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Kontakt: Jochen Schaaf, Wolfmahdenstraße 36, 70563 Stuttgart
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UG Stuttgart bei Demo Erster Mai 2021

1.Mai: Es war ein schöner und kämpferischer Tag mit all den vielen Leuten die für eine gerechte Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für die Einheit von Mensch und Natur auf die Straße gegangen sind.
Es tut sehr gut, zu sehen dass wir nicht alleine sind, dass auf der ganzen Welt die Menschen aufstehen und für eine Welt kämpfen, bei der niemand an einer Pandemie sterben muss.

UG Stuttgart Nulltarif Erster Mai 2021Wir von der Umweltgewerkschaft haben heute den Startschuss gegeben für unsere Kampagne "Jetzt aktiv werden! Nulltarif durchsetzen!"

Am 1. April wurden die Preise für Fahrkarten im Bereich des VVS um 2,66% erhöht. So bleibt Stuttgart Spitzenreiter im Ranking um die teuersten Tickets in Deutschland statt Vorreiter für einen sozialen und ökologisch sinnvollen Nulltarif zu werden. Wir brauchen dringend eine Alternative zum ständig wachsenden motorisierten Individualverkehr.
Die massive Steigerung der PKW Produktion und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Straße führt zu einer weiteren Verschärfung der Umweltkrise hin zur globalen Umweltkatastrophe. Was wir brauchen ist eine schnelle Kursänderung hin zu einem attraktiven Ausbau des ÖPNVs in der Art, dass alle Pendler täglich ihre Ziele schnell und günstig erreichen können und danach wieder nach Hause kommen. Was wir brauchen ist, dass wieder 70 % der Güter über die Schiene und Wasserwege transportiert werden. Eine ökologisch sinnvolle Mobilität kann nur über eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs bei gleichzeitiger Verbesserung des ÖPNVs erfolgen. Und damit massenhaft Menschen auf Bahnen und Busse umsteigen, muss er unentgeltlich und besser sein.
Wir sehen diese Kampagne in Einheit mit den kämpfenden Kollegen in den Großbetrieben für ihre Arbeitsplätze, gegen einen Kahlschlag wie jetzt bei Daimler geplant.

Umweltschutz schafft Arbeitsplätze – Kapitalismus schafft sie ab.

Liebe Stuttgarterinnen und Stuttgarter,

am 1. April wurden die Preise für Fahrkarten im Bereich des VVS um 2,66% erhöht. So bleibt Stuttgart Spitzenreiter im Ranking um die teuersten Tickets in Deutschland statt Vorreiter für einen sozialen und ökologisch sinnvollen Nulltarif zu werden. Wir brauchen dringend eine Alternative zum ständig wachsenden motorisierten Individualverkehr.
Die massive Steigerung der PKW Produktion und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Straße führt zu einer weiteren Verschärfung der Umweltkrise hin zur globalen Umweltkatastrophe. Was wir brauchen ist eine schnelle Kursänderung hin zu einem attraktiven Ausbau des ÖPNVs in der Art, dass alle Pendler täglich ihre Ziele schnell und günstig erreichen können und danach wieder nach Hause kommen. Was wir brauchen ist, dass wieder 70 % der Güter über die Schiene und Wasserwege transportiert werden. Eine ökologisch sinnvolle Mobilität kann nur über eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs bei gleichzeitiger Verbesserung des ÖPNVs erfolgen. Und damit massenhaft Menschen auf Bahnen und Busse umsteigen, muss er unentgeltlich und besser sein.
Weniger Autos bedeuten weniger Stau und weniger Unfälle, der Verkehr fließt insgesamt flüssiger und schafft Raum für eine eigene Bus- Spur. Das schont den kommunalen Haushalt, da weniger Mittel für die Instandsetzung der Straßen aufgebracht werden müssen.

