Veranstaltung,

  • Dienstag, 17. April, 18.00 Uhr,
    im Forum Kunst & Architektur, Kopstadtplatz 12, Essen Innenstadt
    Verkehrswende – aber wie?
    mit: Heiner Monheim (Prof. em. der Geografie und Verkehrswissenschaftler)


    Die Verkehrswende organisieren – aber wie?

    180417 verkehrswende mohnheim a 320Die Städte ersticken in Abgasen, Feinstaub und Lärm.
    Autos kosten (öffentlichen) Platz, stehen die meiste Zeit des Tages sinnlos herum, sorgen für Gesundheitsgefahren und für mehrere Tausend Verkehrstote im Jahr. Alle Maßnahmen zum Schutz der Menschen, von technischen Nachrüstungen bis hin zu Fahrverboten, sind eher kosmetischer Natur.

    Ein gemeinsame Veranstaltung von:
    Bündnis 90 Die Grünen Ratsfraktion Essen
    Umweltgewerkschaft Essen
    DIE LINKE Kreisverband und Linksfraktion Essen

    Derzeit werden von Industrie und Politik Elektroautos oder automatische Fahrzeuge propagiert. Doch löst es unsere Verkehrsprobleme, wenn in Zukunft das automatische E-Fahrzeug statt des Dieselstinkers im Stau steht? Der individuell organisierte Verkehr als solcher ist das Problem.

    Im Grunde genommen ist allen klar, dass der Verkehr neu organisiert werden muss. Der Öffentliche Personennahverkehr muss ausgebaut werden, häufiger fahren und schneller werden, außerdem an allen Tagen zu allen Zeiten die Menschen zuverlässig ans Ziel bringen.

    Aber wie ist das machbar? Wie kann der Umstieg gelingen?

    Erst vor kurzem sollte unsere Stadt Essen zur Modellkommune für einen „kostenlosen“ Öffentlichen Personennahverkehr werden. Das Projekt geisterte nur wenige Tage durch die Medien, bevor unser Oberbürgermeister, von Hause aus Autoverkäufer, es sang- und klanglos beerdigte. Wäre so ein Nahverkehr wirklich nicht finanzierbar?

    180417 verkehrswende mohnheim b 320Am 17. April diskutieren wir mit dem Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim über die Kosten des öffentlichen und des privaten Verkehrs. Welche Vorschläge hat er, wie ein neu aufgestellter öffentlicher Personenverkehr finanziert werden
    kann?

    Dienstag, 17. April, 18.00 Uhr, im Forum Kunst & Architektur,
    Kopstadtplatz 12, Innenstadt
    Verkehrswende – aber wie?
    mit: Heiner Monheim
    (Prof. em. der Geografie und Verkehrswissenschaftler)

    AK Öffentlicher Nahverkehr von Kreisverband und Ratsfraktion DIE LINKE. Essen,
    Severinstr. 1, 45127 Essen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (v.i.S.d.P.: Ralf Fischer)

    Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Kopstadtplatz 13, 45127 Essen,
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Umweltgewerkschaft e.V. Ortsgruppe Essen
    c/o C. Stark, Eickenscheidter Fuhr 70, 45139 Essen,
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Öffentliche Veranstaltung am Mittwoch, 10.5.2017, 19 Uhr, TU-Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, Neues Hörsaalgebäude, Raum 2/N113

    Bundesweit entwickelt sich zunehmender Widerstand gegen den Bau technologisch veralteter
    Stromtrassen wie die Drehstrom-Freileitungen im Thüringer Wald. Eine umweltschonende
    Alternative bietet die Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ). Die CO2–arme
    Technologie HGÜ kann einen wichtigen Beitrag zur Rettung des Weltklimas leisten.
    Wichtig ist die Methode Lebenszyklusanalyse, womit die CO2-Äquivalent-Emissionen (CO2eq) von
    Technologien bilanziert und verglichen werden können. Die Analyse umfasst dabei sowohl
    Herstellung, Betrieb als auch das Recycling des Systems. Somit kann ein ganzheitlicher
    ökologischer Vergleich der Technologien durchgeführt werden. Es ergibt sich, durch die niedrigen
    Übertragungsverluste, ein Vorteil für die HGÜ in der Gesamtbilanz. Es ist auch abhängig von der
    Leitungslänge
    Der oft behauptete enorme Material- und Energie-Aufwand für eine Erdverkabelung kann nicht
    nachvollzogen werden. Erdkabel können mittels Kabelpflug verlegt und in Bodenersatz
    eingebettet werden. Die Fläche bleibt damit für die Landwirtschaft nutzbar.
    Manche Umweltverbände wenden sich gegen jeden Ausbau der Leitungen und fordern
    regionalen Ausbau erneuerbarer Quellen wie Wind und Solar. Der regionale Ausbau ist wichtig
    und erste Priorität. Aber es ist unrealistisch, eine Stadt wie München mit industriellen
    Großbetrieben nur regional zu versorgen, wenn man davon ausgeht, dass für den Klimaschutz
    100 % der elektrischen Energie regenerativ erzeugt werden muss.
    Mit HGÜ können günstige Standorte für regenerative Energie mit hohen Erträgen einbezogen
    werden: im Süden Europas die Sonnenenergie, im Norden die Wasserkraft. Es wird auch die
    Energieeinsparung durch ein europäisches Gleichstromnetz, basierend auf dem Greenpeace
    POWE[R] 2030 Szenario, betrachtet. Bei der Veranstaltung wird einleitend Prof. Dr.-Ing. Lutz
    Professur Leistungselektronik über Aspekte der elektromagnetischen Felder von Drehstrom und
    Gleichstrom sprechen. Im Hauptteil wird ein Masterstudent die Lebenszyklusanalyse vorstellen.
    Die Veranstaltung wird unterstützt vom Umweltzentrum der Stadt Chemnitz sowie von der
    Ortsgruppe Chemnitz der Umweltgewerkschaft. Der Eintritt ist frei.

