Aktivitäten der einzelnen Regionalgruppen in Auflistung:


Regionalgruppe Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen:

Kundgebung am 8.12.2018
Wo: Mannheim, 02 (neben der Post)
Wann: 15-17:00 Uhr

Dazu haben wir den Aufruf der UWG an alle Umweltorganisationen und Parteien am Ort verschickt und sie eingeladen, einen eigenen Stand zu machen und das offene Mikrofon zu nutzen. Der Kreisverband der "Grünen" hat zugesagt, andere Gruppen sind angefragt.


Regionalgruppe Heilbronn:

Kundgebung am 08.12.2018
Wo: vor der Nikolai-Kirche
Wann: 10 bis 13 Uhr

Schwerpunktthema: Abgasskandal (Heilbronn hohe Stickoxidbelastung, Verkehrsinfarkt-Autobahnknoten, Audi-Standort Neckarsulm).
Initiator ist die Umweltgewerkschaft, andere Organisationen sind angefragt.


Regionalgruppe Tübingen:

Info-Tag am Sa. 08.12.2018
Wann: Uhrzeit steht noch nicht fest
Wo:Tübingen, Fußgängerzone zwischen Bahnhof und Neckarbrücke

Viele Stände, Diskussion am offenen Mikrophon
Die ÖDP und die Stadt Tübingen haben sich bereits gemeldet, weil sie mitmachen wollen.


Bergkamen:

Das Wahlbündnis BergAUF Bergkamen hat zu einer gemeinsamen Aktion eingeladen. Bisher angeschlossen haben sich: Die BI gegen die L821n, die MLPD.

Kundgebung und ggf. Demonstration im betroffenen Ortsteil Oberaden.

Geplant ist, den Schwerpunkt auf den aktiven Widerstand gegen die L 821n zu legen, da diese Straße auch aus klimapolitischer Sicht entschieden zu bekämpfen ist. Eine Kundgebung und ggf. Demonstration im am meisten betroffenen Ortsteil Oberaden ist vorgesehen. Zur demokratischen Beratung des gemeinsamen Vorgehens ist 2 Wochen vorher eine Beratungstreffen angesetzt.


Regionalgruppe Darmstadt:

Infostände am 8.12.2018
Wann: von 11-13 Uhr
Wo: auf dem Luisenplatz

Geplant sind Kurzreden, Musik, Sketche, Theater usw.

Bisher machen mit: UG, NF, MLPD, REBELL mit Rotfüchsen, Westwaldallianz, Greenpeace, Halkevi, Freunde der IAC aus Rüsselsheim, Montagsdemo Frankfurt, ATIF-Ober-Ramstadt, wahrscheinlich noch: Transition Town, Lokale Agenda und Friedensinitiative.


Regionalgruppe Saar:

Am Klimaaktionstag 2018 wollen auch wir in Saarbrücken aktiv werden.

Dazu schlagen wir eine gemeinsame Aktion möglichst vieler Umweltgruppen und Umweltbewegter vor: Samstag, 8. Dezember 2018
Wann: 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Wo: in Saarbrücken

Hier ist eine Kundgebung mit Infoständen in Form einer Aktionseinheit geplant. Sobald absehbar ist, wer alles mitmachen möchte, werden wir die notwendigen Genehmigungen bei der Stadt Saarbrücken beantragen.


 

Beschleunigter Übergang in die globale Klimakatastrophe muss dringend gestoppt werden!

Organisiert breite Proteste zum Weltklima-Aktionstag am 8.Dezember 2018 in allen größeren Städten!

Die Hitzewelle in Deutschland 2018 bis hinauf nach Skandinavien sprengte alle Rekorde in Bezug auf Dauer und Temperaturen. Selbst am Polarkreis wurden 30 Grad gemessen! Die neueste Studie des „Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung” warnt vor einer „Heißzeit” mit bis zu 5 Grad höheren Durchschnittstemperaturen in wenigen Jahrzehnten.
Doch Umweltministerin Svenja Schulze erklärte kürzlich, dass die „Klimaziele” in Deutschland für das Jahr 2020 „verfehlt” werden – anstatt alles zu tun, das Ruder noch herumzureißen! US-Präsident Trump verkündete im Sommer 2017 den Austritt der USA aus dem sowieso schon völlig unverbindlichen „Pariser Klimaabkommen”.
Doch überall auf der Erde zeigen immer krassere regionale Extremwettererscheinungen, dass die verheerende Klimaveränderung längst im Gange ist. Wechselwirkungen mit anderen Umweltzerstörungen, etwa die fortschreitende Regenwaldvernichtung oder die immer umfangreichere Massentierhaltung, beschleunigen diesen Prozess zusätzlich.