Die für einen unentgeltlichen ÖPNV notwendigen Gelder sollen aus den Diesel-Subventionen kommen, im Gegenzug sollen diese Subventionen gestrichen werden. Weiter sollen Gelder benutzt werden, die bisher für den Straßenausbau vorgesehen sind. Die stadteigenen Betriebe sollen aber auch weiter von der Stadt subventioniert werden und zusätzlich von einer neue Unternehmenssteuer für Großbetriebe wie es sie z.B. in Frankreich gibt. In Frankreich etwa erfolgt die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs allgemein über die »Taxe Versement Transport«, eine Unternehmenspauschalsteuer. Diese richtet sich nach der Finanzkraft eines Unternehmens und wird landesweit von Firmen mit mehr als neun Angestellten erhoben. (aus junge welt vom 9.9.2016)

- Einführung und Ausbau des unentgeltlichen öffentlichen Personennahverkehrs!
- Ausbau aller für Pendler notwendigen ÖPNV-Verbindungen !
- Reaktivierung von stillgelegten Bahnstrecken!
- Ersetzung aller fossil betriebenen Nahverkehrsmittel durch Elektro-, Wasserstoff-, Oberleitungs- und Schienenfahrzeuge!
- Einschränkung des Individualverkehrs!

Neckarwestheim

Rund 500 Menschen gedachten am Sonntag an die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima vor zehn Jahren. 200 weitere Menschen hatten Grußbotschaften geschickt, die vor dem Atomkraftwerk gezeigt wurden. Der Demo-Zug erinnerte auch an die große Menschenkette vom Atomkraftwerk zur Landesregierung in Stuttgart am 12. März 2011 mit 60 000 Teilnehmern. Dieser gewaltige Protest trug damals zur Abschaltung des AKW-Blocks I in Neckarwestheim und weiterer sieben Atomkraftwerke bei.

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Dieter Majer, der ehemalige Atom-Aufseher im Bundesumweltministerium, hatte vor kurzem der EnBW schwere Versäumnisse beim AKW Neckarwestheim vorgeworfen und erklärt, die Gefahr durch Risse werde offenbar massiv unterschätzt. „Was muss passieren, bis die grün geführte Landesregierung endlich die Reißleine zieht und den Rissreaktor stilllegt?“, fragte Armin Simon von der Initiative Ausgestrahlt. „Selbst einen Reaktor, in dem sich seit Jahren immer neue gefährliche Risse bilden, will sie auf Teufel komm raus bis zum letztmöglichen Termin am Netz halten, obwohl der Zustand seit 2018 nicht mehr der Genehmigung entspricht.“

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Die Umweltgewerkschaft hatte zur Demo aufgerufen und beteiligte sich gut sichtbar mit Transparent und Fahnen. Es wurden Magazine „Perspektive Kreislaufwirtschaft“ verkauft.

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210306 Geburtstagsgeschenk Courage rettet Mutter Erde 2

Liebe Frauen,

wir von der Umweltgewerkschaftsgruppe Stuttgart freuen uns, dass wir gemeinsam mit Euch feiern dürfen. Seit 30 Jahren: Streitbar, solidarisch, selbstbewusst – für die Befreiung der Frau weltweit! Courage – ein Frauenverband mit Perspektive!“ Das ist ein stolzes Motto, dem wir nur nacheifern können.

Von Anfang an, also schon vor der Gründung der Umweltgewerkschaft, war Courage unser Vorbild, von der Satzung bis zum Magazin. Ihr habt jetzt 25 Jahre Vorsprung und wir schielen immer noch rüber, was ihr anders und was ihr besser macht. Da können wir noch viel lernen.

Wir haben in der Zwischenzeit bereits einiges zusammen gemacht, was uns besonders gefreut hat.

Sehr gut war das Highlight mit Yannik zusammen gegen die „Braune Brut“ und wie sie ihr Unwesen undercover im Umweltschutz treiben. Das war eine gute Vorbereitung für die Auseinandersetzung mit den „Querdenkern“.

Gegen den 'Verfassungsschutz‘ und seine antikommunistische Hetze habt Ihr erfolgreich Eure finanzielle Unabhängigkeit in der Frage der Gemeinnützigkeit wieder erkämpft und gewonnen, das war etwas besonderes.

Courage und die Umweltgewerkschaft haben viele Ähnlichkeiten: vom Organisationsaufbau bis zur Überparteilichkeit, von der Breite des Kampfes bis zum demokratischen Charakter. Es gibt natürlich auch viele Unterschiede, sonst würde es uns beide auch so nicht geben.

Was wir besonders von euch noch lernen müssen sind die Frauenpolitischen Ratschläge bis hin zu dem Weltfrauenkonferenzen. Im Umweltbereich dürfte die Zersplitterung der Bewegung noch größer sein als bei Euch. Deshalb ist es so wichtig diese Schwäche durch die ganze Spalterei zu überwinden. Von bundesweiten Umweltratschlägen hin zu internationalen Umweltratschlägen, oder wie diese dann immer auch heißen werden.

