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Veranstaltung,

  • Für die Rettung unserer Erde müssen wir selbst aktivwerden und einen breiten weltweiten Widerstand mitaufbauen.


    Die Umweltgewerkschaft Hamburg trifft sich jeden 1. Freitag im Monat um 18:00 Uhr im FLAKS,
    Alsenstraße 33, Altona Nord, Nähe S-Bahn Holstenstraße.


    Mach mit – werde Mitglied in der Umweltgewerkschaft!

    Überblick 1. Halbjahr 2019

    Freitag, 04.01.2019 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema:Auswertung Umweltkampftag, Halbjahresplanung
    Sonntag, 13.01.2019 Beteiligung an der LLL-Demonstration in Berlin mitTransparent
    Samstag, 19.01.2019 Beteiligung an der Demonstration „Wir haben es satt!“in Berlin mit Flyer und Transparent
    Freitag, 01.02.2019 Jahreshauptversammlung, 18:00 Uhr im FLAKS
    Freitag, 01.03.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS,Thema: Die Atomkatastrophe von Fukushima
    Montag, 11.03.2019 Aktion zum Fukushima-Jahrestag gemeinsam mit derHamburger Montagsdemo, 18:30 Mönckebergstr.
    Samstag, 23.03.2019 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in derGroßen Bergstraße
    Freitag, 05.04.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS,Thema: Selbstbau von Feinstaubmessgeräten
    Samstag, 20.04.2019 Beteiligung am Ostermarsch gegen das Fracking inRotenburg
    Montag, 22.04.2019 Beteiligung am Ostermarsch in Hamburg
    Sonntag, 28.04.2019 Beteiligung mit Informationsstand an der Protest- undKulturmeile in Brokdorf

    Mittwoch, 01.05.2019

    Beteiligung an der Mai-Demonstration in Hamburg
    Freitag, 03.05.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, Thema: Nachhaltige statt profitorientierterLandwirtschaft
    Samstag, 18.05.2019 Ausflug zum und Besuch des Klimahauses in Bremerhaven

    Freitag, 31.05.2019

    Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, ausnahmsweise eine Woche vorgezogen, Thema: Kohle
    Pfingsten,08.-10.06.2019 Gemeinsame Fahrt zum und Beteiligung amPfingstjugendtreffen in Truckenthal, Thüringen
    Samstag, 22.06.2019 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in derGroßen Bergstraße
    Samstag/Sonntag
    29./30.06.2019
    Gemeinsame Fahrt zum und Beteiligung am Inselfestdes Ferienparks Plauer See in Alt Schwerin

     

    Selbstbau von Feinstaubmessgeräten

    Am Freitag, 5. April 2019, führen wir auf unserem monatlichen Gruppentreffen im FLAKS, Alsenstraße 33 von 18:00 bis 20:00 Uhr ein selbst gebautes Feinstaubmessgerät von der Stuttgarter Umweltgewerkschaft und einen in Hamburg beschafften Bausatz vor.

    Zu dem Bausatz gibt es einen Bauplan des OK Lab Stuttgart. Damit sendet das Gerät seine Messwerte über WLAN zu deren Server von wo sie – genauso wie die von vielen Stationen anderer Freiwilliger – über das Internet abgerufen werden können.

    Messgeraet Stuttgart

    Das von der Stuttgarter Umweltgewerkschaft geliehene Gerät verwendet den gleichen Sensor, unterscheidet sich aber von dem Bauplan des OK Lab dadurch, dass es die Messwerte im Gerät selbst auf einer Speicherkarte speichert und auf einem kleinen Display anzeigt. Wir besprechen diese beiden Alternativen für den Bau von eigenen Geräten und geben eine Einführung in den Selbstbau.

    Der weitere Einsatz der selbstgebauten Geräte für unsere Arbeit wird auch besprochen.

