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1. Zum Umweltkampftag am 29.11.2019 werfen wir gemeinsam mit FFF auftreten. Hierzu findet am 17.11.2019 eine Vorbesprechung mit allen beteiligten Organisationen statt. Wir treten mit weissen Anzügen, Armbinden, UWG - Westen, Banner und offenem Mikrofon (bringt Susan mit) auf.

2. Die Demo an der Kohlenhofspitze war  mit 1000 Teilnehmern ein Erfolg. Kritikpunkt: Es wurden keine Spenden gesammelt. Treffen der BIN am Kalvarienberg / Travemünde um den Zustand der Bäume im ehemaligen Kletterwald zu beurteilen. Anschliessend Besichtigung des Waldstückes auf dem Priwall, der ggf. für einen Kletterwald vorgesehen ist. Am 29.11.2019 um 18:00 Uhr ist ein Vortrag von RA Neskovic zur Vertragssituation auf dem Priwall geplant. Der Ort der Veranstaltung steht noch nicht fest.

3. Die Veranstaltung gegen die Einlagerung von Atommüll auf Niemark befindet sich in der Vorbereitung.

4. Gemeinsames Punschtrinkem im Dezember. Terminabsprache beim nächsten Treffen.

 

1. Planung einer Unterschriftenaktion für den kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr. Hierzu sollen auch weitere Parteien der Lübecker Bürgerschaft angesprochen werden.

2. Menschenkette an der Kohlenhofspitze (Lübeck Travemünde, Priwall) gegen die geplante Bebauung durch ein Hotel und die Einrichtung eines Klettergartens. Termin: 12.10.2019

3. Planung einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema 'Einlagerung von Atommüll auf Hausmülldeponien, z. B. Lübeck Niemark'. Weiterhin Planung von Infoständen in der Fußgängerzone zu dem Thema. Am 23.10.2019 findet in Schönwohld ein Treffen mit den drei ebenfalls betroffenen Gemeinden statt.

Vortrag von Frau Prof. Schmitz-Feuerhake am 28.09.2019 zum Thema Überholte Konzepte im neuen Strahlenschutzgesetz

Nächster Termin: 06.11.2019 18:30 Uhr

1. Es wird deutlich, das die Aussagen der Regierung zum Umweltschutz, nur leeres Gerede ist. Hierdurch stellt sich, auch in Verbindung mit FFF, zunehmend die Systemfrage. Leider wird noch immer an den Zielen des Pariser Klimaabkommens festgehalten, obwohl sich die Situation weiter verschlechtert. Die OG wird bei den Demonstrationen der FFF teilnehmen und neue Mitglieder werben.

2. Die CO2 ist von 2013 (400  ppn) auf heute 416 ppn angestiegen. CO2 - Steuer nur als Umlage auf die Endverbraucher?? Werden die Konzerne nicht besteuert?

3. Infostand am 22.06.2019 von 10 - 12 Uhr in der Breiten Strasse, sofern nicht am 21.06. eine Demo von FFF in Lübeck stattfindet. Auf der Montagsdemo soll zukünftig Werbung für die UWG gemacht werden.

4. Finanzprüfung für 2018

5. Jahreshauptversammlung am 03.07.2019

 

AOB

Fukushima ist überall - 8. Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima

Die Montagsdemonstranten gegen Atomkraft laden zu einer Kundgebung mit verschiedenen Aktionen vor dem Rathaus, Breitestrasse,

 

am Montag, den 11. März 2019 um 18:00 Uhr ein.

Am offenen Mikrofon sind Beiträge und Meinungen herzlich willkommen.

Am 11. März 2011 wurde durch einen Tsunami eine Nuklearkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima - Daiichi ausgelöst. Die Kühlsysteme der Reaktorblöcke 1 - 3 fallen aus und es kommt zur Kernschmelze der Brennelemente. Der Super - Gau von Fukushima zeigt überdeurtlich, dass auch hochindustralisierte Staaten einen sicheren Betrieb von Atomkraftwerken nicht beherrschen können. Solange Atomkraftwerke auf der Welt betrieben werden, kann sich eine solche Atomkatastrophe jederzeit wiederholen.

Wir fordern

- die Abschaltung aller Atomkraftwerke - weltweit

- kein Atomschrott auf die Hausmülldeponie Niemark

- keine Förderung von Atomkraft in der EU - Abschaffung der EURATOM

- weltweites Verbot aller Atomwaffen

Kommt zahlreich um den Politikern zuzeigen, dass wir diese Technologie ablehnen und keine Renaissance der Atomkraft wollen. Die Energiepolitik muss erneuerbare  Energietechnologien fördern und nicht ausbremsen.

1. Kohlekommission / Kohlekompromiss:

Bei dem am 19.01.19 verabschiedete Kohlekompromiss gab es von den beteiligten 31 Vertretern lediglich 1 Gegenstimme. Zitat:: 'Besser schlechter Klimaschutz als gar kein Klimaschutz'.

Geplante Reduzierung der Leistung:

2022 =》45 GW, 2030 =》 32,5 GW, 2038 =》 17 GW, danach ??