     

  • Programm 2018/2 Seiten1, 4

    Museumsbesuch mit Führung „2 Millionen Jahre Migration“

    „Zwei Millionen Jahre Migration ist der Titel der Sonderausstellung, die das Archäologische Museum Hamburg vom 13. April bis 2. September 2018 zeigt. Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Die Spurensuche im Museum führt dabei von den Wurzeln des Menschen in Afrika über Asien bis nach Europa. Wie begann die Reise des Menschen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen stehen hinter dem Phänomen der Migration? Die Schau lädt dazu ein, diese Fragen zu ergründen.“ – So schreibt das Museum selbst über die Ausstellung. Sie stellen das auch in den Kontext der heutigen Migrationsbewegungen von Afrika und Westasien nach Europa. Diese werden heute zunehmend auch von lokalen Umweltkatastrophen verursacht. Wir wollen uns die Ausstellung mit einer Führung ansehen.

    Sonntag 02.09.2018, 14:30 Uhr vor dem Museum, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg. Anmeldung bis 29.08.2018 bei der Kontaktadresse. Die Führung beginnt um 15:00 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

    Selbstbau von Feinstaubmessgeräten

    Im Oktober 2018, vermutlich einem Sonntag, treffen wir uns gemeinsam mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten in der Mokrystraße 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

    Damit kann man – trotz der im Vergleich zu den Geräten der offiziellen Luftmessnetze niedrigeren Qualität der Messergebnisse – diese Problematik unabhängig von den diesen Luftmessnetzen dokumentieren. Die Geräte beruhen auf einem Plan des OK Lab Stuttgart, und senden ihre Messwerte über WLAN zu deren Server von wo sie – wie die von vielen Stationen anderer Freiwilliger – über das Internet abgerufen werden können. Mit etwas mehr Aufwand und eigener Entwicklung kann man auch ein mobiles Gerät bauen, welches seine Werte vor Ort anzeigt und auf eine Speicherkarte schreibt.

    Demonstration zum internationalen Umweltkampftag

    Am Samstag, 08.12.2018 fährt eine Delegation der Umweltgewerkschaft nach Katowice/Polen, wo vom 3. bis 14. Dezember 2018 die 24 Weltklimakonferenz (COP 24) stattfindet. Dort demonstrieren wir für den Schutz des Weltklimas und gegen die dort tagenden Regierungen, Konzerne und Banken, die den Klimaschutz und die Umstellung auf erneuerbare Energien sogar noch zurückfahren.

    Auch in Hamburg werden wir uns mit einer Kundgebung an den weltweiten Aktivitäten zum internationalen Umweltkampftag am 8. Dezember 2018 beteiligen.

    Überblick 2. Halbjahr 2018

    Freitag, 06.07.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Ergebnis Mitgliederbefragung, Halbjahresplanung
    Samstag, 07.07.2018 Demo gegen das Polizeigesetz in NRW, 13:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, Düsseldorf
    Freitag, 03.08.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Die Problematik des Gasbohrens
    Samstag, 18.08.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
    Samstag, 01.09.2018 Beteiligung am Antikriegstag in Hamburg, 14:30 Uhr, Kriegsklotz, Dammtordamm, 20354 Hamburg
    Sonntag, 02.09.2018 Museumsbesuch „2 Millionen Jahre Migration“, 14:30 Uhr, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg
    Freitag, 07.09.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Verschärfte Unterdrückung durch Polizeigesetze
    Samstag, 08.09.2018 Teilnahme an der Demonstration in Hannover gegen das neue Polizeigesetz in Niedersachsen,
    Auftakt 13:00 Uhr, Platz vor dem Hauptbahnhof Hannover
    Freitag, 05.10.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Luftschadstoffe
    Oktober 2018, Termin
    steht noch nicht fest
    Treffen zusammen mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten,
    Mokrystr. 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg
    Samstag, 27.10.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
    Freitag, 02.11.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Entwicklung einer globalen Klimakatastrophe
    Freitag, 07.12.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Bedeutung des Internationalen Umweltkampftags
    Samstag, 08.12.2018 Protest zum Weltklimagipfel in Katowice, Polen und internationaler Umweltkampftag auch in Hamburg
    Freitag, 14.12.2018 Jahresabschlussfeier 19:00 Uhr im FLAKS gemeinsam mit anderen Organisationen und mit leckerem Essen
  • Achtung um einen Tag auf den 19.08. verschoben!

    Wir paddeln mit einigen Kanus ca. 12 km auf der renaturierten wunderschönen Oker nördlich von Braunschweig. Dauer ca. 3 Std. Es ist eine erholsame und spaßige Sache für jedes Alter. Die Boote werden in der Regel mit 3 Personen besetz.

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    Die Oker ist auf der Strecke etwa 2 bis 5 m breit und fließt sehr ruhig. Hier und da muss Hindernissen ausgewichen werden. Nach der Ankunft werden wir uns auf einem Grillplatz bei Hillerse stärken.

    Treffpunkt: 19. August 2018; 11 Uhr; Parkplatz Schunterstr. an der Oker zw. Rothemühle und Walle (Schwülper).

    Die Kosten (für Bootsleihe und Transport) betragen ca. 20,- €/Pers. Sie sind bei der Anmeldung (bis 22.7.) zu zahlen.

    Kontakt/Anmeldung bei Überbringer oder Peter (BS): 0176 344 15405