    Besuch des Klimahaus Bremerhaven 8° Ost

    Bremerhaven Havenwelten 2010

    Das Klimahaus 8° Ost in Bremerhaven bietet eine virtuelle Reise entlang ungefähr des 8. östlichen Längengrads bis zum Südpol und zurück entlang etwa des 172. westlichen Längengrads bis zum Nordpol und wieder bis Bremerhaven. Man erlebt dabei die unterschiedlichen Klimazonen der Erde auf fünf verschiedenen Kontinenten. In einem weiteren Themenbereich geht es um die natürliche Veränderung des Klimas in der Vergangenheit und seine von Menschen verursachte Veränderung in Gegenwart und Zukunft. Ein dritter Bereich soll Möglichkeiten zur Vermeidung des Ausstoßes von Treibhausgasen aufzeigen.

    Treffpunkt Samstag 18.05.2019, 07:00 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof/Hachmannplatz. Abfahrt 07:15 Uhr mit Metronom, Nordwestbahn und Bus, Ankunft am Klimahaus 10:00 Uhr. Rückfahrt um 19:00 Uhr: Ankunft Hamburg Hauptbahnhof 21:46 Uhr. Eine frühere Rückfahrt ist auch möglich. Fahrtkosten pro Person 15,- €. Der Eintritt von 13,- € pro Person (ab 15 Teilnehmern) wird für Mitglieder mit wenig Einkommen aus der Ortskasse übernommen.

    Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist wegen der Mindestgröße der Gruppe bis zum 3. Mai 2019 bei der Ortsadresse erforderlich.

  •            UWG Treffen Bildungsreihe 2
       

  • Flyer Sommerfest Kopieren SEITE1Flyer Sommerfest Kopieren SEITE2

  • Dienstag, 17. April, 18.00 Uhr,
    im Forum Kunst & Architektur, Kopstadtplatz 12, Essen Innenstadt
    Verkehrswende – aber wie?
    mit: Heiner Monheim (Prof. em. der Geografie und Verkehrswissenschaftler)


    Die Verkehrswende organisieren – aber wie?

    180417 verkehrswende mohnheim a 320Die Städte ersticken in Abgasen, Feinstaub und Lärm.
    Autos kosten (öffentlichen) Platz, stehen die meiste Zeit des Tages sinnlos herum, sorgen für Gesundheitsgefahren und für mehrere Tausend Verkehrstote im Jahr. Alle Maßnahmen zum Schutz der Menschen, von technischen Nachrüstungen bis hin zu Fahrverboten, sind eher kosmetischer Natur.

    Ein gemeinsame Veranstaltung von:
    Bündnis 90 Die Grünen Ratsfraktion Essen
    Umweltgewerkschaft Essen
    DIE LINKE Kreisverband und Linksfraktion Essen

    Derzeit werden von Industrie und Politik Elektroautos oder automatische Fahrzeuge propagiert. Doch löst es unsere Verkehrsprobleme, wenn in Zukunft das automatische E-Fahrzeug statt des Dieselstinkers im Stau steht? Der individuell organisierte Verkehr als solcher ist das Problem.

    Im Grunde genommen ist allen klar, dass der Verkehr neu organisiert werden muss. Der Öffentliche Personennahverkehr muss ausgebaut werden, häufiger fahren und schneller werden, außerdem an allen Tagen zu allen Zeiten die Menschen zuverlässig ans Ziel bringen.

    Aber wie ist das machbar? Wie kann der Umstieg gelingen?

    Erst vor kurzem sollte unsere Stadt Essen zur Modellkommune für einen „kostenlosen“ Öffentlichen Personennahverkehr werden. Das Projekt geisterte nur wenige Tage durch die Medien, bevor unser Oberbürgermeister, von Hause aus Autoverkäufer, es sang- und klanglos beerdigte. Wäre so ein Nahverkehr wirklich nicht finanzierbar?

    180417 verkehrswende mohnheim b 320Am 17. April diskutieren wir mit dem Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim über die Kosten des öffentlichen und des privaten Verkehrs. Welche Vorschläge hat er, wie ein neu aufgestellter öffentlicher Personenverkehr finanziert werden
    kann?