Laut Prof. Edenhofer werden die Leistungen der zwei bis 2023 stillzulegender Braunkohlekraftwerke auf andere, nicht ausgelastete Kraftwerke übertragen. Die im Kompromiss enthaltene Revisionsklausel lässt eine weitere Verschiebung des Kohleausstiegs zu. Der Bestand des Hambacher Waldes ist nicht gesichert, es wird von einem wünschenswerten Erhalt gesprochen. Ein sozailvertträglicher Ausstieg ist nicht gesichert. Konzerne wie RWE schüren die Ängste der Belegschaft vor einem Stellenabbau.

Laut Umfragen ARD und ZDF sind 59% bzw. 73% der Bevölkerung für einen schnellen Kohleausstieg.

2. Waterfront Lübeck Travemünde:

Die weitere Bebauung des Priwall, insbesondere der Kohlenhofspitze, war Thema einer Veranstalung mit ca. 70 Teilnehmern im Seglerheim auf dem Priwall. Die Ortsgruppe war vor Ort. Der Vertrag zwischen der Stadt Lübeck und dem Investor kam ohne Zustimmung der Bürgerschaft zustande. Eine rechtliche Prüfung ist offen. Die Kohlenhofspitze ist ein Landschaftsschutzgebiet! 

3. Fridays for Future:

Die nächste Demo ist für den 15.03.2019 um 11: 30 Uhr geplant. Treffpunkt ist die MUK.

Der Schwerpunkt lag auf der Vorbereitung des Weltklimatages am 08.12.2018.

Neben organisatorischen Fragen rund um den gelanten Stand auf dem Klingberg wurden auch Argumente für die Diskussion mit den Passanten gesammelt.

Die zu befürchtende Garantieerklärung für den Kohleausstieg 2030. Wobei die Restlaufzeit dann von der Politik als Ausstieg gefeiert wird (Habeck).

In Polen sterben ca. 18.000 Menschen pro Jahr an den Folgen von Smog. 80% der Energieversorgung besteht aus Kohlestrom. Weiterhin sind 6 neue AKW in der Planung!

Ausbau der erneuerbaren Energien, z. B. für mehr Elektromobilität.

 

AOB

Liebe Freunde der Umweltgewerkschaft,

wir möchten euch eine kleine Zusammenfassung von unserem letzten Monatstreffen am 7.11.18 im Museum für Umwelt und Natur geben.

Wir bewerteten die #ungeteilt-Großdemonstration am 13.10. in Berlin, an der auch einige Lübecker Umweltgewerkschafter und Montagsdemonstranten teilnahmen, als großen Erfolg. Über 240 000 nahmen aus ganz Deutschland und aus unterschiedlichsten Gründen gegen die Rechtsentwicklung der Bundesregierung unter dem Motto „Solidarität statt Ausgrenzung“ teil. Wir waren im Demoblock des Internationalistischen Bündnisses dabei, der mit 3 Stunden Rede- und Musikbeiträgen auf einem Lautsprecherwagen kämpferisch und solidarisch zum Gelingen beitrug. Zum Beispiel prangerte eine Krankenschwester der Charité Mobbing in ihrem Betrieb an, der Bergmann Christian Link berichtete von seiner Entlassung, weil er die Verfüllung stillgelegter Grubenschächte mit Giftmüll anprangerte. Umweltgewerkschafter berichteten von ihrer Teilnahme am Widerstand gegen die Rodung des Hambacher Waldes. Wir Lübecker berichteten von unserem Kampf gegen den radioaktiv belasteten Schrott aus Atomkraftwerken auf Hausmülldeponien. Einige kurdische Organisationen wollten anfangs nicht teilnehmen, weil auch faschistische Islamisten teilnahmen. Eine Spaltung ging von BILD aus, die öffentlich dazu aufforderte „Teilt euch“, was sich gegen das Internationalistische Bündnis (IB) richtete. Ein Teilnehmer hatte sich für ein Palästina von 1948 entsprechend dem UNO-Teilungsplan ausgesprochen. Das wurde von BILD und den Organisatoren als „antisemitisch“ diffamiert und das Internationalistische Bündnis inzwischen putschartig ausgeschlossen (Näheres auf der Homepage des IB). Wir protestieren energisch gegen diese Spaltung, die im Interesse von der Großen Koalition liegt.

Wir begrüßen den Aufruf des Vorstandes der Umweltgewerkschaft zu Aktionen am internationalen Umweltkampftag am 8.12.18. In dieser Zeit findet erneut eine nutzlose Weltklimakonferenz im polnischen Katowice statt. Die Lübecker Gruppe der Umweltgewerkschaft wird an diesem Samstag von 11 Uhr bis 13 Uhr auf dem Klingenberg einen Stand mit Punsch und Lautsprecher aufbauen. Alle Freunde der Umweltgewerkschaft sind herzlich eingeladen mitzumachen oder auch zum einem Gespräch vorbeizukommen.

Unser nächstes Treffen am Mittwoch, 5. Dezember wollen wir mit einer Jahresabschlussfeier im Studio des Museums verbinden. Alle Mitglieder und Freunde der Umweltgewerkschaft sind herzlich eingeladen. Ihr könnt euch den Termin schon vormerken, eine Einladung kommt noch.

 

Susan und Lüder

Bilder Ortsgruppe Lübeck

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