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1. Es wird deutlich, das die Aussagen der Regierung zum Umweltschutz, nur leeres Gerede ist. Hierdurch stellt sich, auch in Verbindung mit FFF, zunehmend die Systemfrage. Leider wird noch immer an den Zielen des Pariser Klimaabkommens festgehalten, obwohl sich die Situation weiter verschlechtert. Die OG wird bei den Demonstrationen der FFF teilnehmen und neue Mitglieder werben.

2. Die CO2 ist von 2013 (400  ppn) auf heute 416 ppn angestiegen. CO2 - Steuer nur als Umlage auf die Endverbraucher?? Werden die Konzerne nicht besteuert?

3. Infostand am 22.06.2019 von 10 - 12 Uhr in der Breiten Strasse, sofern nicht am 21.06. eine Demo von FFF in Lübeck stattfindet. Auf der Montagsdemo soll zukünftig Werbung für die UWG gemacht werden.

4. Finanzprüfung für 2018

5. Jahreshauptversammlung am 03.07.2019

 

AOB

Fukushima ist überall - 8. Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima

Die Montagsdemonstranten gegen Atomkraft laden zu einer Kundgebung mit verschiedenen Aktionen vor dem Rathaus, Breitestrasse,

 

am Montag, den 11. März 2019 um 18:00 Uhr ein.

Am offenen Mikrofon sind Beiträge und Meinungen herzlich willkommen.

Am 11. März 2011 wurde durch einen Tsunami eine Nuklearkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima - Daiichi ausgelöst. Die Kühlsysteme der Reaktorblöcke 1 - 3 fallen aus und es kommt zur Kernschmelze der Brennelemente. Der Super - Gau von Fukushima zeigt überdeurtlich, dass auch hochindustralisierte Staaten einen sicheren Betrieb von Atomkraftwerken nicht beherrschen können. Solange Atomkraftwerke auf der Welt betrieben werden, kann sich eine solche Atomkatastrophe jederzeit wiederholen.

Wir fordern

- die Abschaltung aller Atomkraftwerke - weltweit

- kein Atomschrott auf die Hausmülldeponie Niemark

- keine Förderung von Atomkraft in der EU - Abschaffung der EURATOM

- weltweites Verbot aller Atomwaffen

Kommt zahlreich um den Politikern zuzeigen, dass wir diese Technologie ablehnen und keine Renaissance der Atomkraft wollen. Die Energiepolitik muss erneuerbare  Energietechnologien fördern und nicht ausbremsen.

1. Kohlekommission / Kohlekompromiss:

Bei dem am 19.01.19 verabschiedete Kohlekompromiss gab es von den beteiligten 31 Vertretern lediglich 1 Gegenstimme. Zitat:: 'Besser schlechter Klimaschutz als gar kein Klimaschutz'.

Geplante Reduzierung der Leistung:

2022 =》45 GW, 2030 =》 32,5 GW, 2038 =》 17 GW, danach ??

Laut Prof. Edenhofer werden die Leistungen der zwei bis 2023 stillzulegender Braunkohlekraftwerke auf andere, nicht ausgelastete Kraftwerke übertragen. Die im Kompromiss enthaltene Revisionsklausel lässt eine weitere Verschiebung des Kohleausstiegs zu. Der Bestand des Hambacher Waldes ist nicht gesichert, es wird von einem wünschenswerten Erhalt gesprochen. Ein sozailvertträglicher Ausstieg ist nicht gesichert. Konzerne wie RWE schüren die Ängste der Belegschaft vor einem Stellenabbau.

Laut Umfragen ARD und ZDF sind 59% bzw. 73% der Bevölkerung für einen schnellen Kohleausstieg.