    Dienstag, 17. April, 18.00 Uhr, im Forum Kunst & Architektur,
    Kopstadtplatz 12, Innenstadt
    Verkehrswende – aber wie?
    mit: Heiner Monheim
    (Prof. em. der Geografie und Verkehrswissenschaftler)

    AK Öffentlicher Nahverkehr von Kreisverband und Ratsfraktion DIE LINKE. Essen,
    Severinstr. 1, 45127 Essen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (v.i.S.d.P.: Ralf Fischer)

    Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Kopstadtplatz 13, 45127 Essen,
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Umweltgewerkschaft e.V. Ortsgruppe Essen
    c/o C. Stark, Eickenscheidter Fuhr 70, 45139 Essen,
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Öffentliche Veranstaltung am Mittwoch, 10.5.2017, 19 Uhr, TU-Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, Neues Hörsaalgebäude, Raum 2/N113

    Bundesweit entwickelt sich zunehmender Widerstand gegen den Bau technologisch veralteter
    Stromtrassen wie die Drehstrom-Freileitungen im Thüringer Wald. Eine umweltschonende
    Alternative bietet die Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ). Die CO2–arme
    Technologie HGÜ kann einen wichtigen Beitrag zur Rettung des Weltklimas leisten.
    Wichtig ist die Methode Lebenszyklusanalyse, womit die CO2-Äquivalent-Emissionen (CO2eq) von
    Technologien bilanziert und verglichen werden können. Die Analyse umfasst dabei sowohl
    Herstellung, Betrieb als auch das Recycling des Systems. Somit kann ein ganzheitlicher
    ökologischer Vergleich der Technologien durchgeführt werden. Es ergibt sich, durch die niedrigen
    Übertragungsverluste, ein Vorteil für die HGÜ in der Gesamtbilanz. Es ist auch abhängig von der
    Leitungslänge
    Der oft behauptete enorme Material- und Energie-Aufwand für eine Erdverkabelung kann nicht
    nachvollzogen werden. Erdkabel können mittels Kabelpflug verlegt und in Bodenersatz
    eingebettet werden. Die Fläche bleibt damit für die Landwirtschaft nutzbar.
    Manche Umweltverbände wenden sich gegen jeden Ausbau der Leitungen und fordern
    regionalen Ausbau erneuerbarer Quellen wie Wind und Solar. Der regionale Ausbau ist wichtig
    und erste Priorität. Aber es ist unrealistisch, eine Stadt wie München mit industriellen
    Großbetrieben nur regional zu versorgen, wenn man davon ausgeht, dass für den Klimaschutz
    100 % der elektrischen Energie regenerativ erzeugt werden muss.
    Mit HGÜ können günstige Standorte für regenerative Energie mit hohen Erträgen einbezogen
    werden: im Süden Europas die Sonnenenergie, im Norden die Wasserkraft. Es wird auch die
    Energieeinsparung durch ein europäisches Gleichstromnetz, basierend auf dem Greenpeace
    POWE[R] 2030 Szenario, betrachtet. Bei der Veranstaltung wird einleitend Prof. Dr.-Ing. Lutz
    Professur Leistungselektronik über Aspekte der elektromagnetischen Felder von Drehstrom und
    Gleichstrom sprechen. Im Hauptteil wird ein Masterstudent die Lebenszyklusanalyse vorstellen.
    Die Veranstaltung wird unterstützt vom Umweltzentrum der Stadt Chemnitz sowie von der
    Ortsgruppe Chemnitz der Umweltgewerkschaft. Der Eintritt ist frei.

     

  • Programm 2018/2 Seiten1, 4

    Museumsbesuch mit Führung „2 Millionen Jahre Migration“

    „Zwei Millionen Jahre Migration ist der Titel der Sonderausstellung, die das Archäologische Museum Hamburg vom 13. April bis 2. September 2018 zeigt. Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Die Spurensuche im Museum führt dabei von den Wurzeln des Menschen in Afrika über Asien bis nach Europa. Wie begann die Reise des Menschen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen stehen hinter dem Phänomen der Migration? Die Schau lädt dazu ein, diese Fragen zu ergründen.“ – So schreibt das Museum selbst über die Ausstellung. Sie stellen das auch in den Kontext der heutigen Migrationsbewegungen von Afrika und Westasien nach Europa. Diese werden heute zunehmend auch von lokalen Umweltkatastrophen verursacht. Wir wollen uns die Ausstellung mit einer Führung ansehen.

