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Kontakt: Jochen Schaaf, Wolfmahdenstraße 36, 70563 Stuttgart
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Fukushima Demo 08 03 2020 Neckarwestheim

DEMO

So, 8.3.2020

Start: 13 Uhr Bahnhof Kirchheim/Neckar

Ziel: AKW Neckarwestheim

www.endlich-abschalten.de

Die Atomruinen und die Olympiade in Tokio 2020

Am 11. März 2011 kam es in Fukushima (Japan) in drei Atomreaktoren zur radioaktiven Kernschmelze. Die gesundheitlichen Folgen der radioaktiven Verstrahlung werden weiter verharmlost und geleugnet.

Eine Voraussetzung für die Vergabe der Olympischen Spiele 2020 an Japan war die Zusicherung des japanischen Präsidenten an die Olympische Gemeinschaft, dass die Atomkatastrophe in Fukushima unter Kontrolle sei. Die Wirklichkeit sieht anders aus! Bis heute dauert die unkontrollierte, gesundheitsgefährdende Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung und das Meer an. Im Distrikt Fukushima besteht zudem die anhaltende Gefahr, dass erneut Radioaktivität durch schwere Stürme aufgewirbelt, durch Überflutungen oder Waldbrände freigesetzt wird.

Die japanische Regierung hat nach dem Super-GAU die Grenzwerte per Dekret von 1 mSv auf 20 mSv erhöht, um eine Rückkehr der Bewohnerinnen und Bewohner in die dekontaminierten Gebiete zu erzwingen. Sie verstößt damit gegen international geltende Strahlenschutz-Regularien. Insbesondere Kinder, Schwangere sowie Kranke und ältere Menschen sind dadurch nachhaltig in ihrer Gesundheit bedroht.

Zur Olympiade ist die Austragung olympischer Baseball- und Softball-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima geplant – 50 Kilometer von den havarierten Atomkraftwerken Fukushima Daiichi entfernt. Und in nur 20 Kilometer Entfernung von den Reaktoren startet am 26. März 2020 im sogenannten J-Village der olympische Fackellauf, der durch offiziell dekontaminierte Gebiete führt, die jedoch bis heute von radioaktiven Hot-Spots übersät sind.

Wir fordern den Verzicht auf die Austragung der olympischen Baseball- und Softball-Wettkämpfe in Fukushima-City! Kein olympischer Fackellauf in den verstrahlten Gebieten!

Veranstaltung Istanbul Kanal 1

Am 31. Januar war die Umweltaktivistin Beyza Üstün in Stuttgart um zu berichten; wir erfuhren davon durch eine türkische Aktivistin im Widerstand gegen Stuttgart 21.
Beyza Üstün sprach vor etwa 50 türkischsprachigen Stuttgartern im Tohum Kulturverein über das Projekt Kanal Istanbul und den aktuell dagegen geführten Widerstand. 2 Frauen übersetzten für uns 4 Besucher, die kein Türkisch sprechen.

Wir verurteilen aufs schärfste den feigen Angriff auf unser Mitglied Otto bei der Kundgebung „Faschistisches Mobbing im Betrieb rechtfertigt Entlassung“!

Der Daimler-Konzern hatte zwei Verantwortliche für faschistische Mobbing im Betrieb gekündigt. Die beiden gingen unterstützt von Oliver Hilburger (Chef der faschistoiden Betriebsrats-Gruppe „Zentrum Automobil“ bei Daimler und ehemals Gitarrist der faschistischen Band "Noie Werte") dagegen vor Gericht.
Am 19.12.2019 mussten diese faschistoiden Kräfte beim Landesarbeitsgericht (LAG) Stuttgart erneut eine Niederlage einstecken. Die Fellbacher Zeitung berichtet: "Am Ende weist das Gericht die Berufung …. zurück, bestätigt die Kündigung und lässt keine Revision zum Bundesarbeitsgericht zu."

Zu einer Kundgebung vor dem LAG hatten der DGB, die IG-Metall-Vertrauenskörperleitung Untertürkheim und die Bündnisse "Zusammen gegen Rechts - Rems-Murr" sowie "Stuttgart gegen Rechts" aufgerufen.
Leider kam es am Rande dieser Kundgebung erneut zu feindseligen Attacken liquidatorischer Kräfte aus dem „antifaschistischen“ Lager gegen ein Mitglied der Umweltgewerkschaft und ein Mitglied der MLPD. Die Umweltgewerkschaft Stuttgart wollte sich auch zu dieser Kundgebung mit einem Flugblatt beteiligen. Unser Mitglied Otto, der dies vor dem LAG verteilte, wurde von fünf bis sechs Leuten zunächst bedrängt und ihm dann die Flugblätter gewaltsam aus der Hand gerissen und vernichtet. Schließlich gingen einige aus der Meute zu körperlichen Angriffen über, indem sie ihn verdeckt von hinten und von der Seite anrempelten und zweimal gegen das Schienbein traten und von hinten einen heftigen Schlag in den Rücken versetzten. Otto musste daraufhin den Arzt konsultieren. Es besteht der Verdacht auf eine Rippenschädigung.

Wer so antifaschistische Kräfte schädigt, will keine breite Front gegen AfD und Faschismus aufbauen. Wer sich so verhält, spaltet die antifaschistische Bewegung und wird liquidatorisch. und dient damit nur den Interessen der AfD und der Faschisten.
Unsere Solidarität gehört Otto.

