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und zur UG-Delegation

bei der 3.Weltfrauenkonferenz

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Kontakt: Regionalgruppe Saarbrücken (Saarland), c/o Reiner Aulenbacher, Schillstr. 51,  66113 Saarbrücken, Tel. 0681 75068,
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20220617 saarbruecken Grillfest Velsen 800

Am 17. Juni 2022 hat die Umweltgewerkschaft, Regiogruppe Saarbrücken, gemeinsam mit unseren syrischen Freunden ein kleines Sommerfest an der Grillhütte des Erlebnisbergwerk Velsen durchgeführt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Sprecher der Regiogruppe, Reiner Aulenbacher, wurde das Projet unserer syrischen Freunde im Ahrtal und ihren neues Projekt, der Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine, vorgestellt.

Über 40 Leute waren gekommen. Das Fest wurde u.a. von Solidarität International und dem Frauenverband Courage mit unterstützt. So konnte eine Vertreterin von Courage Saarbrücken die kommende Weltfrauenkonferenz in Tunis vorstellen und auch für die örtlichen Aktivitäten Werbung machen.

Ein Höhepunkt war das gemeinsame Essen. Unsere syrischen Freunde überraschten uns mit einer für uns neuen Form der "Hähnchen-Zubereitung". Unsere syrischen Freunde erzählten, dass sie mittlerweile über 250 Helfer sind, auf ganz Deutschland verteilt. In vielen Gesprächen konnten neue Verbindungen hergestellt werden und auch weitere gemeinsame Projekt für die Zukunft wurden ins Auge gefasst.

Am Ende waren wir uns alle einig, das gemeinsam organisierte Fest war ein voller Erfolg und es wird nicht das letzte sein.

Umweltgewerkschaft, Regiogruppe Saar

Am 11. März 2022 haben wir, wie auch andere Gruppen eine Kundgebung zum Jahrestag des Atomunfalls Fukushima durchgeführt. Dazu hatten wir alle uns bekannten Umweltorganisationen und ähnlich aus Saarbrücken eingeladen.

Lediglich die MLPD ist gekommen. So wie es aussieht, haben vor allem die anderen Parteien oder Parteien nahestehende Umweltgruppen so kurz vor der Landtagswahl wenig Interesse an einer Bündnisarbeit und stellen sich lieber alleine irgendwo hin. Auch für viele Passanten, die bei unserer Kundgebung stehenblieben und zuhörten, war das Thema Fukushima weit weg. Tiefgehende und teilweise lebhafte Diskussionen gab es immer dann, wenn es uns gelang den Bogen von ziviler und militärischer Nutzung der Kernkraft zu ziehen und einen konkreten Bezug zu den Problemen der Atomkraftwerke in der Ukraine herzustellen.

Nach diesen Beiträgen nahmen auch mehr Leute das zentrale Flugblatt, teilweise sehr nachdenklich. Bei den Gesprächen merkte man auch, dass die ganze Berichterstattung über den Ukraine-Krieg die Menschen sehr beeinflusst und nur wenige diese kritisch betrachten. Aber auch, dass einige nur noch genervt sind, auch im Bezug auf den Wahlkampf im Saarland. Viele können die ganzen Aussagen die sie hören nicht mehr eindeutig einer Partei zuordnen. So stellt sich die CDU nach jahrelanger Blockade von heute auf morgen als Umweltschutzpartei hin und überholt selbst die SPD links mit der Forderung nach einem 365 € Jahresticket für den ÖPNV. Jeder ist auch plötzlich für den Ausbau der Windkraft und erklärt den schleppenden Ausbau damit, dass bürokratische Hürden den Prozess verzögern würden und abgeschafft gehören. Zwischen den Zeilen bekommt man dann mit, was alles zu den bürokratischen Hürden gehört: Vor allem die Möglichkeit der Einsprüche von Bürgern und Umweltorganisationen.

 UG Saar Fuku2022 01

Ein Highlight der Kundgebung war der Besuch einer Delegation des Vereins "Syrische Freiwillige in Deutschland". Sie nutzten die Gelegenheit einen kurzen Überblick über ihre Unterstützung des Aufbaus im Ahrtal zu geben und berichteten, dass sie momentan dabei sind, Hilfskonvois mit Sachspenden, die im Ahrtal nicht gebraucht werden, für die Ukraine zusammenzustellen. Damit wollen sie als "Flüchtlinge" auf der einen Seite anderen Flüchtlingen helfen und auf der anderen Seite auch einen ehrenamtlichen Beitrag für die Gesellschaft leisten, die sie vor Jahren als Flüchtlinge aufgenommen hat. Wir haben jetzt vereinbart, in Kontakt zu bleiben.

Trotz vieler interessanter Gespräche und auch tiefgehenden Diskussionen ist es aber nicht gelungen, konkret neue Mitglieder für die Umweltgewerkschaft zu gewinnen. Daran müssen wir noch arbeiten. Am Schluss der Kundgebung, Punkt 18.00 Uhr, stellten wir noch ein paar Kerzen auf und legten eine Gedenkminute für die Opfer der Atomunfälle ein.