2. Waterfront Lübeck Travemünde:

Die weitere Bebauung des Priwall, insbesondere der Kohlenhofspitze, war Thema einer Veranstalung mit ca. 70 Teilnehmern im Seglerheim auf dem Priwall. Die Ortsgruppe war vor Ort. Der Vertrag zwischen der Stadt Lübeck und dem Investor kam ohne Zustimmung der Bürgerschaft zustande. Eine rechtliche Prüfung ist offen. Die Kohlenhofspitze ist ein Landschaftsschutzgebiet! 

3. Fridays for Future:

Die nächste Demo ist für den 15.03.2019 um 11: 30 Uhr geplant. Treffpunkt ist die MUK.

Der Schwerpunkt lag auf der Vorbereitung des Weltklimatages am 08.12.2018.

Neben organisatorischen Fragen rund um den gelanten Stand auf dem Klingberg wurden auch Argumente für die Diskussion mit den Passanten gesammelt.

Die zu befürchtende Garantieerklärung für den Kohleausstieg 2030. Wobei die Restlaufzeit dann von der Politik als Ausstieg gefeiert wird (Habeck).

In Polen sterben ca. 18.000 Menschen pro Jahr an den Folgen von Smog. 80% der Energieversorgung besteht aus Kohlestrom. Weiterhin sind 6 neue AKW in der Planung!

Ausbau der erneuerbaren Energien, z. B. für mehr Elektromobilität.

 

AOB

Liebe Freunde der Umweltgewerkschaft,

wir möchten euch eine kleine Zusammenfassung von unserem letzten Monatstreffen am 7.11.18 im Museum für Umwelt und Natur geben.

Wir bewerteten die #ungeteilt-Großdemonstration am 13.10. in Berlin, an der auch einige Lübecker Umweltgewerkschafter und Montagsdemonstranten teilnahmen, als großen Erfolg. Über 240 000 nahmen aus ganz Deutschland und aus unterschiedlichsten Gründen gegen die Rechtsentwicklung der Bundesregierung unter dem Motto „Solidarität statt Ausgrenzung“ teil. Wir waren im Demoblock des Internationalistischen Bündnisses dabei, der mit 3 Stunden Rede- und Musikbeiträgen auf einem Lautsprecherwagen kämpferisch und solidarisch zum Gelingen beitrug. Zum Beispiel prangerte eine Krankenschwester der Charité Mobbing in ihrem Betrieb an, der Bergmann Christian Link berichtete von seiner Entlassung, weil er die Verfüllung stillgelegter Grubenschächte mit Giftmüll anprangerte. Umweltgewerkschafter berichteten von ihrer Teilnahme am Widerstand gegen die Rodung des Hambacher Waldes. Wir Lübecker berichteten von unserem Kampf gegen den radioaktiv belasteten Schrott aus Atomkraftwerken auf Hausmülldeponien. Einige kurdische Organisationen wollten anfangs nicht teilnehmen, weil auch faschistische Islamisten teilnahmen. Eine Spaltung ging von BILD aus, die öffentlich dazu aufforderte „Teilt euch“, was sich gegen das Internationalistische Bündnis (IB) richtete. Ein Teilnehmer hatte sich für ein Palästina von 1948 entsprechend dem UNO-Teilungsplan ausgesprochen. Das wurde von BILD und den Organisatoren als „antisemitisch“ diffamiert und das Internationalistische Bündnis inzwischen putschartig ausgeschlossen (Näheres auf der Homepage des IB). Wir protestieren energisch gegen diese Spaltung, die im Interesse von der Großen Koalition liegt.

Wir begrüßen den Aufruf des Vorstandes der Umweltgewerkschaft zu Aktionen am internationalen Umweltkampftag am 8.12.18. In dieser Zeit findet erneut eine nutzlose Weltklimakonferenz im polnischen Katowice statt. Die Lübecker Gruppe der Umweltgewerkschaft wird an diesem Samstag von 11 Uhr bis 13 Uhr auf dem Klingenberg einen Stand mit Punsch und Lautsprecher aufbauen. Alle Freunde der Umweltgewerkschaft sind herzlich eingeladen mitzumachen oder auch zum einem Gespräch vorbeizukommen.