    Sonntag 02.09.2018, 14:30 Uhr vor dem Museum, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg. Anmeldung bis 29.08.2018 bei der Kontaktadresse. Die Führung beginnt um 15:00 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

    Selbstbau von Feinstaubmessgeräten

    Im Oktober 2018, vermutlich einem Sonntag, treffen wir uns gemeinsam mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten in der Mokrystraße 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

    Damit kann man – trotz der im Vergleich zu den Geräten der offiziellen Luftmessnetze niedrigeren Qualität der Messergebnisse – diese Problematik unabhängig von den diesen Luftmessnetzen dokumentieren. Die Geräte beruhen auf einem Plan des OK Lab Stuttgart, und senden ihre Messwerte über WLAN zu deren Server von wo sie – wie die von vielen Stationen anderer Freiwilliger – über das Internet abgerufen werden können. Mit etwas mehr Aufwand und eigener Entwicklung kann man auch ein mobiles Gerät bauen, welches seine Werte vor Ort anzeigt und auf eine Speicherkarte schreibt.

    Demonstration zum internationalen Umweltkampftag

    Am Samstag, 08.12.2018 fährt eine Delegation der Umweltgewerkschaft nach Katowice/Polen, wo vom 3. bis 14. Dezember 2018 die 24 Weltklimakonferenz (COP 24) stattfindet. Dort demonstrieren wir für den Schutz des Weltklimas und gegen die dort tagenden Regierungen, Konzerne und Banken, die den Klimaschutz und die Umstellung auf erneuerbare Energien sogar noch zurückfahren.

    Auch in Hamburg werden wir uns mit einer Kundgebung an den weltweiten Aktivitäten zum internationalen Umweltkampftag am 8. Dezember 2018 beteiligen.

    Überblick 2. Halbjahr 2018

    Freitag, 06.07.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Ergebnis Mitgliederbefragung, Halbjahresplanung
    Samstag, 07.07.2018 Demo gegen das Polizeigesetz in NRW, 13:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, Düsseldorf
    Freitag, 03.08.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Die Problematik des Gasbohrens
    Samstag, 18.08.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
    Samstag, 01.09.2018 Beteiligung am Antikriegstag in Hamburg, 14:30 Uhr, Kriegsklotz, Dammtordamm, 20354 Hamburg
    Sonntag, 02.09.2018 Museumsbesuch „2 Millionen Jahre Migration“, 14:30 Uhr, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg
    Freitag, 07.09.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Verschärfte Unterdrückung durch Polizeigesetze
    Samstag, 08.09.2018 Teilnahme an der Demonstration in Hannover gegen das neue Polizeigesetz in Niedersachsen,
    Auftakt 13:00 Uhr, Platz vor dem Hauptbahnhof Hannover
    Freitag, 05.10.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Luftschadstoffe
    Oktober 2018, Termin
    steht noch nicht fest
    Treffen zusammen mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten,
    Mokrystr. 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg
    Samstag, 27.10.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
    Freitag, 02.11.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Entwicklung einer globalen Klimakatastrophe
    Freitag, 07.12.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Bedeutung des Internationalen Umweltkampftags
    Samstag, 08.12.2018 Protest zum Weltklimagipfel in Katowice, Polen und internationaler Umweltkampftag auch in Hamburg
    Freitag, 14.12.2018 Jahresabschlussfeier 19:00 Uhr im FLAKS gemeinsam mit anderen Organisationen und mit leckerem Essen
  • Ehrung ehrenamtlicher Naturschützer in Rostock

