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UG Berlin Waldspaziergang April18

....und wie es war:

Unsere „wissenschaftliche Waldwanderung“ am 8. April fand ein reges Mitwirken aller, die mitkamen. Startpunkt war der S-Bahnhof Nikolassee. Wir tauschten uns über neueste Erkenntnisse zum Ökosystem „Wald“ aus. Wir fanden auch sehr schmackhafte Pflanzen (schnittlauch- oder knoblauchartiges Bärlauch, Schönlauch). Wir hatten tolles Wetter und bewegten uns ganzkörperlich viel an frischer Luft.

Unterwegs unterhielten wir uns interessiert über sämtliche Einzelheiten zum Wald und alle Zusammenhänge, die uns dazu einfielen. (Die gegenseitigen Abhängigkeiten, die wir alle voneinander haben: Pflanzen - Tiere - Menschen.) Sehr interessant fanden wir auch, welche Antworten die Natur auf alle in der Natur vorkommenden Begebenheiten hat. Zum Beispiel „umgestürzte Bäume“ = neuer Lebensraum für kleinste Lebewesen und andere Tierarten.

Einige Mitmenschen machen gute Ansätze, die Umweltverschmutzungen zu beheben. Siehe weltweite Waldabholzung, Plastikmüll in den Weltmeeren (Meeresboden vergiftet, irritierte Wale...) usw. Doch es sind leider noch viel zu wenige, im Verhältnis zu den Verschmutzungen im großen Stile. Die Konzerne haben nur im Auge: „Umweltschutz ist zu teuer, also alles billig verklappen“. Da müssen noch viel viel mehr Menschen organisiert dagegen kämpfen!

Es war noch etwas früh im Jahr, wenig Insekten und gar keine tierischen Waldbewohner waren zu sehen. Viele sind auch scheu und kommen nur aus ihren Verstecken, wenn die Luft rein ist. Endpunkt unserer Waldwanderung war das Öko-Werk am Teufelssee, mit einer von der Umweltgewerkschaft gebuchten Führung von Frau Drong. Sie erklärte und zeigte uns das ehemalige Wasserwerk und das heutige Naturschutzzentrum ausführlich und entspannt.

Allen Mitwanderern gefiel es so gut, dass es größere Kreise ziehen sollte. Als nächstes planen wir deshalb eine „wissenschaftliche Stadtwanderung“. Mit mehr Teilnehmern und mehr Aufteilung der Wissensgebiete in der Vorbereitung. Erlebte Erkenntnisse müssen weltweite Umsetzungen hervorbringen.

Dank der Unterstützung der Umweltgewerkschaft konnten wir diesen lehrreichen Ausflug erfolgreich ausführen.

Wir lernten im Öko-Werk auch: „ Hummeln sind dicke Bienen“.

(Sabine / Ortsvorstand Berlin)