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Was hat die Weltklimakonferenz in Katowice gebracht? Was packen wir 2019 an?

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Umweltgewerkschaft,

wir möchten euch herzlich zu unserer ersten Monatsveranstaltung im neuen Jahr, die dieses Mal erst am 3. Mittwoch, also am 16.1.19 stattfindet. Unser Vorschlag zur Tagesordnung:

Ist die 24. Weltklimakonferenz in Katowice ein Schritt voran oder die Fortführung unverbindlicher Absichtserklärungen, die eher die Völker von entschiedenen Kampfmaßnahmen ablenken? Wir wollen die Auseinandersetzung um die Einschätzung der Klimapolitik der beteiligten Staaten, insbesondere der Bundesregierung, vertiefen und Schlussfolgerungen für unsere Arbeit ziehen.

Austritt von radioaktivem Tritium aus der Mülldeponie Ihlenberg und Konsequenzen für unseren Kampf gegen die geplante Deponierung von Atommüll auf Niemark – weitere Pläne für unsere Arbeit 2019.

Bericht über die unsägliche Hetzkampagne von BILD gegen den Flüchtling Alassa Mfouapon (Näheres unter www.rf-news) Unsere Solidarität mit ihm.

 

Wir treffen uns

am Mittwoch, 16. Januar um 18.30 Uhr

im Museum für Umwelt und Natur, Musterbahn 8, 3. Stock

Wer es nicht pünktlich schafft, soll bitte klingeln (rechts vom Eingang).

Solidarische Grüße

Der Vorstand: Susann und Lüder

Der Schwerpunkt lag auf der Vorbereitung des Weltklimatages am 08.12.2018.

Neben organisatorischen Fragen rund um den gelanten Stand auf dem Klingberg wurden auch Argumente für die Diskussion mit den Passanten gesammelt.

Die zu befürchtende Garantieerklärung für den Kohleausstieg 2030. Wobei die Restlaufzeit dann von der Politik als Ausstieg gefeiert wird (Habeck).

In Polen sterben ca. 18.000 Menschen pro Jahr an den Folgen von Smog. 80% der Energieversorgung besteht aus Kohlestrom. Weiterhin sind 6 neue AKW in der Planung!

Ausbau der erneuerbaren Energien, z. B. für mehr Elektromobilität.

 

AOB

Liebe Freunde der Umweltgewerkschaft,

wir möchten euch eine kleine Zusammenfassung von unserem letzten Monatstreffen am 7.11.18 im Museum für Umwelt und Natur geben.

Wir bewerteten die #ungeteilt-Großdemonstration am 13.10. in Berlin, an der auch einige Lübecker Umweltgewerkschafter und Montagsdemonstranten teilnahmen, als großen Erfolg. Über 240 000 nahmen aus ganz Deutschland und aus unterschiedlichsten Gründen gegen die Rechtsentwicklung der Bundesregierung unter dem Motto „Solidarität statt Ausgrenzung“ teil. Wir waren im Demoblock des Internationalistischen Bündnisses dabei, der mit 3 Stunden Rede- und Musikbeiträgen auf einem Lautsprecherwagen kämpferisch und solidarisch zum Gelingen beitrug. Zum Beispiel prangerte eine Krankenschwester der Charité Mobbing in ihrem Betrieb an, der Bergmann Christian Link berichtete von seiner Entlassung, weil er die Verfüllung stillgelegter Grubenschächte mit Giftmüll anprangerte. Umweltgewerkschafter berichteten von ihrer Teilnahme am Widerstand gegen die Rodung des Hambacher Waldes. Wir Lübecker berichteten von unserem Kampf gegen den radioaktiv belasteten Schrott aus Atomkraftwerken auf Hausmülldeponien. Einige kurdische Organisationen wollten anfangs nicht teilnehmen, weil auch faschistische Islamisten teilnahmen. Eine Spaltung ging von BILD aus, die öffentlich dazu aufforderte „Teilt euch“, was sich gegen das Internationalistische Bündnis (IB) richtete. Ein Teilnehmer hatte sich für ein Palästina von 1948 entsprechend dem UNO-Teilungsplan ausgesprochen. Das wurde von BILD und den Organisatoren als „antisemitisch“ diffamiert und das Internationalistische Bündnis inzwischen putschartig ausgeschlossen (Näheres auf der Homepage des IB). Wir protestieren energisch gegen diese Spaltung, die im Interesse von der Großen Koalition liegt.

Wir begrüßen den Aufruf des Vorstandes der Umweltgewerkschaft zu Aktionen am internationalen Umweltkampftag am 8.12.18. In dieser Zeit findet erneut eine nutzlose Weltklimakonferenz im polnischen Katowice statt. Die Lübecker Gruppe der Umweltgewerkschaft wird an diesem Samstag von 11 Uhr bis 13 Uhr auf dem Klingenberg einen Stand mit Punsch und Lautsprecher aufbauen. Alle Freunde der Umweltgewerkschaft sind herzlich eingeladen mitzumachen oder auch zum einem Gespräch vorbeizukommen.

Unser nächstes Treffen am Mittwoch, 5. Dezember wollen wir mit einer Jahresabschlussfeier im Studio des Museums verbinden. Alle Mitglieder und Freunde der Umweltgewerkschaft sind herzlich eingeladen. Ihr könnt euch den Termin schon vormerken, eine Einladung kommt noch.

 

Susan und Lüder

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Umweltgewerkschaft,

wir möchten euch herzlich zu unserer nächsten Monatsveranstaltung einladen, die aber nur eine Stunde dauern soll. Für die Zeit danach haben wir einen Tisch im Alten Zolln bestellt.