Und noch was sehr wichtiges. Eure Törtchen! Wenn man mit Euch unterwegs war, konnte man nie verhungern. Im Gegenteil, Herz und Magen waren froh!

Auf jeden Fall wünschen wir Euch viel Erfolg bei eurer Arbeit;

Seid mutige Frauen und schreitet voran zu einer besseren Gesellschaft!

Ihr seid der Frauenverband mit Perspektive!

 

Bleibt gesund und feiert noch recht schön

Der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in SI informiert:
Prozess am Donnerstag 18.2.21., Verwaltungsgericht Stuttgart, Augustenstr. 5, Prozessbeginn: 10.00 Uhr.

Achtung!!! Wegen Corona ist die Zuhörerzahl im Gericht sehr stark begrenzt. Deswegen treffen wir uns am 18.2. um 9 Uhr vor dem Gerichtsgebäude für vielfältige Aktionen, unter anderem zu einer Demo ab 9.45 Uhr. Detaillierte Infos vor Ort.

Nach zweieinhalb Jahren wird am Stuttgarter Verwaltungsgericht am 18. Februar endlich die Klage von Alassa Mfouapon gegen das Land Baden-Württemberg verhandelt: wegen brutaler Polizeigewalt im Mai 2018 gegen die Bewohner der LEA Ellwangen.
Die Flüchtlinge verloren zu dieser Zeit alle Hoffnung auf Schutz durch das Asylrecht und auf die Menschenrechte“, so Alassa. „Deshalb habe ich eine Klage gegen das Land BW eingereicht.“
Damals stürmten über 500 Polizisten mit Hunden nachts in die Räume der Bewohner, brachen Türen auf, rissen Menschen aus den Betten, fesselten sie und brachten sie zu Boden.

Energiewende Demo 2021Am 11. März 2011 schmolzen in Fukushima dreifach die Atomreaktoren. Es kam zu einem radioaktiven Fallout, vergleichbar mit 168 Hiroshima-Bomben. Bis heute sind die havarierten Reaktoren eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit, täglich tritt weitere Radioaktivität aus! Die japanische Regierung hat rigoros die Rückbesiedlung der Sperrgebiete durchgeführt, sie leugnet die radioaktive Gefahr. Die Verklappung von über 1 Million Tonnen an radioaktivem Kühlwasser in den Pazifik ist geplant.
Olympia soll eine heile Welt ohne Strahlengefahr zeigen: Deshalb finden Wettkämpfe auch in der Präfektur Fukushima statt, und deshalb führt der Fackellauf durch verstrahlte Gebiete in Reaktornähe. Dabei treten in der Region radioaktive Hot-Spots mit einer bis zu 40-fachen Dosis auf.

Keine Verklappung von kontaminiertem Kühlwasser in den Pazifik!
Kein olympischer Fackellauf, keine Wettkämpfe in den verstrahlten Gebieten!

AKWs abschalten sofort – weitere Energiewende jetzt!

UG Stuttgart Abb Weltklimatag 2020 3217Bei schönstem Herbstwetter startete auf dem Schlossplatz die Kundgebung zum Weltklimatag. Die Umweltgewerkschaft hatte dazu eingeladen und eine Aktionseinheit bildete sich.

Die Kundgebung wurde getragen von Frauenverband Courage, Freundeskreis Flüchtlingssolidarität, Hochschulgruppe der Umweltgewerkschaft, MLPD, ÖDP, Offensive Metaller, Solidarität International, Solidaritätskreis der Daimler-Kollegen und Umweltgewerkschaft. Attac und Liberation Stuttgart beteiligten sich mit Plakaten und Transparenten. Es waren in wechselnder Besetzung ungefähr immer 100 Menschen dabei. Die Kundgebung und die anschießende kleine aber kämpferische Demonstration wurden von den jungen Mitgliedern der Hochschulgruppe der Umweltgewerkschaft geleitet und anziehend und lebendig moderiert.
Die Redner waren sich einig: wir haben immer weniger Zeit zu verlieren. Bis 2030 muss die weltweite Emission von Treibhausgasen um 70 – 90 % reduziert sein – also definitiv: Schluss mit Kohle-, Öl- und Gasverbrennung. Die Vertreterin der Hochschulgruppe der Umweltgewerkschaft machte an einem mathematischen Beispiel deutlich, wie die Zerstörung der Umwelt eine eigene Dynamik entwickelt.

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