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So könnte man das Ergebnis „populistisch“ auf den Punkt bringen. Denn die für eine halbe Million teure Mooswand an Deutschlands schmutzigster Straßenkreuzung ist zu einem Drittel abgestorben. Mit ihr droht auch die Hoffnung der GRÜNEN-Stadt- und Landesregierung zu sterben, den Feinstaub und die Stickoxide am Neckartor in Stuttgart einfach rauszufiltern. Auf 100 Meter Länge und 300 Quadratmetern sollten das „Graue Zackenmützen-, das Zypressenschlaf- und das Frauenhaarmoos unter erschwerten Bedingungen an einer stark befahrenen Straße im Freien (dies) demonstrieren.“1
Das ist einfach nicht fair, von der Natur. Denn der Stadt kann man wirklich nicht vorwerfen, nichts zu tun: Mit Kleber haben sie es versucht, mit einem Staubsauger und jetzt mit einer Mooswand. Aber tapfer erklärt Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt: „Wir ersetzen das abgestorbene Moos, damit der Versuch ordentlich weiterlaufen kann.“
Kundgebung Demo Neckartor 11 01 2018Denn der Versuch der Schadensbegrenzung, den der Bürger zahlt, ist allemal leichter durchzusetzen, als mit Fahrverboten in Einheit mit Sofortmaßnahmen zur Erhöhung der Kapazität der ÖPNVW und des Nulltarifs, bei die Stadt massive Probleme mit Daimler, Porsche oder Bosch bekommt. Doch die wachsende Kritik und Widerstand in der Bevölkerung, der lässt sich nicht herausfiltern.
So fängt das Jahr 2018 mit einer Kundgebung der Bügerinitiative Neckartor am 11. Januar an: „Gesundheit schützen – Fahrverbote durchsetzen“2. Denn diese lässt sich von dem Aktionismus der Regierenden nicht den Kopf vernebeln: „13 Jahre ununterbrochene, gesetzeswidrige, behördlich geduldete und politisch geförderte Vergiftung aus dem Auspuff sind genug!

1 Stuttgarter Zeitung, 14.12.2017

2 Neckartor, 11.01.2018, 18:00 Uhr

 

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