Am 11. März 2021 jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Bis heute tritt massiv Radioaktivität aus und die zerstörten Reaktoren bilden weiterhin eine unüberschaubare Gefahr für die Umwelt und das gesamte Leben in dieser Region. Durch diesen Supergau wurde nicht nur gesamte Region im Nordosten Japans sondern das Meer und die Luft verseucht und Millionen von Menschen in dieser Region erhöhten Strahlungswerten ausgesetzt. Bis heute spielt die japanische Regierung die Folgen der Atomkatastrophe herunter und will der Atomenergie zu einem Comeback verhelfen. So sollen z.B. die geplanten Olympischen Spiele missbraucht und mit einem Fackellauf für die Eröffnungsspiele durch die verstrahlten Gebiete der Welt eine Normalität vorgetäuscht werden, die es seit dem Super-Gau nicht mehr gibt.

Angesichts der weiter existierenden Gefahren durch die Atomindustrie in zahlreichen Ländern der Welt, 35 Jahre nach Tschernobyl und 10 Jahre nach Fukushima, wollen wir mit einer Mahnwache an diese beiden größten bisherigen Atomkatastrophen erinnern.

Dies Mahnwache findet unter Corona-Bedingungen statt. Abstand und das Tragen von medizinischen Masken ist Pflicht.

Die Mahnwache findet statt:

Donnerstag, 11. März 2021, 16.00 Uhr, Gustav-Regler-Platz, Saarbrücken

UG Saarbrücken Weltklimaaktionstag 2020 113038

Auch in Saarbrücken gab es heute, am 14. 11. 2020 eine Kundgebung zum Klimaaktionstag.
Mit dabei waren neben uns, als Umweltgewerkschaft, die MLPD, der Frauenverband Courage und unterschiedliche vereinzelte Umweltkämpfer.

Bei der Kundgebung waren teilweise 40 Zuhörer, auch wenn sie wegen der Coronabedingungen größeren Abstand gehalten haben.

Die Redner bezogen sich nicht nur auf "reine" Umweltthemen, es wurde auch der Zusammenhang zu anderen politischen Themen hergestellt. So wurde herausgearbeitet, dass es in vielen Fällen die gleichen Kräfte sind, die die Coronakrise leugnen oder herunterspielen, die auch die Umweltkrise als nicht existent betrachten.
Auch die Rettung der Lufthansa als "systemrelevant" geriet in die Kritik, weil gleichzeitig angeblich das Geld für den Ausbau des ÖPNV wegen den Kosten der Coronakrise fehlen würde. Hier wurde klar gemacht, der ÖPNV, vor allem für unsere Schulkinder, ist für uns systemrelevant.

 

UG Saarbrücken Weltklimaaktionstag 2020 111128

friday for future og saarbrueckenSaarlouis, 22.02.2019

Heute fand in Saarlouis die erste Demo Fridays for future statt. Rund 1000 Schüler waren dem Aufruf gefolgt und trugen ihren Protest gegen die Klimapolitik auf die Straße. Es wurde diskutiert, u.a. dass es für die Jugend nicht mehr hinnehmbar sei, dass die Umwelt wegen dem Profit einzelner weiter zerstört und ihnen eine lebenswerte Zukunft genommen wird. Der Kapitalismus als System wurde an den Pranger gestellt. Verärgert waren viele Jugendliche auch darüber, dass sie zunehmend Anfeindungen älterer Mitmenschen aber auch reaktionärer Kräfte (u.a. in der Jungen Union) ausgesetzt werden, die die Jugend zu unkritischen, alles hinnehmender Befehlsempfänger degradieren will. Einig waren alle, "... es geht um unsere Zukunft. Alles was heute von verschiedenen Politikern, Kapitalisten usw. an der Natur verbrochen wird, müssen wir später ausbaden. Das lassen wir uns nicht mehr bieten." Die nächste regionale, saarlandweite Demo findet am Freitag, 15. März in Saarbrücken statt. Unterstützt wurde die Demo u.a. von der Umweltgewerkschaft, Regionalgruppe Saar, mit ihrem Know How, vor allem der Lautsprecheranlage.

Am Klimaaktionstag 2018 wollen auch wir in Saarbrücken aktiv werden.

Dazu schlagen wir eine gemeinsame Aktion möglichst vieler Umweltgruppen und Umweltbewegter vor:

Samstag, 8. Dezember 2018

11.00 Uhr bis 14.00 Uhr

in Saarbrücken

Hier ist eine Kundgebung mit Infoständen in Form einer Aktionseinheit geplant. Sobald absehbar ist, 

wer alles mitmachen möchte, werden wir die notwendigen Genehmigungen bei der Stadt Saarbrücken 

beantragen.

Bei Interesse bitte bei der Kontaktadresse melden

 

 

 

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