    Am 13.April 2019 erfolgte in der UNI-Aula Rostock die Ehrung von ehrenamtlichen Naturschützern durch das Landesministerium. Herr Schreiber entrichtete dessen Grußwort und betonte, dass ohne das Ehrenamt, auch im Naturschutz, viele Dinge weit aus mehr im Argen liegen würden, als es jetzt schon sei. Er ermutigte die ehrenamtlichen Mitstreiter, ihre Forderungen nach mehr finanziellen Mitteln und Ausgleichzahlungen an das entsprechende Ministerium zu stellen (dabei war er doch bereits hier vor Ort!) Dann betonte er, die Jugend für die einzelnen Projekte zu gewinnen. Seine Erfahrung sei, dass eine frühzeitliche Heranführung an das Thema Naturschutz, die Jugend bzw. jungen Erwachsenen nach der Lehre oder Studium auch meistens wieder aktiv zurück zu diesem bringe. Leider sprach er nicht von der Notwenigkeit eines länderübergreifenden Umwelt- und Naturschutzes. Er bat um Verständnis für die Zwänge, die den Ministeriumsmitarbeitern, trotz ihres Wollens, durch die Regierungspolitik auferlegt sind.
    Interessanter waren dann die Vorstellungen der diesjährigen Geehrten durch deren Wegbegleiter. Hier trat deutlich zu Tage, dass diese, wie viele andere auch, ihr gesamtes Lebenswerk in den Naturschutz einzelner Projekte gesteckt haben und unermüdlich um deren Erhalt kämpfen. Unterstützend dazu wurde eine NDR-Dokumentation "Naturnah" gezeigt, über den Lebensraum Greifswalder Bodden und ein Kurzfilm von jugendlichen Teilnehmern des Darßer Naturfilmfestivals "Vier Seiten des Darß".
    Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch zwei Musikerinnen der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
    Durch die Veranstalter war die Möglichkeit gegeben, die eigenen Organisation mit Bild und Schrift vorzustellen. Dieses nutzen wir auch. Danke an die Rostocker Gewerkschaftsmitglieder! So führten wir viele Gespräche, informierten uns auch bei den anderen Organisationen über deren Wirken und Projekte und konnten die Umweltgewerkschaft bekannt machen. Auch hier wieder die Feststellung, die Basis der verschiedenen Organisationen sieht die Hauptursache der Umwelt- und Naturschutzprobleme in der Profitgier der Wirtschaft und die Hörigkeit des Staates diesen gegenüber. Jedoch fiele es schwer, politisch sich entsprechend einzubringen, weil sie eben bereits vielseitig in ihre Projekte eingebunden sind. Dennoch lehnen sie eine Zusammenarbeit grundsätzlich nicht ab. Wir tauschten entsprechend Informationsmaterial und Kontaktadressen.
    Persönlich empfehle ich "Entdeckung auf alten Landwegen im Naturpark Sternberger Seenlandschaft" von Frau Gudrun Schützler, eine der diesjährigen Geehrten des Naturschutztages.

    DSC09204 Herr Kiesewetter

    Herr Kiesewetter, Parchim/ Crivitz, u.a. entdeckte er eine neue Brombeerenart, die nach ihm benannt wurde.


    Suse, Stralsund

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    (Teilnehmer am Weltfriedenstag aus der Partei Die Linke, der UG RG MV und Bürgern Stralsunds am Johanneskloster, an der dortigen Pieta zur Mahnung an Tod und Leid durch Kriege, mit Blumenniederlegung an der Gedenkstele der jüdischen Opfer des II Weltkrieges)

    Erinnerung an den Beginn des II. Weltkrieges 1939 in Stralsund

    Am 01.September 1939 wurde durch das faschistische Deutschland mit mehreren militärischen Aktionen an der polnischen Grenze der II. Weltkrieg begonnen und gipfelte in den beiden Atombombenabwürfen über Japan durch die USA. Am Ende steht noch heute unermessliches menschliches Leid und nachwirkender ökologischer Schaden. Und wieder rühren die Monopole ihre Kriegstrommeln zum weltweiten Schlagabtausch. Es geht um Macht und Profite, der „Neuaufteilung“ der Welt. Unabsehbar, aber erahnbar, wird die Konsequenz dann für die Menschheit sein. Der 01.September wurde zum Weltfriedenstag ausgerufen. Trotz Stralsunds Beitritts in die Vereinigung „Bürgermeister für den Frieden“, erschien erneut kein Vertreter der Stadt Stralsund zu unserem Treffen des Gedenkens, erfolgte kein Abdruck des Aufrufes zu diesem Treffen in den regionalen Medienträgern.