Unser nächstes Treffen am Mittwoch, 5. Dezember wollen wir mit einer Jahresabschlussfeier im Studio des Museums verbinden. Alle Mitglieder und Freunde der Umweltgewerkschaft sind herzlich eingeladen. Ihr könnt euch den Termin schon vormerken, eine Einladung kommt noch.

 

Susan und Lüder

Viele Umweltaktivisten und Organisationen, zahlreiche besorgte Anlieger und Bürger können nun aufatmen: der
Hambacher Wald wird nun vorerst nicht den Motorsägen zum Opfer fallen. Es war wirklich kurz vor Zwölf.
Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat der Klage des BUND statt gegeben. Das Vorkommen mehrerer
Brechsteinfledermauskolonien im Hambacher Wald haben dafür gesorgt, das erst einmal keine Rodungen bis 2022 über den Konzern RWE vorgenommen werden dürfen. Der Kampf zahlreicher Umweltaktivisten, Bündnisse und Einzelaktivisten hat schon eine lange Geschichte. 2003 kam Greenpeace mit Sprühaktionen an Baggern in die Schlagzeilen. Bis heute setzt sich auch das Bündnis „ Ende Gelände“ mit zivilen Ungehorsam bei ihren Aktionen um die Ausweitung des Kohlereviers in Szene.Und nicht zuletzt haben auch die Waldbesetzer deutlich gezeigt, was wir alle nicht mehr wollen: Kohleverstromung, Waldzerstörung und die zunehmende Erderwärmung!

Die Demonstration „ungeteilt“ am Sonnabend,d.13.Oktober 2018 war erst einmal im Ganzen ein toller Erfolg. Mit
dem Aufruf „Solidarität statt Ausgrenzung“ zur #Unteilbar-Demo hat der Veranstalter mehr als 240.000 Menschen in Berlin mobilisiert. Der Demozug erstreckte sich teilweise vom Alex bis zum großen Stern mit Menschen auf jedem Meter.
So eine Demonstration hatte Berlin schon lange nicht mehr gesehen. Als die Demospitze bereits das
Brandenburger Tor erreicht hatte,standen die letzten Teilnehmer noch immer auf dem Alexanderplatz.Gut gelaunte, positiv motivierte und kämpferische Demonstranten/innen setzten ein Zeichen gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft und für die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland. Auch die Mitglieder unserer
Umweltgewerkschaft Lübeck und des Bündnisses Montags gegen Atom nahmen an der Großdemo teil. Wir hatten die Möglichkeit während der Kundgebung auf dem Wagen des Internationalistischen Bündnisses einen Redebeitrag über eines unserer wichtigsten und aktuellsten Themen der Unterbringung von Abrissmüll aus AKW-Anlagen auf Hausmülldeponien zu halten.Über drei Stunden kamen Aktivisten/innen aus den unterschiedlichsten Bereichen zu Wort.Die Ortsgruppe der Umweltgewerkschaft Braunschweig berichtete über den Rodungsstopp im Hambacher Wald und die Braunkohleverstromung des Konzerns RWE. Der Bergarbeiter Christian Link sprach von den Schwierigkeiten nach seiner Wiedereinstellung in den Bergarbeiterbetrieb,eine Krankenoberschwester über Mobbing in der Charite Berlin. Ein weiterer Sprecher eines Bündnisses, das sich für die Kriegsflüchtlinge aus dem Jemen einsetzt,berichtete über das schreckliche Leid der Bevölkerung,den hungernden Müttern mit ihren Kindern,extremer Armut, Vergewaltigungen und grausame Gewalttaten gegen die Zivilisten. Und über nicht enden wollende Waffenexporte aus Saudi Arabien. Diese Kundgebung war ebenso kämpferisch und solidarisch wie die gesamte Demo.

Bilder Ortsgruppe Lübeck

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