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Kontakt: Axel Korn, Ochsensteige 12/4, 89075 Ulm. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Juni

 Mi 1.6. 18 Uhr Monatstreffen im  Biergarten Kokoschinski:  Austausch; Planung Mitgliederwerbekampagne und Jahresprogramm

 

Juli

 Mi 13.7. 14 Uhr (geänderter Termin)  Führung durch das Klärwerk Steinhäule  (Bitte um Anmeldung über Mail-Kontaktadresse)

 Sa 23.7.  15-22 Uhr  Besuch Liederfest der Naturfreunde  am Spatzennest bei Weidach

 

August

 Di, 2.8. 14-17h Teilnahme an Führung Botanischer Garten (Treff: Oberer Eingang). Im Anschluss Offener Treff im dortigen Biergarten.

 Sa 6.8.  Aktion gegen Atomwaffen zum Hiroshima-Jahrestag

 

September

 Fr. 2.9. Besichtigung des Zementwerks Schelklingen (HeidelbergCement) (Bitte um Anmeldung über Kontakt-Mailadresse)

 Di 6.9. 14.-17h Teilnahme „Förster-Crashkurs“ (ForstBW) Treffpunkt: Söflingen, Maienwäldle, Wanderparkplatz

 Sa 17.9. Aktionsstand beim Green Parking Day zum Thema Flächenverbrauch und Verkehr in der Innenstadt

 Fr 30.9. 14.30-16.30 Teilnahme an Pilz-Führung (ForstBW)  Treffpunkt: Blaubeuren-Asch Am Pfarrgarten 6

 

Oktober

 Mi 12.10  Offener Treff (Uhrzeit und Ort werden rechtzeitig bekanntgegeben). Themen:

-          Einführung in die Bildbearbeitung

-          Vorbereitung Weltklimatag (Aktionseinheit?)

 Sa 22.10. Teilnahme am Christbäume-Pflanzen (auch für Kinder; ForstBW) in Ehingen, Waldgaststätte, 10-14h,

 

November

 Sa 12.11. Weltklimatag-Aktion in Ulm

(Weltklimakonferenz COP27 6.-18.11.2022 in Scharm asch-Schaich/Ägypten )

 

Dezember

 7.12.  Offener Treff zum Jahresabschluss mit Bildern, Berichten von der Weltklimakonferenz u.a.   (Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben)

 

Ostermarsch 2022 1 NazidenkmalDer Ostermarsch stand ganz im Zeichen des Ukrainekriegs. Einhellig wurde der russische Einmarsch in die Ukraine verurteilt. Aber noch mehr Waffenlieferungen, was die Ampelregierung jetzt beschlossen hat,  heißt weiter Öl ins Feuer gießen. Das lehnten die Ostermarschierer ab.

Ein Redner lenkte auch den Blick auf die vielen heute ausgeblendeten Kriege der letzten Jahre und der Gegenwart. Allein im Jemen kostete der Krieg 380000 Menschenleben – ausgelöscht auch durch Waffen deutscher Hersteller – auch aus Ulm - , die ganz legal auf Umwegen über Ägypten und Südafrika zum Einsatz kommen.  

Foto: Stopp beim von den Nazis errichteten Denkmal an der Karlstraße für die Helden  des 1. Weltkriegs. Erinnert wird an die getöteten Offiziere und Untergebene, nicht an die zivilen Opfer. Eine Abstimmung ergab: Weg damit.

Viele Gespräche drehten sich um den Aufbau einer wirkungsvolleren, international koordinierten Friedensbewegung.

 

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Die Südwestpresse zählte 400 TeilnehmerInnen des ersten Klimastreiks dieses Jahres. Darunter ziemlich viele Jugendliche, großenteils mit eigenen Schildern und Transparenten. Wer vor der Demo noch kein Schild hatte, konnte sich eines im Rahmen unserer Mal-Aktion machen.

 

Einige OrdnerInnen versuchten den undemokratischen "Keine Parteien"- Wunsch gegenüber einer MLPD/Rebell-Gruppe durchzusetzen, auch mit herbeigerufener Polizei. Selbst unsere UG-Fahne war einer Ordnerin zu links oder was, die Ordnerin wusste keine Begründung. Wir finden: Eine solidarische Strategiedebatte sieht anders aus. Vielfalt - Auseinandersetzung - Einheit: So wird die Klimabewegung stark.

 

Die Demo war laut, munter, kämpferisch. Für Klimagerechtigkeit, gegen eine Rückkehr zu Gas, Kohle und Atomkraft.

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   Der Wunsch nach einem Ende von Putins Krieg in der Ukraine war auch allgegenwärtig. Einige    PACE- Fahnen waren dabei, jedoch keine Vertretung der Ulmer Friedensbewegung. Die Umweltgewerkschaft unterstützt derzeit Bestrebungen für den Aufbau einer neuen, international koordinierten und unabhängigen Friedensbewegung.

 

 

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Protest Ukraine Krieg ukraine Protest 2Kundgebung und Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine am Samstag, 26.März.

 

 

 Hier der aktuelle UG-Flyer zum Ukraine-Krieg. Weiterer Inhalt:

- Spendenaufruf

- Hilfstransporte ins polnische Grenzgebiet

- Stellungnahme zum Rollback der Ampelkoalition bei Kohle und Atomenergie

https://www.umweltgewerkschaft.org/de/region-ost/1988-sofortiger-stopp-der-kampfhandlungen-in-der-ukraine-aktuelle-stellungnahme-des-ug-bundesvoorstands-27-2-22.html

Ulm, 28.2.22: Wegen eines provisorischen Bettenhauses für die Uniklinik soll ein Stück Eichen- und Buchenwald gerodet werden. Charlie und ihre Freund*innen wollen das verhindern und haben die Bäume "besetzt". Seit über einer Woche leben und schlafen sie in Baumhütten und Zelten. Anwohner, Uni-Beschäftigte und Freunde versorgen sie mit heißen Getränken und Essen. Landesregierung, Uni-Leitung und Stadtverwaltung : Jeder schiebt dem anderen die Verantwortung zu. Transparenz und Demokratie sehen anders aus!

