachenden Konzerne greifen und darf nicht auf die Masse der Bevölkerung abgewälzt werden! Erneuerbare Energien zu 100 % und Beendigung der Kohleverstromung sofort!

Danke an die Ortsgruppe Lübeck für die Organisation, Moderation, Gestaltung des Umzuges!

Suse/ Stralsund

 

Geplantes radioaktives Endlager in der Mecklenburgischen Seeplatte?

 

Die Veranstaltung fand in Waren/ Müritz am Mittwoch den 25/08/2021 um etwa 18 Uhr statt und war trotz Corona Auflagen recht gut besucht. Eingeladen hatte der Bürgermeister. Des weiteren soll es eine Ausstellung im Müritzeum ab kommenden Mittwoch zu dem Thema geben. Die Veranstaltung soll, so der Bürgermeister, eine reine Informations -und keine Werbung für die Stadt waren Müritz sein. So wurde betont, dass man am Anfang eines 20jährigen Verfahrens steht, in dem neben der Stadt Waren/ Müritz noch 54% des gesamten Bundesgebietes geeignet sind. Allerdings gäbe es zur Suche im Bundesgebiet keine Alternative, da das Verursacher Prinzip gälte. Das heißt, wer den Müll produziert, macht ihn wieder weg. Und das sei nunmal die gesamte Bundesrepublik. Man wurde bei dieser Veranstaltung also nicht über das Endlager direkt informiert, sondern nur über das Verfahren der Endlagersuche. Sie soll in drei Schritten erfolgen, getragen im Regelfall von dem Deutschen Bundestag, dem Rat der Betroffenen Regionen und zwei Bundesbehörden. Dabei können jederzeit BürgerInnen intervenieren. Und zwar mithilfe einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder einem Telefonat unter der Nummer 030/184321-0. Oder per Post. Der erste Schritt ist, geeignete Regionen zu finden. Dabei kaprizieren sich die Bundesbehörden auf Tonmineralien oder Salzlager. Weil diese angeblich am sichersten sind (dabei weiß man nicht viel von Ton Mineralien(sic!)) Man erwartet von Ton Mineralien, dass sie auch nach einer Million Jahre noch sicher sind und über die Betriebszeit des Lagers,von etwa vierzig bis fünfzig Jahren, eine Wiederrückholbarkeit gewährleisten. Aber genau weiß man das nicht. Darauf folgt der zweite Schritt, nämlich die übertägige Untersuchung und dann im dritten Schritt ist die untertägige Untersuchung des Gebietes dran. Die gesamten Kosten für das Verfahren müssen die Energieversorgungsunternehmen tragen. Die Veranstaltung war schon amüsant auch durch Fragen der BürgerInnen, die daran keinen Zweifel ließen, dass sie sich kein Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Waren/Müritz vorstellen können. Wir warten auf den Zwischenbericht der am 28/09/2021 veröffentlicht werden wird.

Viele Grüße von Carsten Halm/ Waren an der Müritz.

Aktiv gegen Weltkriegsgefahr UG Plakat2022 DIN A4 210x294

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