    Wie ernst ist es den Menschen mit dem Frieden?

    Suse Hawer

    Regionalgruppe MV und

    Bündnis für den Frieden Stralsund

  • Moin!

    Am 03.08.2019 traf die Tour de Natur von Hamburg entlang der Ostseeküste endlich in Stralsund ein. Ich konnte Gleichgesinnte aus der Partei der Grünen und Bürger Stralsunds gewinnen, die Radlergruppe in Stralsund zu begrüßen. Danken möchte ich meinen Mitstreitern aus Hamburg, Lübeck und Malchow, die mich unterstützten. Wir hatten bis zum nachmittäglichen Eintreffen der knapp 115 Radler noch etwas Zeit und ich zeigte ihnen meine Heimatstadt. Wichtig war mir auch das Vorstellen unserer Ernst-Thälmann-Gedenkstätte. Als die Radgruppe dann erschöpft, aber gutgelaunt den Alten Markt in Stralsund erreichten, wurden sie aufs herzlichste empfangen. Mit einem kleinem Theaterstück, Liedern und Reden am freien Mikrophon, gaben sie ihr Ziel der Aktion kund, warben für einen gemeinsamen Kampf zum Schutz der Umwelt, regional übergreifend. Wir nutzten ebenfalls die Möglichkeit, unsere Gewerkschaft vorzustellen, konnten örtlich neue Kontakte für einen zukünftige Zusammenarbeit schaffen und wurden geladen, gemeinsam eine Vernetzung zu organisieren, die FFF-Bewegung in Stralsund wirksam zu unterstützen. Diese Vernetzung ist bereits soweit gediegen, dass ich gebeten wurde, zum Thema Munition im Meer einen Redebeitrag zu leisten, wenn ab 20.09.2019 einen Woche lang das Umweltthema weltweit mehr auf der Tagesordnung steht. Eine gute Grundlage für eine weiterführende Zusammenarbeit.

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    (breite Themenvielfalt der Teilnehmer der Tour de Nature, von Atomkraft-Nein Danke!- bis zu neuen Verkehrskonzepten)

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    (Danke nach Malchow und Hamburg und Lübeck!)

  • Was für ein ermutigendes Bild bot sich mir heute auf dem Alten Markt in Stralsund. 250 bis 300 Schüler mit ihren selbst gefertigten Plakaten und Transparenten nahmen an "Friday for future" teil. Livemusik und vom DJ, Slam-Poesie und kämpferische Rede gaben den Rahmen der Demonstration. Vom Alten Markt, über die Hafeninsel, durch die Altstadt zurück zum Rathaus ging der Zug und am Ende versprachen die Teilnehmer für den 15,03.2019 erneut zusammen zu kommen und noch mehr Schüler zu mobilisieren.

    Im Anschluss warteten noch einige Schüler und Eltern auf die Ankunft von Frau Merkel. Deren Aussage, die Zukunft der Kinder wird ihnen nicht genommen, denn zum Beispiel der Kohleausstiegsvertrag sei doch schon ein großer Erfolg, wurde differenziert aufgenommen.

    Ich persönlich freue mich auf den 15.03.2019, dem weltweiten Schülerstreiktag.