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Baumhäuser 1

Ein Förster erklärte, wie wertvoll auch noch das kleinste Stück Wald ist. So ist der Waldboden eine wichtige Kohlenstoff-Senke. Ein Zentimeter kohlenstoffhaltige, schwarze Humusschicht braucht 100 Jahre um sich zu bilden! Wälder senken die Temperaturen und prägen das Klima in den Städten mit. Neue Baumpflanzungen können gefällte alte Bäume nicht ausgleichen.

Bauen, bauen... : Der Ulmer Bau-Bürgermeister setzt da die Prioritäten. Dagegen wurde jetzt ein Zeichen gesetzt. Die Bevölkerung ist nach dem Beschluss der Verbreiterung der Adenauerbrücke und verschiedenen Bausünden zunehmend sensibilisiert und wachsam.  An der Kundgebung heute nahmen rund 60 Personen teil.

An die Aktivisten am AKW Gundremmingen!

Seit Bestehen unserer UG- Gruppe in Ulm war der Widerstand gegen die Nutzung der Atomenergie immer ein Thema, ob als Mobilisierung auf Demos in Günzburg und Gundremmingen oder als Aufklärungsarbeit über die Gefahren, zuletzt auch der Atommülllagerung. Das wäre ohne Euren kontinuierlichen und verlässlichen AKW-Widerstand vor Ort so nicht möglich gewesen. Die Newsletter des Forums waren/sind dabei eine wichtige Informationsquelle zur Entwicklung von Argumenten gegen die Behauptungen, dass Atomenergie "sicher", "billig" und "klimaneutral" sei. Anlässlich der endgültigen Abschaltung des letzten verbliebenen Reaktorblocks heute danken und gratulieren wir euch!

UG Ulm, Vorstand

Glückwunsch AKW

Ulm ist mit seiner Randlage am Kalkgebirge Schwäbische Alb im Westen und Norden von Zementwerken der Konzerne Schwenk-Zement und HeidelbergCement umgeben.

Die Zementindustrie allein und die Bauindustrie haben weltweit einen enormen Anteil an den Kohlendioxid-Emissionen. Das kommt von der Verbrennung von Kohle, Erdöl oder -neuerdings- Kunststoffmüll. Technisch ist man durchaus schon in der Lage, Zement und Beton weitgehend nachhaltig zu produzieren. Es gibt auch alternative oder recycelte Baustoffe. Unsere Zementwerke sind aber nicht nur "Klimakiller", sondern auch Müllverbrennungsanlagen! Neben Altreifen und Gewerbemüll kommen immer häufiger Kunststoffverpackungen als sogenannte "Ersatzbrennstoffe" in die Klinkerbrennöfen. Diese EBS basieren auf fossilem Erdöl und sind damit alles andere als "grün". Sie stammen aus unseren über den Grünen Punkt getrennt gesammelten Verpackungen. Trotz Recycling-Symbol gelangt ein Großteil des Gelben Sack-Inhalts in Zementwerken!

Eine Tonne Kunststoff setzt bei ihrer Produktion 1,3t CO-2 frei, und bei ihrer Verbrennung nochmal fast 3 Tonnen.

Zusätzlich geben die Zementwerke wie andere Müllverbrennungsanlagen Feinstäube und Giftstoffe in die Umwelt ab, trotz moderner Filterung. Nur etwa 2 Dutzend chemische Verbindungen werden über (industriefreundlich gesetzte) Grenzwerte kontrolliert. Und die Anlagen hinterlassen giftige Schlacke und Filterkuchen, die entsorgt werden müssen. Das geschieht in Salzbergwerken und stellt eine Gefährdung dar.

Abfälle sind aber Wertstoffe, die in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden müssen. Für die kapitalistische Wirtschaftsweise ist die Verbrennung am rentabelsten - für eine am Gemeinwohl orientierte Wirtschaft wäre eine Kreislaufwirtschaft ein volkswirtschaftlicher Gewinn!

Die Umweltgewerkschaft Ulm fordert eine Abkehr von jeder Abfallverbrennung, sei es für die Zementproduktion oder auch für Fernwärme. Für die so "umweltfreundliche" Ulmer Fernwärme wird Abfall und Alt und Frischholz verbrannt. Dabei sind technisch durchaus nachhaltige Energiequellen zur Wärmrerzeugung möglich. Damit nicht genug: Auch Klärschlamm wird am Ende der Abwasserreinigung in der Neu-Ulmer Anlage Steinhäule immer noch verbrannt.

Lesen Sie bitte unsere kleine Broschüre "Statt Müllöfen - nachhaltige Kreisläufe für die Region Ulm/Neu-Ulm". Wir analysieren die Folgen, zeigen Alternativen auf und stellen Forderungen. Die Publikation ist als Beitrag der UG zur Ulmer Klimaschutzdebatte gedacht und bietet eine Menge Links zu Artikeln und wissenschaftlichen Arbeiten zur weiteren Beschäftigung.

Wir freuen uns auf Ihre Kritiken und Hinweise und über jede Unterstützung bei diesem Projekt.

Müllöfen Deckblatt für Link

Aktiv gegen Weltkriegsgefahr UG Plakat2022 DIN A4 210x294

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