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Pressemitteilung

Berlin 22.4. Umweltschutz, Arbeitsplätze und soziale Rechte müssen auf Kosten der Profite internationaler Konzerne und Banken durchgesetzt werden!

 

Viele Menschen müssen derzeit horrende Preissteigerungen schultern, ihnen wird massenhaft ihr Erspartes enteignet. Wir sind daher der Meinung, dass in den Tarifrunden in 2022 hohe Lohnforderungen erstritten werden müssen, jeder Arbeitsplatz verteidigt werden muss und eine 30h Woche bei vollem Lohnausgleich erkämpft und neue Arbeitsplätze entstehen müssen z.b. bei der Umstellung auf ein umweltverträgliches Verkehrssystem. Stattdessen wird aber eine massive Spaltung von Arbeiter- und Umweltbewegung betrieben. Ruchir Sharma, Chefstratege beim US – Finanzkonzern Morgan Stanley, macht eine „Greenflation“ für die Probleme verantwortlich. Die Ursache für steigende Rohstoffpreise etwa für Kupfer, Platin und Lithium wäre die Energiewende.1 Auch die AFD hetzt gegen die Umweltbewegung als angeblicher Verursacher der wachsenden Armut der Bevölkerung. Mirjam Gärtner, Mitglied des Bundesvorstands, sagt: „Die Ursache für die Preissteigerungen und Armut sind aber skrupellose Spekulanten an den Rohstoff – und Energiebörsen, die aus Situationen wie einer Umstellung auf andere Energieträger oder dem Krieg in der Ukraine ihr Geschäft ziehen. Sie begründen ihre Handlung mit der Energiewende, und missbrauchen das wachsende Umweltbewusstsein der Menschen, deren Sorge um die Zukunft der Umwelt. Genau diese Spekulationen sind aber Produkte der Profitlogik, die auch den rücksichtslosen Raubbau an Naturstoffen, der Monokultur in der Landwirtschaft, grassierenden Hunger und Elend hervorbringt. Die Abwälzung der Kosten für Umweltschutzmaßnahmen auf die Verbraucher und Arbeiter kritisieren wir ebenfalls. ob über erhöhte Preise, neuen Steuern wie dem CO2 Preis oder Lohnraub und Arbeitsplatzabbau – wir zahlen diese Zeche nicht, sondern das Verursacherprinzip muss gelten. Umweltschutz auf Kosten der Profite und Profiteure zur Rechenschaft ziehen

Während der Umschlag in die Umweltkatastrophe sich beschleunigt, weisen Konzerne wie VW, SIEMENS, TKS Stahl Rekordgewinne aus – und die Massen sollen die Zeche zahlen? 71% der CO2 Emissionen werden von 100 internationalen Konzernen erzeugt – diese Firmen leisten kaum einen echten Beitrag zum Umweltschutz und werden dafür noch belohnt. Die Umweltgewerkschaft kämpft für Arbeitsplätze und Umweltschutz. Ohne die würde es für uns alle reichen und wir könnten den Reichtum für die Rettung der Umwelt einsetzen – Ideen und Vorschläge gibt es genug. Deshalb „stehen wir für eine menschenwürdige, gerechte Gesellschaft ohne Ausbeutung von Mensch und Natur. Zentrale Merkmale davon sind weltweiter ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Produktion auf der Basis erneuerbarer Energien sowie ein verantwortungsvoller Konsum.“ (Grundsatzprogramm)

Die Erde vor dem Kollaps retten – mach mit!

1 www.rnd.de/politik/klima-rohstoffe-fuer-energiewende-werden-knapp-greenflation-als-bedrohung-A4CLUMF3DJCXLNWWV54E6LWPMQ.html

 

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