Dortmund, den 10.8.2018

In den Massenmedien findet eine bemerkenswerte Berichterstattung über die Hitzewelle statt. Man wird zugeschüttet und zwar etwas vereinfacht dargestellt: Wo brennt's gerade und was wird gemacht (was macht die Feuerwehr, wie verkaufen sich Ventilatoren, wie reagiert der Straßenbelag usw.; vielleicht auch noch die Frage, was mit der Ernte ist). Was wirklich passiert und was zu tun ist – das wird vorenthalten. Dies sind unter anderem folgende Gesichtspunkte:
Die Hitze führt nicht nur dazu, dass die Flora verödet. Mit dem Absterben der Pflanzen werden diese auch als CO2-Speicher abgetötet, mit der Auswirkung, dass der Treibhauseffekt verstärkt wird. Eine Katastrophe begünstigt also die andere. Das gilt nicht nur in diesen Zusammenhang.
Natürlich bleibt das nicht ohne Auswirkung auf die Fauna, weil die Natur in einem geschlossenen System existiert, worin sich auch der Mensch befindet.

Bild-Dokumentation am Beispiel Morteratsch-Gletscher/Schweiz

UG 2018 Gletscherdoku 1 TitelbildWeltweit schmelzen fast alle Gebirgs-Gletscher. Sie verlieren an Eismasse, sie werden also kürzer, schmaler und dünner. Hauptursache ist der Anstieg der Luft-Temperaturen aufgrund des zunehmenden Treibhaus-Effekts in der Erdatmosphäre. Vor allem die Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas zur Energieerzeugung für die kapitalistische Produktions- und Lebensweise setzt seit Mitte des 19. Jahrhunderts gigantische Mengen an Treibhausgasen frei. Der globale Temperatur-Anstieg war zu Anfang noch allmählich und sogar von kurzzeitigen oder regionalen Rückgängen unterbrochen. Inzwischen ist eine Beschleunigung der Erwärmung eingetreten – vor allem aufgrund der Wechselwirkung mit anderen umfangreichen Umweltzerstörungen (Regenwaldabholzung, ...) und von Rückkopplungseffekten.

"Die Anstalt" vom 27. Februar 2018 zum Klimawandel. Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-27-februar-2018-100.html

Grossdemo am Weltklimaaktionstag 1Rund 2.000 Menschen demonstrierten am 11.November unter dem Motto "Unsere Umwelt, unsere Zukunft, unser Widerstand" gegen die UN-Klimakonferenz in Bonn.

Das „Aktionsbündnis zum Weltklimatag Darmstadt“ war mit Teilnehmern der Umweltgewerkschaft, des Jugendverbands Rebell und den Kindergruppe Rotfüchse, Mitgliedern der internationalen Automobilarbeiterkonferenz von Opel-Rüsselsheim und dem Kreisverband der MLPD mit 40 Teilnehmern dabei. Nach Abzug der Kosten für die Busfahrt konnten wir noch 20,-€ an das Organisationsbündnis spenden.

Alle Demonstranten wollten die Zukunft nicht den Herrschenden überlassen. Ein großer Erfolg für die kämpferische Umweltbewegung.

Die Kritik richtete sich gegen das Pariser Klimagipfel-Abkommen, was als unzureichend und völlig unverbindlich abzulehnen ist. Die einzelnen Länder stecken sich selbst Ziele. Wenn sie diese nicht erreichen, wie z.B. die Bundesregierung, hat das keinerlei Folgen - außer der fortgesetzten Umweltzerstörung. Keine der anwesenden Regierungen ist ein Bündnispartner der Umweltbewegung.

COP23 Grodemo Bild

Bündnis „Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn“

Internet: www.demo-klimakonferenz.de

fb: /Demoklimakonferenz

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressekontakt: Carlotta Grohmann, Tel.: 0151 25 03 40 04


- PRESSEMITTEILUNG -

2000 Teilnehmer*innen auf COP23-Protestdemo ab Bonn/Münsterplatz

Bonn, 12.11. 2017 – Rund 2000 Teilnehmer*innen aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen an der COP-kritischen Protestdemo zum Weltklima-Aktionstag am 11.11. in Bonn teil.

„Am allermeisten bestach die inhaltliche Vielfalt, politische Breite und Lebendigkeit dieser Demonstration!“ meinte Carlotta Grohmann vom Koordinierungskreis des Aktionsbündnisses aus 22 Organisationen und Gruppen. Viele Jugendliche prägten vor allem die Spitze des Demonstrationszuges unter dem Motto „Unsere Umwelt – Unsere Zukunft – Unser Widerstand“. Auffällig und in diesem Umfang auch neu auf einer Umweltdemonstration waren betriebliche Delegationen aus Stahlbetrieben, Bergbau, Auto- und Elektroindustrie.