     

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  • 23.11.2019 Binz Flügeltreffen AfD

    23.November 2019 in Binz

    Buntes lautstarkes  Miteinander von rund 500 Menschen am 23.11.2019 in Binz vor dem "Arcona"-Hotel. Dort fand das "Flügeltreffen" der AfD statt, dessen rechter Grundtenor selbst für den "liberalen" Teil dieser Partei ZU Rechts ist und der AfD eher schadet als nützt (Herr Meutling, ZDF-Interview). An diesem Tag waren Herr Kalbitz und Herr Höcke als Gastredner angemeldet. Das Bündnis "Rügen für Alle" organisierte den Aktionstag, an dem ich als Vertreter unserer Regionalgruppe im Bündnis "Stralsund für Alle"  teilnam. Die Redebeiträge drehten sich zumeist um das Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen und um den faschistischen Charakter der AfD. Niemand jedoch erwähnte die Rechtsentwicklung der gesamten Regierungspolitik. Höhepunkt für mich war die Gedichtlesung eines mir bislang noch unbekannten Stralsunder Sozialpädagogen. Das nächste Wochenende wirft seine Schatten voraus. Freitag, den 29.11.2019, treffen wir uns mit der bewegten Jugend u.a. um 13.00 Uhr am Theater in Stralsund zum weltweiten FFF-Tag. Klima-Streik will ich es nicht nennen, denn das Klima streikt nicht, es wandelt sich!

    Lieben Gruß

    Suse aus Stralsund

  • Moin! In Zeiten der immer mehr spührbaren Krisenhaftigkeit des Kapitalismus, in Zeiten von Rassismus, Hetze und offenen Neiddebatten, in Zeiten von wachsener Kriegsgefahr und drohender Umweltkatastrophe, beteiligte sich die Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern am Subbotnik im Ferienpark Plauer See in der Nähe von Malchow. Subbotnik ist die freiwillige kollektive Arbeit ohne Entgeld, ist eine Form der Solidarität. Entstanden und geprägt in einer Zeit, als die Menschen in der Sowjetunion, nach dem Sieg über den Faschismus, das Land wieder aufbauen mussten, um Energie und Nahrung für das Überleben zu sichern. Sie beschlossen, am Samstag, Subbota, unentgeltlich zu arbeiten, zum Wohle des Volkes. In verschiedene Formen lebt diese Art der solidarischen Hilfe fort. Dieses Jahr wurde wieder die Außenanlage gepflegt, Fenster im Objekt geputzt, Innenräume gereinigt und eine Dienstwohnung für die Sanierung vorbereitet. Am Abend lauschten wir dem Vortrag eines Mitgliedes der Hamburger Geschichtswerkstatt zum Sülze-Aufstand Juni 1919 in Hamburg und den weiterführenden Ereignissen dort bis zur Machtübergabe an Adolf Hitler durch das deutsche Monopolkapital. Die anschleßende lebhafte Diskussion zeigte bekräftigend auf, dass das Bestehenbleiben der kapitalistische Gesellschaftsordnung den Untergang der Menschheit zur Folge haben wird. Solidarität ist ein wichtiges Instrument des Klassenkampfes!

    Suse aus Stralsund

    Subbotnik 1  Subbotnik 2 Subbotnik- Momente November 2019

     