ANHANG:

  Dieses Flugblatt wollten wir verteilen

und wurden von selbsternannten "Antifas" mit Gewalt daran gehindert: 

Entrissenes Flugi gegen Faschisten bei Daimler Stgt 12 2019

 

Wir verurteilen aufs schärfste den feigen Angriff auf Transparent und Plakate der MLPD und auf unser Mitglied Joachim. Ihm gehört unsere Solidarität und Mitgefühl.
Bei der Demo „Für eine Welt, in der niemand fliehen muss!“ am Samstag, den 7.12.2019 in der Stuttgarter Innenstadt wurde von einem vermummten jungen Mann mit einer Sprühdose ein Anschlag auf ein Transparent „Die Zukunft liegt in unsrer Hand - weltweit“ und ein Schild der MLPD „Stoppt das Morden im Mittelmeer – Recht auf Flucht!“ unternommen. Er wollte diese unkenntlich machen, wobei er von mehreren "Vermummten" begleitet wurde.

Unser Mitglied Joachim, der diesen Vorfall aus nächster Nähe beobachtete, stellte sich ihm in den Weg. Darauf hin wurde Joachim aus nächster Nähe gezielt ins Gesicht ein roter Sprühstoß verpasst. Joachim musste von den anwesenden Sanitätern behandelt und ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Dieser Angriff ist diametral gegen den Sinn und Zweck der Demonstration mit Kundgebung „Für eine Welt bei der niemand flüchten muss“ gerichtet. Wer sich benimmt wie AfD und die Faschisten und auch das Augenlicht von Joachim angreift und in Kauf nimmt, dass er erblinden könnte, gehört nicht mehr ins Lager der fortschrittlichen und linken Kräfte. Er hat die Seite gewechselt. Konsequent wurde er wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung angezeigt.

Trotz strömendem Regen war die Stimmung in Stuttgart gut und kämpferisch. 3 Demonstrationszüge zogen mit lautstarken Parolen zum Hauptbahnhof. Die Teilnehmer waren bunt gemischt, nicht nur Schüler. Die Hochschulgruppe Stuttgart der Umweltgewerkschaft beteiligte sich im Rahmen von Campus for Future (CfF) an der Organisierung des Zugs vom Hölderlinplatz. Wir hatten Vorschläge für Parolen gemacht und uns im Rahmen von CfF auf gemeinsame Parolen und Musik geeinigt. Einig
waren wir uns auch, dass wir keine Bevölkerungsgruppen in den Parolen angreifen, wie „Es gibt kein Recht SUV zu fahren“.

Klimastreiktag Stuttgart 29 11 19 1 von 3 Klimastreiktag Stuttgart 29 11 19 2 von 3Klimastreiktag Stuttgart 29 11 19 3 von 3

Kundgebung vor Porsche1Mehrere hundert Menschen haben am Freitag, den 25.Oktober vor dem Porsche-Museum in Stuttgart gegen Autokonzerne demonstriert. Wir marschierten vom S-Bahnhof Zuffenhausen über die Schwieberdinger Straße zum Porscheplatz, wo eine kämpferische Kundgebung stattfand.
Anlass war der vom „Handelsblatt“ initiierte Automobilgipfel, auf dem sich am Wochenende zahlreiche hochrangige Vertreter der Autokonzerne trafen. Bei der Demo ganz vorne mit dabei war Jürgen Resch, Chef der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der als Hauptredner auftrat. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis mehrerer Gruppen und Organisationen. Auch die Umweltgewerkschaft hatte dazu aufgerufen.
Die Automobilität in der heutigen Form mit ihren Verbrennungsmotoren à la Porsche, Audi, Volkswagen und Daimler ist Mitverursacher der Klimakrise. Sie vergiftet weltweit die Luft zum Atmen. Sie raubt weltweit Menschen und Tieren wertvollen Lebensraum. Sie nützt wenigen und schadet schließlich allen. Es ist der kapitalistischen Profitwirtschaft geschuldet. Ohne sie wäre die Welt besser

Kundgebung vor Porsche2Vor dem Porsche-Zentrum hatte Jürgen Resch das Wort ergriffen. Er kritisierte unter anderem, dass die Industrie immer größere und schwerere Autos herstelle und der Anteil der SUV stetig steige. Auch schaffe es die Industrie nicht, erschwingliche Elektro-Autos der Mittelklasse zu produzieren. „Unter den 20 meist zugelassenen E-Fahrzeugen der Welt befindet sich kein deutsches Modell“, so Resch.

Er forderte die Manager von Porsche auf, keine „Klima-Killer-Autos“ mehr zu produzieren und die Anliegen der Klima-Demonstranten endlich ernst zu nehmen. Er forderte auch die Nachrüstung von geeigneten KATs auf Kosten der Konzerne. Paula Bär, Vertreterin der Gruppe Kesselbambule, sagte, der Klimawandel sei kein isoliertes Problem, sondern Symptom unseres Lebenswandels. Im Anschluss an die Kundgebung fand noch eine Blockade des Museumszugangs statt.


Kundgebung vor Porsche3Die deutschen Automobilkonzerne sind keine Partner beim Kampf gegen die Erderwärmung. Sie gehören zum Kartell der Klimakiller. Gegen den massiven Ausbau des privaten Personennahverkehrs hilft nur der schnelle und attraktive ÖPNV zum Nulltarif!
Die Kundgebung am Freitag Nachmittag bei Schichtende fand große Beachtung bei den Porsche Kollegen. Auch Arbeiter aus anderen Großbetrieben beteiligten sich an der Demo und Kundgebung.

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