Tagsordnung:

1. Der Aufruf der Umweltgewerkschaft zum Umweltaktionstag am 08.12.2018. Bundesweit macht die Umweltgewerkschaft, zum Teil im Rahmen des Internationalistischen Bündnisses, Aktionen anlässlich der 24. Weltklimakonferenz in Katowice / Polen. Wir haben eine Kundgebung mit Ständen von 11 - 13 Uhr auf dem Klingenberg angemeldet. Bei unserem Treffen geht es um die Vorbereitung mit Argumenten, Glühwein und Keksen.

2. Kurzbericht vom Regionaltreffen der Umweltgewerkschaft am 11.11.2018

3. Um 19:30 Uhr gehen wir in den Zolln und lassen die Gläser klingen. Wer nur dazu kommen will, ist ebenfalls herzlich eingeladen.

Wir treffen uns am Mittwoch, 05.Dezember um 18:30 Uhr im Museum für Umwelt und Natur, Musterbahn 8, 3. Stock.

Wenn es jemand nicht ganz pünktlich schafft, soll sie / er die Klingel rechts vom Eingang benutzen.

Solidarische Grüße

Der Vorstand

Viele Umweltaktivisten und Organisationen, zahlreiche besorgte Anlieger und Bürger können nun aufatmen: der
Hambacher Wald wird nun vorerst nicht den Motorsägen zum Opfer fallen. Es war wirklich kurz vor Zwölf.
Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat der Klage des BUND statt gegeben. Das Vorkommen mehrerer
Brechsteinfledermauskolonien im Hambacher Wald haben dafür gesorgt, das erst einmal keine Rodungen bis 2022 über den Konzern RWE vorgenommen werden dürfen. Der Kampf zahlreicher Umweltaktivisten, Bündnisse und Einzelaktivisten hat schon eine lange Geschichte. 2003 kam Greenpeace mit Sprühaktionen an Baggern in die Schlagzeilen. Bis heute setzt sich auch das Bündnis „ Ende Gelände“ mit zivilen Ungehorsam bei ihren Aktionen um die Ausweitung des Kohlereviers in Szene.Und nicht zuletzt haben auch die Waldbesetzer deutlich gezeigt, was wir alle nicht mehr wollen: Kohleverstromung, Waldzerstörung und die zunehmende Erderwärmung!

Die Demonstration „ungeteilt“ am Sonnabend,d.13.Oktober 2018 war erst einmal im Ganzen ein toller Erfolg. Mit
dem Aufruf „Solidarität statt Ausgrenzung“ zur #Unteilbar-Demo hat der Veranstalter mehr als 240.000 Menschen in Berlin mobilisiert. Der Demozug erstreckte sich teilweise vom Alex bis zum großen Stern mit Menschen auf jedem Meter.
So eine Demonstration hatte Berlin schon lange nicht mehr gesehen. Als die Demospitze bereits das
Brandenburger Tor erreicht hatte,standen die letzten Teilnehmer noch immer auf dem Alexanderplatz.Gut gelaunte, positiv motivierte und kämpferische Demonstranten/innen setzten ein Zeichen gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft und für die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland. Auch die Mitglieder unserer
Umweltgewerkschaft Lübeck und des Bündnisses Montags gegen Atom nahmen an der Großdemo teil. Wir hatten die Möglichkeit während der Kundgebung auf dem Wagen des Internationalistischen Bündnisses einen Redebeitrag über eines unserer wichtigsten und aktuellsten Themen der Unterbringung von Abrissmüll aus AKW-Anlagen auf Hausmülldeponien zu halten.Über drei Stunden kamen Aktivisten/innen aus den unterschiedlichsten Bereichen zu Wort.Die Ortsgruppe der Umweltgewerkschaft Braunschweig berichtete über den Rodungsstopp im Hambacher Wald und die Braunkohleverstromung des Konzerns RWE. Der Bergarbeiter Christian Link sprach von den Schwierigkeiten nach seiner Wiedereinstellung in den Bergarbeiterbetrieb,eine Krankenoberschwester über Mobbing in der Charite Berlin. Ein weiterer Sprecher eines Bündnisses, das sich für die Kriegsflüchtlinge aus dem Jemen einsetzt,berichtete über das schreckliche Leid der Bevölkerung,den hungernden Müttern mit ihren Kindern,extremer Armut, Vergewaltigungen und grausame Gewalttaten gegen die Zivilisten. Und über nicht enden wollende Waffenexporte aus Saudi Arabien. Diese Kundgebung war ebenso kämpferisch und solidarisch wie die gesamte Demo.

Umweltgewerkschaft – Gruppe Lübeck

Erfolge im Kampf gegen die Rechtsentwicklung

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Umweltgewerkschaft!

Wir möchten euch herzlich zu unserer nächsten Monatsveranstaltung einladen und schlagen euch dafür folgende Tagesordnung vor:

Nachbereitung der imposanten Großdemonstration „ungeteilt“ am 13.10. in Berlin und die Stimmungsmache danach von BILD und anderen gegen das Internationalistische Bündnis.

Der weitere Widerstand im und um den Hambacher Wald.

Planung unserer weiteren Aktivitäten, u.a. zum Umweltkampftag am 8.12. anlässlich der UNO-Weltklimakonferenz in Katowice/Polen.

Wie gewinnen wir neue Mitglieder? Machen wir eine Jahresabschlussfeier?

Das nächste Regionaltreffen der Umweltgewerkschaft in Hamburg am 11.11. Was bringen wir ein und wer fährt hin?

 

Wir treffen uns

am Mittwoch, 7. November um 18.30 Uhr

im Museum für Umwelt und Natur, Musterbahn 8, 3. Stock

Wenn es jemand nicht ganz pünktlich schafft, soll sie/er die Klingel rechts vom Eingang benutzen.

Solidarische Grüße

Der Vorstand: Susann und Lüder