  • Parking Day und Friday for Future in Stralsund

    Bei gutem Wetter und geringer polizeilicher Begleitung, zogen ca. 250 Jugendliche und Angehörige durch die Altstadt von Stralsund zum Platz vor dem Ozeaneum auf der Hafeninsel. Handfeste Forderung an die Regierungen von Stadt, Land und Bund, endlich Ernst zu machen mit den bisherigen Versprechungen. Die Jugend sei nicht gewillt, die bisherige Politik unkritisch hinzunehmen. Sie will Veränderung in der Gesellschaft und Wirtschaft. Unterstützung erhielten die Teilnehmer durch mehrere Segler ansässiger Segelvereine. Sie zeigten gleichfalls Flagge und Plakate zur Forderung nach echtem Umweltschutz. Gleichzeitig hatte ein Bündnis verschiedener Umwelt - und Interessengruppen einen Parkplatz gegenüber der Hafeninsel teilweise besetzt. Er wurde "begrünt", Sitzgelegenheiten luden zum Parken ein und Musik, Kaffee und Kuchen, zum Teil von Anwohnern gesponsert, verschönten den Aufenthalt dort.   Der Fahrradclub organisierte kurze Testfahrten mit einer "Abstands-Nudel". Eine Schwimmhilfe mit 1,25 m Länge wurde seitlich auf dem Gepäckträger aufgebracht und zeigte den nachfolgenden Autofahrern, welchen gesetzlichen Überholabstand sie eigentlich zu einem Radfahrer, zu dessen Sicherheit, einhalten sollen. Ehrlich? In den Straßen der Altstadt, bei den abgeparkten Autos, überhaupt nicht realisierbar. Da die Wasserstraße in Stralsund eine der am stärksten befahrene Altstadtstraße ist, wurde mittels Blumenübergabe am Autofenster, ein Stopp und Go erzeugt und die Fahrzeugführer gebeten zu prüfen, ob sie nicht besser auf Rad, Bus oder Bahn umsteigen, um die Altstadt autofrei zu bekommen und mit uns für einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehr zu kämpfen, klimaneutral und effizient für Anwohner und Urlauber. Eine neue Attraktivität für die Hansestadt. Ideen sind vielfältig da, die Akzeptanz noch etwas durchwachsen. Doch Veränderung tut dringend Not!

    Suse

    RG MV, Stralsund

    Segeln für die Umwelt

    Segeln für den Umweltschutz

    Jugend voran am Strelasund copy

    Jugend am Sund

    Parking Day copy

    Parking Day an der Wasserstraße in Stralsund

     

  • Weltklima-Aktionstag am 08.12.18

    Ein Höhepunkt in der Arbeit der Umweltgewerkschaft ist jedes Jahr der Weltklima-Aktionstag.

    Wir werden am08.12.18 unseren Proteststand von13 bis 16 Uhr auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz (Richtung Innenstadt) durchführen und auf den Weltklimatag und die aktuelle Klimasituation aufmerksam machen.

    Mit dabei ist die Ortsgruppe aus Chemnitz, die MLPD, das internationalistische Bündnis sowie der REBELL.

    Aus dem Aufruf der UG:

    Die Hitzewelle in Deutschland 2018 bis hinauf nach Skandinavien sprengte alle Rekorde in Bezug auf Dauer und Temperaturen. Selbst am Polarkreis wurden 30 Grad gemessen! Die neueste Studie des „Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung” warnt vor einer „Heißzeit” mit bis zu 5 Grad höheren Durchschnittstemperaturen in wenigen Jahrzehnten. Doch Umweltministerin Svenja Schulze erklärte kürzlich, dass die „Klimaziele” in Deutschland für das Jahr 2020 „verfehlt” werden – anstatt alles zu tun, das Ruder noch herumzureißen! US-Präsident Trump verkündete im Sommer 2017 den Austritt der USA aus dem sowieso schon völlig unverbindlichen „Pariser Klimaabkommen”. Doch überall auf der Erde zeigen immer krassere regionale Extremwettererscheinungen, dass die verheerende Klimaveränderung längst im Gange ist. Wechselwirkungen mit anderen Umweltzerstörungen, etwa die fortschreitende Regenwaldvernichtung oder die immer umfangreichere Massentierhaltung, beschleunigen diesen Prozess zusätzlich.

    Es droht eine globale Klimakatastrophe, die die Existenz der ganzen Menschheit gefährdet. Radikale Sofortmaßnahmen sind nötig! Diese sind aber bei der 24. UN-Weltklimakonferenz („COP24”) vom 3. bis zum 14. Dezember in Katowice/Polen erneut nicht zu erwarten. Die polnische Regierung will sogar mit drakonischen Maßnahmen gegen Klima-Proteste während der Konferenz vorgehen! Eine globale Umwelt- und Klimakatastrophe wird mutwillig in Kauf genommen.

    Komm vorbei! Informiere Dich und diskutier mit uns!

    08.12.18 unseren Proteststand von13 bis 16 Uhr auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz

    Es ist deine Umwelt, es ist deine Zukunft, so muss es auch Dein Widerstand werden - so muss es unser aller Widerstand werden!

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